Metropolregion Rhein-Neckar
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der Metropolregion Rhein-Neckar
 
 
 
 
 
 
 
 
© MRN GmbH
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AUsgabe 8-2021
 
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
 

wir gratulieren: die Unesco hat die „SchUM-Städte“ Mainz sowie Speyer und Worms, die beide in der Metropolregion Rhein-Neckar liegen, aufgrund ihrer einmaligen Stätten jüdischer Kultur zum Welterbe erklärt. Mit der Anerkennung findet ein mehr als 15 Jahre langer Bewerbungsprozess seinen Abschluss. Wir freuen uns, dass damit nun – von höchster Stelle anerkannt – künftig vier Weltkulturerbestätten (mehr dazu in diesem Newsletter unter „Kultur und Freizeit“) die Attraktivität der Metropolregion Rhein-Neckar präsentieren und steigern.

Dies zeigt uns außerdem, dass manchmal etwas Beharrlichkeit und Geduld auf dem Weg zum Ziel gefragt sind. Ein konkretes Beispiel hierfür aus der Regionalentwicklung ist der Mobilitätspakt, der nach eingehender und gründlicher Planung am 9. Juli 2021 unterzeichnet wurde. Als erste Maßnahme ihrer Art zwischen drei Bundesländern hat der Pakt die ganzheitliche Koordination des Verkehrs im Kernraum der Metropolregion Rhein-Neckar zum Ziel. Mit Blick auf die großen Herausforderungen bei der Instandhaltung und Weiterentwicklung der Infrastruktur der Region haben sich die Unterzeichner über gemeinsame Schritte und deren regelmäßige Evaluation verständigt.

Große Fortschritte und erfreuliche Entwicklungen verzeichnen auch zahlreiche weitere Projekte aller drei Institutionen der Metropolregion Rhein-Neckar. Davon können Sie sich durch die Lektüre dieses Newsletters überzeugen. Um es auf den Punkt zu bringen: „Sommerloch ist woanders!“

Viel Spaß beim Lesen!

 
 
 
Peter Johann
Geschäftsführer, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
Kirsten Korte
Geschäftsführerin, Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar
Ralph Schlusche
Verbandsdirektor, Verband Region Rhein-Neckar
 
 
 
INHALTSVERZEICHNIS (Auszug)
 
 
 
Aus der regionalen Netzwerkarbeit
➔ Mobilitätspakt Rhein-Neckar unterzeichnet
➔ Metropolregion Rhein-Neckar wird nun offiziell „Smart Region“
➔ „Innovationspark KI“ in Heilbronn – Rhein-Neckar mit im Boot
➔ Digitales Modellprojekt „xDataToGo“ abgeschlossen
➔ Metropolregion Rhein-Neckar baut Unterstützung des Ehrenamts aus
➔ Veranstaltungen des Kunst- und Kulturprojekts Matchbox
➔ „Junge Botschafter“ 2021/22 starten in die Welt
➔ Kommende Veranstaltungen des ZMRN e.V.
➔ Neue Held:innen für „Deine Lernbox“ gesucht
➔ Ehrennadel der Metropolregion Rhein-Neckar verliehen
➔ Rückblick: Immobiliensommertour 2021
➔ Preisübergabe: Wettbewerb „Landschaft in Bewegung“
➔ Regionalkonferenz Mobilitätswende erstmals hybrid
➔ Daumen drücken für Team Tokio Rhein-Neckar
Aus der regionalen Wirtschaft
➔ IHKn MRN: Leitbild für lebendige Innenstädte
Aus der regionalen Wissenschaft
➔ DHBW treibt H2-Nutzung voran
Aus Kultur und Freizeit
➔ SchUM-Stätten in Rhein-Neckar sind Unesco-Welterbe
Reise- und Heimatmagazin „WO SONST“
➔ Wussten Sie, dass...?  "Königin Silvia" auf dem Neckar zu Ausflugsfahrten einlädt?
➔ wo sonst: Sommerferienzeit - Mit Kind und Kegel Rhein-Neckar entdecken
 
 
 
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Aus der regionalen Netzwerkarbeit
 
 
 
  VRRN Dallinger Mobilitätspakt | © VRRN  
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Mobilitätspakt Rhein-Neckar unterzeichnet
 

Am 9. Juli 2021 wurde der Mobilitätspakt Rhein-Neckar unterzeichnet. Es ist der erste Mobilitätspakt, der zwischen drei Ländern – Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz – geschlossen wurde. Das gemeinsame Ziel der Partner des Mobilitätspaktes ist die ganzheitliche Koordination des Verkehrs in der Metropolregion Rhein-Neckar bzw. die ganzheitliche Lösung der Verkehrsprobleme im Kernraum der Region.

