Veranstaltung

Metropolregion Rhein-Neckar GmbH

Thema: Bildung, Digitalisierung

4.2.2021 08:00 09:30 Uhr

Zweites virtuelles Netzwerktreffen „Führung in der MRN“

Egal in welchem Sektor – ob Politik, Unternehmen, Zivilgesellschaft - Führungskräfte stehen mehr denn je unter Druck. Und sind zugleich verunsichert, welche Rolle und Aufgaben ihnen in einer sich dramatisch verändernden Welt zukommen. Veranlasst durch einen Virus beobachten wir wie unter einem Brennglas das, was in den letzten Jahren mit VUCA umschrieben, aber bei weitem nicht flächendeckend wirklich erlebt wurde. Viele Organisationen haben bereits vor Corona begonnen, anders über Führung und Zusammenarbeit nachzudenken. Aber erst die Radikalität der Corona-Krise bietet vielen die Chance, durch konkretes Erleben schneller und wirksamer zu lernen, wie Führung und Zusammenarbeit in Dynamik und Komplexität funktioniert.

Führung heute bedeutet progressiv Chancen zu nutzen und gemeinsam mit anderen aktiv Verantwortung für die Zukunft und Leistungsfähigkeit der jeweiligen Organisation wahrzunehmen. Im Rahmen der Reihe „Vorbilder aus der Region“ hat die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH gemeinsam mit Covolution am 20. August zur Online-Veranstaltung „Führen in Unsicherheit – Lernen aus der (Corona-)Krise“ eingeladen. Zu den drei Hauptfunktionen von Führung - Orientierung ermöglichen, Beziehungen gestalten, Rahmen weiterentwickeln – diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle Führungsfragen und tauschten sich zu in der Corona Krise erlebten Praxisbeispielen in der Region aus.

Aus der Veranstaltung heraus entstand das Interesse, das Thema in der Region weiter vernetzt voranzutreiben und das Miteinander- und Voneinander-Lernen zu unterstützen. Wie das bestmöglich gelingen kann, wurde am 19. November 2020 in einem Online-Bedarfs-Workshop mit Vertretern aus Unternehmen, Kammern und öffentlichen Einrichtungen diskutiert.
Die Teilnehmenden entwickelten mit Fokus auf das Thema Führung eine gemeinsame Vision für die MRN:

Die Metropolregion Rhein-Neckar ist die Region, in der Führungskräfte systematisch voneinander lernen und sich miteinander weiterentwickeln, um so auch als Unternehmen zu den besten Arbeitgebern zu gehören.

Um dies zu erreichen, soll der Erfahrungsaustausch zu moderner/zeitgemäßer Führung intensiviert, Impulse zur Weiterentwicklung gesetzt, Peer-Learning unterstützt und perspektivisch Qualifizierungs- und Beratungsangebote qualitätsgesichert zur Verfügung gestellt werden. Dies soll  im Rahmen der Veranstaltung am 4. Februar 2021 erfolgen. Sie widmet sich der Rolle von Führung bei der Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen. Am Beispiel des Messebauers M&W Messe- und Werbeservice GmbH, der als Reaktion auf die Corona-Krise sein Geschäftsmodell radikal weiterentwickelt hat sowie eines methodischen Impulses zum Effectuation-Ansatz, als unternehmerische Entscheidungslogik in Ungewissheit, werden gemeinsam Konsequenzen für Führungshandeln in Ungewissheit reflektiert: Wie können Chancen und Potenziale genutzt werden, statt Energie in die Verwaltung und Absicherung des Vergangenen zu stecken?

Führungskräfte sowie sonstige Interessierte aus den 15 Stadt- und Landkreisen der MRN können sich noch hier anmelden.

Weitere Informationen zur Vorbilder-Reihe finden Sie hier.

Kontakt

Nina Lehmann

Nina Lehmann Projektleiterin Arbeitsmarkt und Bildung

0621 10708-451 0621 10708-400 nina.lehmann@m-r-n.com

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Thema

Bildung

Wissen und Bildung gelten als Schlüsselressourcen um in Zukunft erfolgreich zu sein. Von ihnen hängen die Teilhabe des Einzelnen am Arbeitsmarkt und seine soziale Integration ab. Aber auch die nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft wird durch sie in hohem Maß beeinflusst. Neue Technologien und die fortschreitende Digitalisierung haben einen Wandel der Bedeutung des Begriffs Bildung ausgelöst: Es findet eine Verschiebung von „Was wir lernen“ zu „Wie wir lernen“ statt.
Thema

Digitalisierung

Als globaler Megatrend beeinflusst die Digitalisierung nahezu alle Bereiche des Lebens. Umso wichtiger ist es für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft, Vorreiter zu sein. Damit Deutschland diesem Anspruch gerecht wird, müssen alle Teile der Gesellschaft stärker als bislang vernetzt und konzertiert zusammenwirken. Nur so lassen sich die vielfältigen Chancen auch nutzen, die der digitale Wandel für Wirtschaft, Wissenschaft, Staat und Gesellschaft eröffnet.
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