Thema: Regionalplanung

Flächenmanagement

Plan / Strategie Produkt / Service

Der Verband Region Rhein-Neckar setzt sich im Rahmen des Arbeitsfelds Flächenmanagement dafür ein, die Überbauung von Freiflächen außerhalb von Siedlungsbereichen zu verringern. So sollen möglichst viele Flächen für die Landwirtschaft, aber auch für Ökologie und Naherholung, erhalten werden indem vorrangig innerörtliche Brachflächen einer Neu- bzw. Wiedernutzung zugeführt werden. Diese Bemühung spiegelt auch der Einheitliche Regionalplan wider. Demnach sollen Städte und Gemeinden künftig noch stärker dem raumplanerischen Leitprinzip „Innen- vor Außenentwicklung“ folgen und vorhandene Flächenpotenziale nutzen. 

Innenentwicklungs- und Reaktivierungspotenziale nutzen

Um die Innenentwicklungs- und Reaktivierungspotenziale in den Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar zu identifizieren, hat der Verband Region Rhein-Neckar die Projekte „Raum+“ und „Raum+ AKTIV“ gestartet und erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der Teilfortschreibung „Wohnbauflächen“ des Einheitlichen Regionalplans Rhein-Neckar soll nun auf diese Projektergebnisse aufgebaut und die in „Raum+“ erhobenen Daten gemeinsam mit den Kommunen aktualisiert werden. 

Mehr über die Teilfortschreibung „Wohnbauflächen“ Mehr über den Einheitlichen Regionalplan

Über „Raum+ Rhein-Neckar“

Im Projekt „Raum+ Rhein-Neckar“ hat der Verband Region Rhein-Neckar zwischen 2006 und 2009 gemeinsam mit den Kommunen die vorhandenen Siedlungsflächenpotenziale identifiziert. Im Ergebnis standen in den Ortskernen der Städte und Gemeinden der Rhein-Neckar-Region insgesamt rund 1.400 Innenentwicklungspotenziale mit einer Gesamtfläche von über 1.800 Hektar zur Verfügung. Die erfolgreiche Umsetzung von „Raum+ Rhein-Neckar“ machte Schule: Rheinland-Pfalz weitete das Projekt unter dem Namen „RAUM+ Monitor“ auf das ganze Bundesland aus.

Abschlussbericht RAUM+ Monitor 

Über „Raum+ AKTIV“

An die Ergebnisse von „Raum+ Rhein-Neckar“ schloss „Raum+ AKTIV“ an, das der Verband Region Rhein-Neckar in Kooperation mit den Regionalverbänden Mittlerer Oberrhein und Nordschwarzwald durchführte. Ausgewählte Kommunen standen in dem von den Ländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz geförderten Projekts Modell für die Reaktivierung bislang ungenutzter Flächen in Ortskernen. Ziel war es exemplarisch zu zeigen, wie die identifizierten Potenziale in der Praxis genutzt werden können und was es dabei zu beachten gibt. Dabei wurde ein „Standortpotenzial-Check“ entwickelt. Dieser unterstützt Kommunen bei der Suche nach möglichen Nachnutzungen und bei der Bewertung von Innenentwicklungspotenzialen. Der Abschlussbericht fasst die erzielten Projektergebnisse zusammen und stellt den „Standortpotenzial-Check“ ausführlich vor. 

„Raum+ AKTIV – Handlungsanleitung zur Innenentwicklung“

Ein Projekt von:

Verband Region Rhein-Neckar

Eduard Kohleber

Eduard Kohleber Referent für Regionalplanung, Flächenmanagement und Raumbeobachtung

0621 10708-52 0621 10708-34 eduard.kohleber@vrrn.de