Pressemitteilung

Verband Region Rhein-Neckar

28.4.2005

Rhein-Neckar ist Europäische Metropolregion. Pföhler: Wir können zu Recht stolz sein

Mit der heutigen Entscheidung der Ministerkonferenz für Raumordnung, die Region Rhein-Neckar in den Kreis der Europäischen Metropolregionen aufzunehmen, ist ein wichtiges Ziel erreicht, um im Wettbewerb der Regionen auf nationaler und internationaler Ebene bestehen zu können. Entsprechend zufrieden zeigt sich Wolfgang Pföhler, Vorsitzender des Raumordnungsverbandes Rhein-Neckar, über die Nachricht aus Berlin.

„Auf diese Anerkennung können wir in der Region zu Recht stolz sein. Es ist eine Gemeinschaftsleistung, an der viele regionale Akteure ihren Anteil haben. Dabei war der Raumordnungsverband der maßgebliche politische Treiber und die Dynamik der von Eggert Voscherau gegründeten Initiative Zukunft Rhein-Neckar-Dreieck hat uns spürbar unterstützt“,

so Pföhler. Die Entscheidung der Ministerkonferenz könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn sie bedeute, dass die Region Rhein-Neckar im neuen Leitbild der Bundes-Raumordnung und damit in der Spitzenliga der Regionen geführt werde, was langfristig Beschäftigung und Arbeitsplätze sichere.

Die Auszeichnung sei auch nicht vom Himmel gefallen, denn die Region habe seit Jahren konsequent an der Profilierung gearbeitet. Die Änderung der Satzung des Raumordnungsverbandes‚ die Initiierung des Regionalgesprächs Rhein-Neckar-Dreieck, die Vergabe des Strategie- und Strukturgutachtens und schließlich der neue Staatsvertrag, der am 26. Juli paraphiert wird, das alles seien logische und entschlossene Schritte zur Metropolregion hin gewesen.

Aber die Arbeit gehe jetzt erst richtig los. Nach Ansicht von Pföhler sind Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen gemeinsam gefordert, der neuen Auszeichnung gerecht zu werden. Exzellenz bei den Unternehmen, in Lehre und Forschung, bei den Standortqualitäten und bei der Verwaltung seien kein Gut, das man einmal erwirbt und dann für immer besitzt. Die Konkurrenz schlafe nicht und es gelte den Vorsprung zu halten.

„Wir müssen die Menschen in der Region mitnehmen, denn die Metropolregion kann keine Angelegenheit von Gremien und Steuerungsgruppen sein. Die Menschen müssen wissen, warum sie auf ihre Region stolz sein können und warum es sich hier gut leben und arbeiten lässt. Deshalb werden wir auf dem Maimarkt in der Halle der Region, der Halle 35, die ersten Kommunikationsprodukte zur Metropolregion parat halten: einen Aufkleber, ein Faltblatt und eine Postkarte,“ so Pföhler weiter, „außerdem läuft Nonstop der Film zur Metropolregion.

Die Botschaft der Metropolregion ist damit klar: Wirtschaft, Wissenschaft und Lebensqualität machen ihren Wert und ihre Zukunftschancen aus.

Kontakt

Boris Schmitt

Boris Schmitt Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Regionalentwicklung / Pressesprecher

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