Pressemitteilung

Verband Region Rhein-Neckar

14.9.2020

Rhein-Neckar Fair

– Faire Woche in der Region Rhein-Neckar –

 

Rhein-Neckar | 13.09.2020

Im Rahmen der Fairen Woche 2020 startet der Verband Region Rhein-Neckar, gemeinsam mit sechs Kommunen aus der Metropolregion Rhein-Neckar und dem Eine-Welt-Zentrum Heidelberg, eine gemeinsame Initiative für mehr Nachhaltigkeit.

Hauptelement ist eine interaktive Stadtrallye, die die Themen Fairer Handel, Nachhaltige Beschaffung und nachhaltigen Konsum und Produktion in den jeweiligen Kommunen aufgreift. Die Rallyes sind eine multimediale Erlebnistour durch die jeweilige Stadt, bei der auf unterhaltsame und interaktive Weise Inhalte vermittelt und für die Nachhaltigkeits-Themen sensibilisiert werden soll. So müssen zum Beispiel Zahlen zur Lebensmittelverschwendung geschätzt, Multiple-Choice Fragen zum Kakaoanbau beantwortet oder aber auch Fotos von Lieblingsprodukten an Orten der Nachhaltigkeit gemacht werden.

„Fairer Handel und ein gutes Leben sind essentielle Ziele der UN Nachhaltigkeitsziele. Der Verband Region Rhein-Neckar hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese in die Aufgaben der Regionalentwicklung einfließen zu lassen und immer mitzudenken. Eine spielerische Lernmöglichkeit, wie die Stadtrallyes, sind ein tolles Mittel, um die Menschen der Region in nachhaltigen Themen zu sensibilisieren.“, so Ralph Schlusche, Direktor, Verband Region Rhein-Neckar.

Folgende Kommunen nehmen dieses Jahr an den nachhaltigen Stadtrallyes teil: Dossenheim, Heidelberg, Hirschberg, Mannheim und Schriesheim und Weinheim. Die Rallyes starten ab dem 11. September und können dann jederzeit kontaktlos und kostenlos per App durchgeführt werden.

Unter der Webseite www.rhein-neckar-fair.de finden Sie mehr Informationen über das Projekt und die teilnehmenden Kommunen.

Wer dann noch am Ende seiner Stadtrally ein bestimmtes Foto von sich an der Station über das Gute Leben hochlädt, kann sogar noch eine Kleinigkeit gewinnen. #rheinneckarfair #regionrheinneckar #(jeweilige Kommune).

 

Zur Einordnung:

Die bundesweite Faire Woche beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Frage, wie ein gutes Leben für möglichst viele Menschen erreicht werden kann. Wie müssen Produktions- und Konsummuster aussehen, damit sie nicht zu Lasten von Mensch und Natur gehen? Was kann der Faire Handel dazu beitragen und welchen Beitrag kann jede/r einzelne von uns leisten?

Der tägliche Blick in die Zeitung macht mehr als deutlich, dass die derzeitigen Produktions- und Konsummuster alles andere als nachhaltig sind. Mehr als 1 Mrd. Menschen leiden unter Hunger und Armut, Klimawandel und Artensterben gefährden unsere Lebensgrundlage und wachsende soziale Spannungen bedrohen in vielen Ländern die Demokratie. Und wie so häufig sind es die Menschen im Globalen Süden, die am stärksten von den Folgen betroffen sind. Diese Krisen werden aktuell durch die Corona-Pandemie noch verstärkt.

Nachhaltigkeit in der Regionalentwicklung:

Im Rahmen des Fördervorhabens "Regionale Open Government Labore" des Bundesprogramms ländliche Entwicklung (BULE) des Bundesministeriums des Inneren hat der Verband Region Rhein-Neckar gemeinsam mit der Stadt Heidelberg und Partnern aus der Zivilgesellschaft den Zuschlag für das Projekt "Nachhaltigkeit in der Regional- und Stadtentwicklung" erhalten. In dem Projekt sollen die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDG's) in den Fokus genommen werden. Fragen sind beispielsweise: Welche Ziele wollen wir uns für eine Nachhaltige Entwicklung geben? Wie können die Ziele gemessen werden? Wie können die Ziele erreicht werden? Was tun bei Zielkonflikten?

Im Zentrum des Projekts der Metropolregion Rhein-Neckar stehen die auf dem UN-Nachhaltigkeitsgipfel mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit den Sustainable Development Goals (kurz SDGs) beschlossenen Ziele. Sie sollen mit Hilfe eines breiten Dialogs mit der zivilgesellschaftlich organisierten Öffentlichkeit kommuniziert und es sollen Vorschläge zu ihrer Umsetzung erarbeitet werden.

 

Kontakt

Boris Schmitt

Boris Schmitt Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Regionalentwicklung

0621 10708-224 0621 10708-255 boris.schmitt@vrrn.de