 

Mit Blick auf die großen Herausforderungen bei der Instandhaltung und Weiterentwicklung der Infrastruktur der Region Rhein-Neckar, insbesondere vor dem Hintergrund der zugespitzten Situation im Hochstraßensystem in Ludwigshafen, haben sich die Unterzeichner über gemeinsame Schritte und deren regelmäßige Evaluation verständigt.

Alle Unterzeichner sind sich einig, gemeinsam eine ländergrenzenüberschreitende Abstimmung im Themenfeld Mobilität auf den Ebenen der Länder, der Region, der Kommunen sowie der Wirtschaft voranzubringen und im engen Schulterschluss im Rahmen ihrer Zuständigkeiten konkrete Maßnahmen im Sinne einer übergreifenden, regionalen und nachhaltigen Strategie umzusetzen. Arbeitsfelder sind: ÖPNV, Verkehrsmanagement, Pendler- und Güterverkehr sowie Regionale Mobilitätsaufgaben.

Unterzeichner sind neben den drei genannten Bundesländern: der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN, im Bild Verbandsvorsitzender Stefan Dallinger), der Verkehrsverbund Rhein-Neckar, die Städte Ludwigshafen und Mannheim, die IHKn Rhein-Neckar und Pfalz, die BASF SE und der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.). Weitere Infos zum Mobilitätspakt sowie Videomaterial zur Unterzeichnung sind unter www.mobilitaet-rhein-neckar.de verfügbar.

 
 
 
 
 
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  VRRN Smart Region Grafik | © VRRN  
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Rhein-Neckar wird nun offiziell „Smart Region“
 

Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat hat im Juli die neu ausgewählten „Modellprojekte Smart Cities“ veröffentlicht. Unter den bundesweit 28 geförderten Projekten ist auch der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) mit dem Antrag „Smarter, nachhaltiger Tourismus“. Der Fokus liegt auf einem nachhaltigen, smarten und umweltbewussten Start aus der Krise.

 

Der Tourismus eignet sich besonders für diese Betrachtung, da er sich als Querschnittsbranche aus vielen Modulen und Aspekten, wie bspw. Mobilität, Besucherlenkung, Gastronomie und Hotellerie, Kultur und Events, Naherholung und Freiflächen sowie Stadt und Land zusammensetzt. Der Antrag des VRRN beinhaltet Ansätze und Ideen zu funktionalen Räumen und vernetzten Stadt-Umland-Beziehungen ebenso wie zum Beispiel einen „regionalen Datenmarktplatz“, der alle vorhandenen Akteure in Form von Wertschöpfungsketten gezielt miteinander vernetzt. Dazu kann auf Vorarbeiten wie dem Metropolatlas Rhein-Neckar sowie das Datenportal Rhein-Neckar zurückgegriffen und diese weiter ausgebaut werden.

Verbandsdirektor Ralph Schlusche freut sich über die Förderzusage: „Die Modellprojekte 2021 stehen unter dem Motto ‚Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft‘. Der Tourismus, die Kulturschaffenden und die Freizeitangebote waren durch die Pandemie maximal betroffen – wir freuen uns, mit diesem Projekt nun zusätzliche, unterstützende Impulse als Region geben zu können.“

Für die ausgewählten 28 Modellprojekte stehen insgesamt 300 Millionen Euro Programmmittel zur Verfügung. Die Bundesregierung unterstützt Kommunen dabei, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten, nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu gestalten. Die Modellprojekte entwickeln und erproben sektorenübergreifende digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft.

