Pressemitteilung

Verband Region Rhein-Neckar

14.12.2011

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Verband Region Rhein-Neckar und der Planungsgemeinschaft Westpfalz

In Anwesenheit zahlreicher Vertreter der Gebietskörperschaften, der Wirtschaft und der Kammern aus beiden Regionen haben am 14. Dezember 2011 in der Villa Denis in Frankenstein Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen und Vorsitzende des Verbandes Region Rhein-Neckar, und Dr. Klaus Weichel, Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern und Vorsitzender der Planungsgemeinschaft Westpfalz, eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Verband Region Rhein-Neckar und der Planungsgemeinschaft Westpfalz unterzeichnet.

Die Nachbarregionen Westpfalz und Rhein-Neckar – und hier insbesondere das linksrheinische Teilgebiet der Rheinpfalz – sind in vielfältiger Weise eng miteinander verflochten: verkehrlich ist die S-Bahn Rhein-Neckar und die gesamte Verkehrsinfrastruktur das Bindeglied. Der Naturpark und UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald ist ein bedeutendes gemeinsames Tourismus- und Naherholungsgebiet für beide Regionen.

Die mit Gründung des Verbandes Region Rhein-Neckar sowie Anerkennung als europäische Metropolregion seit 2006 veränderten Rahmenbedingungen haben innerhalb des Rhein-Neckar-Raums neue Formen der regionalen Kooperation entstehen lassen. Mit ähnlicher Zielsetzung unterstützt die Planungsgemeinschaft Westpfalz den Selbstaufstellungsprozess ihrer Region. Sie hat beschlossen, in einen Diskussions- und Konsultationsprozess mit der Metropolregion Rhein-Neckar einzutreten, um projektbezogene Kooperationsfelder zu identifizieren und die Modalitäten der künftigen Zusammenarbeit auszuloten.

Ein erster wichtiger Schritt auf diesem Weg ist die nun geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen den regionalen Planungsträgern. Dabei geht es um eine enge frühzeitige Abstimmung in allen regionalplanerischen Belangen, seien es Siedlungsentwicklung, Verkehr, Tourismus, Freiraum- und Naturschutz, erneuerbare Energien oder Einzelhandel.

Sobald die strukturellen Voraussetzungen in beiden Regionen dies erlauben, soll in einem zweiten Schritt auch die Zusammenarbeit im Bereich der Regionalentwicklung verstärkt werden. Hierzu nahm der Vorsitzende des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, Albrecht Hornbach, Stellung. Er betonte, dass durch eine zusätzliche Vereinbarung in den Aktivitätsfeldern der Regionalentwicklung unter Einbeziehung der Wirtschaft, der Forschung und anderer relevanter Kräfte weitere wichtige Synergieeffekte zu erzielen seien.

Kontakt

Boris Schmitt

Boris Schmitt Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Regionalentwicklung / Pressesprecher

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