Pressemitteilung

Metropolregion Rhein-Neckar GmbH

Thema: Heimat und Ehrenamt, Kultur, Tourismus

21.8.2017

Matchbox-Projekt „Orangenzimmer“: Fotoausstellung von Irina Ruppert auf den Feldern rund um Dannstadt-Schauernheim

Ortsspezifische Kunstprojekte im ländlichen Raum – das ist die Idee hinter „Matchbox“, dem wandernden Kunst- und Kulturprojekt in der Rhein-Neckar-Region. So auch beim Projekt „Orangenzimmer“ von Irina Ruppert in Dannstadt-Schauernheim. Auf Einladung des Kultur­büros der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH lebt und arbeitet die Hamburger Fotografin seit März 2017 in der vorderpfälzischen Gemeinde. Im Rahmen ihrer Residenz setzt sie sich intensiv mit den Themen Landwirtschaft und Saisonarbeit auseinander. Einige Ergeb­nisse ihres Wirkens sind ab 7. Oktober als Fotoausstellung und Teil des überregionalen Fotofestivals „OFF//FOTO“ auf den Feldern rund um Dannstadt-Schauernheim zu sehen.

 

Lebenslinien in der lokalen Landwirtschaft: einst und heute

Was wissen wir über die Erzeugung unserer Lebensmittel? Wo kommt das Gemüse her, das wir im Supermarkt kaufen? Und wer sind die Menschen, die auf den Feldern der Region arbeiten? Diese und andere Fragen bildeten den Ausgangspunkt für das Projekt der Hamburger Künstlerin in Dannstadt-Schauernheim. Im Rahmen ihrer Recherche arbeitete Irina Ruppert selbst auf den Feldern und in land­wirtschaftlichen Betrieben. Zudem richtete sie in einem leerstehenden Laden an der Hauptstraße das „Orangenzimmer“ ein, das als Anlauf­stelle und Kunstraum dient. Für die Feldausstellung porträtiert Irina Ruppert Erntehelfer aus Polen, Rumänien und Bulgarien sowie die letzten im Ort verbliebenen Landwirte. Den Hintergrund für die Ganz­körperporträts liefern vergrößerte historische Landschaftsaufnahmen, die Einheimische beisteuerten. Die Vernissage findet am 7. Oktober ab 16 Uhr statt. Die Feldausstellung kann bis 28. Oktober selbständig besucht werden. Adresse und Anfahrtsbeschreibung werden unter www.matchbox-rhein-neckar.de zeitnah veröffentlicht.

 

Landpartien vor Ort und Künstlergespräch in Ludwigshafen

Die Feldausstellung kann man zudem im Rahmen von Landpartien erleben. Drei begleitete Bustouren geben im Oktober an verschiedenen Stationen tiefere Einblicke in das Projekt – unter anderem auch ins „Orangenzimmer“. Die Touren starten jeweils am PORT25 – Raum für Gegenwartskunst (Hafenstraße 25-27) in Mann­heim. Termine: 8. Oktober (15.00 Uhr), 14. Oktober (11.00 Uhr) und 22. Oktober (15.00 Uhr). Anmeldung und Tickets ebenfalls unter www.matchbox-rhein-neckar.de.

Eine weitere Möglichkeit, mehr über die Entstehung des „Orangenzim­mers“ und die Künstlerin zu erfahren, bietet sich im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen. Dort wird Irina Ruppert am 21. Oktober um 16 Uhr sowohl von ihrem Aufenthalt und ihren Erlebnissen in der Vor­derpfalz, als auch über die Hintergründe ihrer künstlerischen Arbeit berichten.

 

Porträtworkshop im Rahmen von OFF//FOTO und der Biennale für aktuelle Fotografie

Wer selbst die Grundlagen der Porträtfotografie erlernen möchte, dem sei der zweitägige Workshop „Wirklichkeit inszenieren – Porträtfotografie“ unter Leitung von Irina Ruppert empfohlen. Im Rahmen des gemeinsamen Begleitprogramms von „OFF//FOTO“ und der Biennale für aktuelle Fotografie gibt die Künstlerin ihr Wissen am 16. und 17. September weiter. Dabei stehen die Sensibilisierung für das Gegenüber und die Bedeutung der Beziehung zwischen Fotograf und Porträtiertem im Fokus. Auch das Handwerk zur Gestaltung eines Porträts wird in Theorie und Praxis vermittelt: von Bildaufbau und -aus-schnitt, über Mimik, Haltung und Pose bis zum Umgang mit natürlichem Licht. Der Workshop findet im „Orangenzimmer“ statt (Hauptstraße 178, 67125 Dannstadt-Schauernheim). Die Teilnahmegebühr beträgt 320 Euro; für Studierende 250 Euro. Anmeldungen sind möglich bis 6. September an matchbox@m-r-n.com.

Weitere Informationen

www.matchbox-rhein-neckar.de

Themen und Projekte

Thema

Kultur

Mehr als 230 Museen, über 110 Bühnen und zahlreiche international renommierte Festivals von Klassik über Jazz bis zu Film und Schauspiel – Rhein-Neckar muss sich hinter kulturellen Zentren wie Hamburg oder Berlin nicht verstecken. Kunst und Kultur sorgen in der Region jedoch für weit mehr als für prall gefüllte Veranstaltungskalender. Sie sind treibende Kräfte, die helfen, sich mit essenziellen Fragen der Gesellschaft und des Miteinanders auseinanderzusetzen.
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Heimat und Ehrenamt

Was macht die Region Rhein-Neckar aus? Landschaft, Geschichte, Dialekt, Tradition und Lebensart. Nicht die eine alles überstrahlende Metropole, sondern drei Oberzentren von wirtschaftlicher und kultureller Strahlkraft. Dazu reizvolle Städte und Gemeinden, geschichtsträchtige Orte von Weltruf, abwechslungsreiche Naturlandschaften. Traumhafte Wanderwege, renommierte Weinlagen und preisgekrönte Kulinarik auf beiden Seiten von Rhein und Neckar. Ein sonnenverwöhntes Klima. Die lebensfrohe Mentalität der Menschen, ihre Hilfsbereitschaft und ihre sympathische, engagiert-zupackende Art.
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Die Metropolregion Rhein-Neckar ist reich an touristischen Schätzen. Einheimische und Gäste von nah und fern wissen die Schönheit der kurpfälzischen Residenzschlösser in Mannheim, Heidelberg und Schwetzingen ebenso zu schätzen wie die historische Bedeutung der Dome in Speyer und Worms, des Klosters Lorsch, des Hambacher Schlosses oder des Limes.
Key-Visual Projekt "Matchbox" | © MRN GmbH
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Als wanderndes Kunst- und Kulturprojekt zieht Matchbox seit 2015 durch Kommunen im ländlichen Raum von Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz.

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