 
 
 
 
 
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  KI Illustration | © Gerd Altmann/Pixabay  
  © Gerd Altmann/Pixabay  
 
 
„Innovationspark KI“ kommt nach Heilbronn – Rhein-Neckar mit im Boot
 

Heilbronn hat Ende Juli den Zuschlag beim Landeswettbewerb „Innovationspark Künstliche Intelligenz (KI) Baden-Württemberg“ erhalten. Für die Realisierung des Vorhabens fließen bis zu 50 Mio. Euro aus dem Etat des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg. Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) zählt zu den Partnern bei der Umsetzung.

 

Dr. Tilman Krauch, Vorstandsvorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) und Stefan Dallinger, Vorsitzender Verband Region Rhein-Neckar, stv. Vorsitzender des ZMRN e.V. gratulierten den Nachbarn und betonten, die vernetze KI-Expertise aus Rhein-Neckar in die Entwicklung konkreter gemeinsamer Projekte einzubringen. Rhein-Neckar habe dazu beste Voraussetzungen insbesondere in den KI-Anwendungsbereichen Gesundheitswissenschaften  und Green Tech.

Gemeinsam mit mehreren kleinen und großen Unternehmen, Hochschulen, Verbänden und Forschungseinrichtungen u. a. aus der Metropolregion Rhein-Neckar erarbeitete das Heilbronner Konsortium (u.a. Stadt Heilbronn, Dieter Schwarz Stiftung und KI Management GmbH & Co KG) ein schlagkräftiges Konzept für den KI-Innovationspark. Zusätzlich zu der Landesförderung von bis zu 50 Mio. Euro werden nach dem Zuschlag nun von Seiten des Konsortiums Eigenmittel in mindestens der gleichen Höhe sowie eine Fläche von mindestens 15 Hektar ins Vorhaben eingebracht. Der Innovationspark soll dem Ökosystem-Gedanken folgend, auf exzellente Art und Weise national und international etablierte Unternehmen, Start-ups, Forschungsakteure, Fachkräfte und Talente anziehen.

Rhein-Neckar hatte sich Ende 2020 zunächst selbst um eine Bewerbung für den KI-Innovationspark bemüht. Da die Kofinanzierung in der erforderlichen Höhe nicht in kurzer Zeit sichergestellt werden konnte, entschieden sich die Institutionen in Rhein-Neckar, die Kompetenzen und Potenziale beim Thema KI gemeinsam mit den Partnern weiter voranzutreiben -- in der Region und durch strategische Kooperationen wie mit Heilbronn.

 
 
 
 
 
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  xdata Grafik | © MRN GmbH  
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„xDataToGo“: Vom Bund gefördertes digitales Modellprojekt abgeschlossen
 

Mobilitätsanwendungen der Zukunft und das Management kommunaler Infrastrukturen setzen eine aktuelle und qualitativ hochwertige Abbildung des öffentlichen Straßenraums voraus. Doch wie lassen sich solche Informationen und Daten aus unterschiedlichen Quellen innerhalb einer Region intelligent vernetzen? Mit dieser Frage beschäftigte sich am Beispiel des Großraum- und Schwerlastverkehrs das von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH koordinierte Verbundvorhaben „xDataToGo“.

 

Das Projekt diente dabei als ein Experimentierfeld, urbane und regionale Datenplattformen sowie neue Technologien für digitale Datenmarktplätze zu entwickeln. Zudem wurde im Projekt ein Prototyp einer mobilen Anwendung entwickelt und erprobt, um kommunale Daten einfach zu erfassen. Darüber hinaus wurden Konzepte erarbeitet, um zukünftig digitale Daten möglichst automatisch aus Antrags- und Genehmigungsprozessen zu extrahieren, um diese für verschiedene E-Government- oder Smart-City-Anwendungen zu nutzen. So lassen sich beispielweise Baustellendaten automatisch zusammenführen bzw. aktualisieren.

