Pressemitteilung

Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar

Thema: Freiwilligentag, Heimat und Ehrenamt

24.6.2020

Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar: Anpacken mit Umsicht!

Die Vorbereitungen für den Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar laufen auf Hochtouren. Am Samstag, 19. September 2020, heißt es im Schnittpunkt von Baden, Hessen und der Pfalz wieder: „Wir schaffen was!“ Die siebte Auflage des länderübergreifenden Events findet unter Einhaltung covid19-bedingter Regeln sowie erstmals auch mit digitalen Angeboten statt. Über den Stand der Planungen informierte heute die Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren Partnern.

An Idee und Botschaft des regionalen Freiwilligentags, der 2008 ins Leben gerufen wurde, hat sich nichts geändert: Ehrenamtliches Engagement fördern und sichtbar machen, Herzensprojekte verwirklichen und Glücksgefühle bescheren.

„Die Coronakrise hat nochmals verdeutlicht, wie unverzichtbar das Engagement der Ehrenamtlichen für die Gesellschaft ist. Nicht nur in Ausnahmesituationen, sondern an 365 Tagen im Jahr. Der Freiwilligentag ist die Gelegenheit, an einem Tag etwas zurückgeben und selbst auf den Geschmack zu kommen, sich dauerhaft zu engagieren!“ unterstreicht Michael Heinz, Vorstandsvorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.), zusammen. Trotz der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und den damit verbundenden Einschränkungen sollen in der Region so viele gemeinnützige Tagesaktionen wie möglich auf die Beine gestellt werden. „Wir wollen mit der Durchführung des Freiwilligentags ein Zeichen der Kontinuität setzen, und dabei Bleibendes schaffen, auch wenn Stand heute die Regeln am 19. September nicht 100 Prozent vorhersehbar sind“, so Heinz.

Anpacken mit Umsicht

Die Möglichkeiten beim Freiwilligentag, tatkräftig mitzuhelfen und gemeinsam Gutes zu tun, sind trotz Corona-Auflagen vielfältig. Anpacken mit Abstand und Umsicht lautet die Devise. Wie in den Vorjahren liegt ein Schwerpunkt auf gemeinnützigen handwerklichen Projekten wie etwa öffentliche Grünflächen oder andere öffentliche Räume säubern und verschönern, Umweltaktionen in der Natur, Spielplätze und andere gemeinnützige Plätze renovieren und vieles mehr. Kreative Alternativen sind willkommen: Anstelle eines Spiele- oder Bastelnachmittags, kann je nach Vorgaben eine Lesung oder ein Konzert zum Beispiel in einem Seniorenheim stattfinden.

Online-Angebote zur Stärkung des Ehrenamts

Manche von früheren Freiwilligentagen bekannte Aktionen werden aufgrund Abstands- und Hygienegebot dennoch nicht durchführbar sein, etwa mit größeren Gruppen beziehungsweise Risikogruppen in Innenräumen. Auch auf das große Abschlusshelferfest muss diesmal verzichtet werden. Dafür wird es digitale Mitmach-Angebote geben, die sowohl das Ehrenamt in seiner Zukunftsfähigkeit stärken als auch eine Plattform zur Präsentation von Vereinsarbeit bieten. Geplant sind Online-Workshops, Webinare und Kurse für Vereine und ehrenamtliche Organisationen. Themen dabei sind im Sinne der Weiterbildung etwa Mitglieder-Anwerbung, Fundraising, Online-Marketing, Social Media Einsatz, Finanzen und Steuern sowie Datenschutz. „Die Digitalisierung fordert uns mehr denn je. Die digitalen Angebote des Freiwilligentages sollen einen Beitrag leisten, dass soziale Organisationen und Vereine den Anschluss nicht verlieren und ihre Strukturen für die Zukunft stärken“, verdeutlicht Anja Lothschütz, Geschäftsführerin der Initiative „Verein 3.0“

