Thema: Digitaler Wandel Verwaltungsvereinfachung

Einheitliche Behördennummer 115

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Bürger und Unternehmen wollen sich nicht mit internen Zuständigkeitsregelungen der Behörden befassen und mühsam die richtigen Ansprechpartner erfragen. In der Metropolregion Rhein-Neckar wurden deshalb zentrale und kundenfreundliche Zugangswege zur Verwaltung eingerichtet, die den Behördenkontakt vereinfachen. 

Das regionale Vorgehen bei der Einführung der 115 führte dazu, dass auch Service-Center in Heidelberg und Mannheim starteten und damit auf einen Schlag für 1,7 Mio. Bürger der Rhein-Neckar-Region die 115 freigeschaltet wurde – ein Ansatz, für den die Rhein-Neckar-Region im April 2013 mit dem 115-Preis für Flächendeckung ausgezeichnet wurde.

Derzeit wird die Kooperation im regionalen Service-Center intensiviert. Beispielsweise übernimmt das 115-Serice-Center für beteiligte Kommunen Anrufe in Randzeiten aber auch alle Funktionen einer Telefonzentrale. Um die 115-Abdeckung in der Region weiter zu steigern, sollen zudem weitere Kooperationspartner gewonnen werden. 

Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen

Das Projekt ist Teil des 2010 initiierten Modellvorhabens „Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“. In diesem wird am Beispiel der Metropolregion Rhein-Neckar gezeigt, wie Vernetzung und der sinnvolle Einsatz von IT dazu beitragen,  Verwaltungsvorgänge kundenfreundlicher, einfacher, schneller und kostengünstiger zu gestalten. Partner sind die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Das Innenministerium des Landes Rheinland-Pfalz hatte im Rahmen des Modellvorhabens die CIO-Patenschaft für das Projekt „Einheitliche Behördennummer 115“ übernommen.

Melina Grimme-Kunz

Melina Grimme-Kunz Verwaltungs­vereinfachung Metropolregion Rhein-Neckar GmbH

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