Die MRN arbeitet im Verbund mit zwei Kommunen (Stadt Ludwigshafen, Stadt Worms) und zwei Unternehmen (CAIGOS GmbH, infrest – Infrastruktur eStraße GmbH) aktuell in einem regionalen Folgeprojekt daran, die technische Machbarkeit und den Nutzen einer solchen Lösung praktisch nachzuweisen.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt „xDataToGo“ (Gesamtvolumen 1,7 Mio. Euro) fließen nun ein in die Erarbeitung einer regionalen Datenstrategie. Diese soll die Eckpunkte für den weiteren Auf- bzw. Ausbau einer länderübergreifenden regionalen Dateninfrastruktur in der Metropolregion Rhein-Neckar definieren und im Herbst dieses Jahres beschlossen werden.

 

 
 
 
 
 
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  WSW Kampagne 2021 | © ZMRN e.V.  
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Rhein-Neckar baut Unterstützung des Ehrenamts aus
 

Die Metropolregion Rhein-Neckar, bekannt für ihre Arbeit zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements in der Region und als treibende Kraft des Freiwilligentags der Metropolregion Rhein-Neckar, baut die Unterstützung des Ehrenamts weiter aus. Ein Meilenstein ist dabei die Ausweitung der Website des Freiwilligentags zu einer regionalen Plattform für Ehrenamt und Engagement.

 

Bislang stand die Adresse www.wir-schaffen-was.de allein für den seit 2008 alle zwei Jahre stattfindenden Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar – mit regelmäßig mehreren Tausend Teilnehmern in gleichzeitig drei Bundesländern der größte Freiwilligentag in Deutschland. Die neue Plattform unter dem schon bekanntem Namen soll Freiwilligen künftig dabei helfen, Ehrenamtsmöglichkeiten in ihren und den angrenzenden Kommunen, auch länderübergreifend, zu entdecken und wahrzunehmen.

Darüber hinaus sollen gemeinnützige Organisationen dabei unterstützt werden, ihre Initiativen und Projekte überregional zu veröffentlichen. Kommunen will man helfen, ihre Angebote ebenfalls sichtbar zu machen und Unternehmen eine Sichtbarkeit für zum Beispiel Unterstützungsprogramme bieten. Damit soll das Ehrenamt in der Region auf digitaler Basis nachhaltig gestärkt und vernetzt werden. Auf der Seite zu finden sind nun Qualifizierungsangebote und Fördermöglichkeiten sowie aktuelle Meldungen und Informationen rund um  Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement. Die Integration der länderübergreifenden Ehrenamtsbörse ist für den Herbst geplant.

Das regionale Ehrenamt wird zudem auch überregional sichtbar gemacht: Am 29. August ist die Metropolregion Rhein-Neckar mit einem Pavillon beim Ehrenamtstag Rheinland-Pfalz in Bad Kreuznach vertreten. Am 9. und 10. September ist die länderübergreifende Arbeit in Rhein-Neckar als Best-Practice-Beispiel ein Programmpunkt beim Hessischen Engagement-Kongress.

Die achte Auflage des Freiwilligentags Rhein-Neckar findet am 17. September 2022 statt.

 
 
 
 
 
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  Eine Frau und ein Mann mit Ferngläsern vor den Augen, in freier Natur mit Baumkronen, von unten fotografiert | © Bryce Krynski  
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Veranstaltungen des Kunst- und Kulturprojekts Matchbox
 

Matchbox, das wandernde Kunst- und Kulturprojekt im Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar, veröffentlicht das Sommer- und Herbst-Programm der vier „Matches“ 2021: ein vielfältiges, künstlerisches Beteiligungsprogramm an verschiedenen Orten im ländlichen Raum der Region. Internationale Künstler:innen entwickeln gemeinsam mit den Bürger:innen als „Match“ Kunstprojekte.

 

So erkundet das kanadische Künstlerduo Mia & Eric über einen Zeitraum von drei Monaten den Heidewald bei Maxdorf sowie den Maxdorfer Robinienwald. Ab 19. August erforschen die Künstler mit Hilfe zahlreicher Einheimischer das Verhältnis von Mensch und Natur sowie Fragen des Umweltschutzes und der Klimakrise.