Mitmachen lohnt sich: Sichtbarkeit grade im Coronajahr

Grade im herausfordernden Coronajahr bietet der regionale Frei­willigentag eine Plattform, um Breite und Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements ins Licht zu rücken: Kommunen können auf ihre sozialen Strukturen und Einrichtungen aufmerksam machen. Soziale Einrich­tungen, gemeinnützige Vereine und Organisationen können gezielt Wunschprojekte oder dringend antstehende, aber aufgrund Corona verschobene Arbeiten, unter das Motto „Wir schaffen was“ stellen und Unterstützer ansprechen. Bürger, die gerne etwas für die Gemeinschaft tun möchten, aber bisher noch nicht die Zeit oder passende Einrichtung gefunden haben, können ins Engagement reinschnuppern. „Ohne das Ehrenamt läuft an vielen Stellen nichts in unserer Gesellschaft. Wir als Gemeinde wünschen uns, dass möglichst viele Bürger beim Freiwilligentag bei einer guten Sache teilnehmen und natürlich dabei auch auf den Geschmack kommen, sich längerfristig zu engagieren“, sagt Hans Dieter Schneider, Bürgermeister von Mutterstadt, auch stellvertretend für viele Kommunen in der Metropolregion zwischen Bad Bergzabern, Bensheim und Buchen, Walldürn, Worms und Wörth.

Projektanmeldung ganz einfach…

Jeder kann mitmachen: Man kann bei einem Herzensprojekt in der eigenen Nachbarschaft die Ärmel hochkrempeln oder sein eigenes Projekt konzipieren und mit Unterstützern umsetzen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Zwei Voraussetzungen sind indes zu erfüllen: Die Projekte müssen gemeinnützig sein und sich unter Einhaltung örtlicher Corona-Verordnungen innerhalb eines Tages realisieren lassen. Wichtig ist eine aussagekräftige Projektbeschreibung auf wir-schaffen-was.de, damit potenzielle Helfer einen möglichst guten Eindruck davon bekommen, wofür ihre Unterstützung benötigt wird und welche Materialien gegebenenfalls mitzubringen sind. Viele Tipps, wie man ein Projekt organisiert sowie kostenfreie Marketing-Materialien gibt es auf der Internetseite des Freiwilligentages. Mit gutem Rat zur Seite steht natürlich auch das Organisationsteam, erreichbar unter 0621 10708-444 oder freiwilligentag@m-r-n.com.

 

…Helfer sein auch – ob einzeln oder im Team

Damit alle geplanten guten Ideen und Wünsche beim Freiwilligentag in Erfüllung gehen können, braucht es viele helfende Hände. Unter wir-schaffen-was.de können sich Einzelpersonen, Familien, Freundeskreise und Vereinsmitglieder schnell und unkompliziert als Mitschaffer im Projekt ihrer Wahl registrieren. „Gerade für Unternehmen ist der Freiwilligentag Rhein-Neckar eine gute Gelegenheit, sich gesellschaftlich zu engagieren und dabei gleichzeitig den Teamgeist zu stärken“, unterstreicht Gabriele Hartmann, Head of Corporate Social Responsibility bei SAP SE. Denn „ob Konzern oder Mittelständler: ein Firmenteam, das unter dem Motto ‚Wir schaffen was‘ auch an einem Wochenende die Ärmel hochkrempelt, ist für jeden Betrieb ein sichtbares Aushängeschild!“ Interessierte Unternehmen können sich beim Freiwilligentag-Team melden, das passende Projekte recherchiert und Kontakte herstellt. Unternehmen, die kein eigenes Freiwilligentags-Team zusammen bekommen, können Projekte auch durch Geld- und Sachspenden unterstützen. Denkbar ist auch das Anbieten oder Sponsoring von Online-Kursen oder Vorträgen. „Referenten, die ihr Know-how an ehrenamtlich Tätige weitergeben und sie fit für die Zukunft machen – das schafft bei ‚Wir schaffen was‘ eine ganz neue Ebene des Helfens“, illustriert Hartmann.

 

Alle Infos auf wir-schaffen-was.de

Zentrale Kommunikations- und Anmeldeplattform ist die Webseite wir-schaffen-was.de. Dort werden alle Aktionen (in Kategorien wie Handwerk, Kultur, Umwelt, Tiere, Ausflüge und Sonstiges) registriert und verwaltet. Angeboten werden zudem Tipps für die Planung und Durchführung eines Projekts sowie kostenfreie Materialien, mit denen man vor Ort auf den Freiwilligentag, seine geplante Aktion sowie auf die örtlich geltenden Regeln hinweisen kann.

Alle in Blau – mit Unterstützung von Hornbach und ÖPNV

Alle Teilnehmer beim Freiwilligentag erhalten wieder ein blaues „Wir-schaffen-was-T-Shirt“ sowie dieses Jahr einen Mund-Nasenschutz im Wir-schaffen-was-Look. Unter allen handwerklichen Projekten, die bis zum 31. Juli auf wir-schaffen-was.de angemeldet sind, werden 100 Hornbach-Baumarkt-Gutscheine à 200 Euro Einkaufswert verlost. Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar gewährt den Helfern kostenlose An- und Abreise zum Projekt mit Bus und Bahn.

Der Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar wurde 2008 zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements im Dreiländereck Baden-Hessen-Pfalz ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Wir schaffen was“ wird er seitdem alle zwei Jahre am dritten Samstag im September durchgeführt. Er ist eingebettet in die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements und war mit zuletzt 7.500 Teilnehmern die bundesweit größte Veranstaltung dieser Art. Der Freiwilligentag 2020 wird unterstützt durch BASF SE, SAP SE, HORNBACH Baumarkt AG, engelhorn GmbH, GO7 AG, WallDecaux, Verkehrsverbund Rhein-Neckar, SV Sparkassenversicherung und wob AG. Die Mannheimer Kreativagentur GO7 hat erstmals die Gesamtkoordination übernommen. Die Kommunen in den 15 Stadt- und Landkreisen der Metropolregion sind lokale Schnittstelle zu den Projektanbietern und ehrenamtlichen Helfern. Alle Fragen rund um den Freiwilligentag beantwortet das Organisationsteam: Tel. 0621 10708-444, freiwilligentag@m-r-n.com

Kontakt

Kirsten Korte

Kirsten Korte Geschäftsführerin

0621 10708-500 0172 762 21 68 0621 10708-555 kirsten.korte@m-r-n.com

Themen und Projekte

Thema

Freiwilligentag

Am 20. September 2019 heißt es wieder: Wir schaffen was! Bei der sechsten Auflage des Freiwilligentages wird die gesamte Rhein-Neckar-Region in Bewegung versetzt, um zahlreiche Herzenswünsche von Vereinen, Kindergärten, Schulen und anderen Organisationen zu erfüllen. Freiwillige Helferinnen und Helfer packen gemeinsam an und unterstützen eine Vielzahl an Projekten.
Thema

Heimat und Ehrenamt

Was macht die Region Rhein-Neckar aus? Landschaft, Geschichte, Dialekt, Tradition und Lebensart. Nicht die eine alles überstrahlende Metropole, sondern drei Oberzentren von wirtschaftlicher und kultureller Strahlkraft. Dazu reizvolle Städte und Gemeinden, geschichtsträchtige Orte von Weltruf, abwechslungsreiche Naturlandschaften. Traumhafte Wanderwege, renommierte Weinlagen und preisgekrönte Kulinarik auf beiden Seiten von Rhein und Neckar. Ein sonnenverwöhntes Klima. Die lebensfrohe Mentalität der Menschen, ihre Hilfsbereitschaft und ihre sympathische, engagiert-zupackende Art.
Daran arbeiten wir

Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar

Der Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar stärkt seit 2008 alle zwei Jahre das Ehrenamt in der Rhein-Neckar-Region.

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