Auch das Gesprächsformat „Building Conversation“ geht im zweiten Halbjahr 2021 in die nächste Runde. In Workshops erhalten Interessierte im Alter von 16-30 Jahren die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Gesprächsleitung zu blicken und deren eigenständige Anleitung zu erlernen. Neben Neustadt an der Weinstraße (23. Bis 29. August) konnte die Stadt Weinheim als Kooperationspartner gewonnen werden.

Gleich zwei renommierte Partner aus der Metropolregion Rhein-Neckar unterstützen das Matchbox-Projekt „Familienangelegenheiten“ des Künstlerduos deufert&plischke. Das Stadtensemble des Nationaltheaters Mannheim und die Kunsthalle Mannheim tragen zur Materialsammlung zum Thema „Familie als gesellschaftliches Experimentierfeld im 21. Jahrhundert“ bei. Das Projekt erfindet Familienbilder neu und forscht auch nach dem textilen Erbe der Region und fragt in die Zukunft: Was würden wir tragen, wenn sich Körper- und Geschlechternormen verändern?

Von September bis Dezember schließlich trifft sich die Performerin und Musikerin Tanja Krone mit Bürgermeister:innen der Metropolregion, um das Amt künstlerisch zu erkunden – insbesondere aus feministischer Perspektive, denn mit 91% ist es das am männlichsten besetzte politische Amt überhaupt.

 
 
 
 
 
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  Jungbotschafter MRN 2021 | © MRN GmbH  
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„Junge Botschafter“ 2021/22 starten in die Welt
 

Im Schuljahr 2021/22 repräsentieren acht Jugendliche ihre Heimatregion Rhein-Neckar als junge Botschafter in sechs Ländern. Über ihre Erlebnisse berichten sie regelmäßig auf der Seite botschafter-rhein-neckar.de.

 

Zwei Jungbotschafter landen diesmal im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, den USA: Henning Hermes (Essingen, Kreis Südliche Weinstraße) und Anna Mager (Nußloch, Rhein-Neckar-Kreis). Erstmals dabei ist ein Stipendiat aus dem äußersten Osten der Region: Wim Wolz (Ravenstein, Neckar-Odenwald-Kreis) wird in Irland seine Zelte aufschlagen. Ebenfalls auf der Grünen Insel landet Neela Pommerening (Bensheim, Kreis Bergstraße). Ins kühle Norwegen zieht es Mattea Metz (Dernbach, Kreis Südliche Weinstraße).Fanny Donhuijsen (Heidelberg) favorisiert das Land der neuen Fußball-Europameister Italien. Cecylia Lüdtke (Landau) verbringt ein Jahr im fernöstlichen Thailand. Luna Hey (Impflingen, Kreis Südliche Weinstraße) wird als erste Stipendiatin des Programms das Schuljahr in Uruguay verbringen.

Schon jetzt können sich Schüler aus Pfalz, Nordbaden und Südhessen über die Organisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. als Jungbotschafter-Stipendiaten 2022/23 bewerben Interessiert Eltern und Schüler sind am 23. September zu einem digitalen Info-Abend eingeladen. Fragen beantwortet Michaela Hambrecht (MRN GmbH, 0621 10708-354, michaela.hambrecht@m-r-n.com).

Das von SAP initiierte  und finanzierte und von AFS Interkulturelle Begegnungen und Metropolregion Rhein-Neckar GmbH durchgeführte Stipendienprogramm ermöglicht Schülern aus der Region seit 2008 ihren Traum vom Auslandsschuljahr zu verwirklichen. Über 130 Jugendliche repräsentierten Rhein-Neckar in mehr als 30 Staaten der Welt.

 
 
 
 
 
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  Kachel Sommer 2021  | © ZMRN e.V.  
  © ZMRN e.V.  
 
 
Kommende Veranstaltungen des ZMRN e.V.
 

Die Geschäftsstelle des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) verabschiedet sich im August in die Sommerpause. Das Team wird die Zeit nutzen, um an Konzepten für neue Veranstaltungsformate zu arbeiten und kommende Veranstaltungen vorzubereiten. Am 7. September wartet dann das Doppel-Event Firmen-Golfcup und Sommerfest im Golfclub St. Leon-Rot.

 

Für das Fest können sich die Vereinsmitglieder online anmelden. Bei der 10. Auflage des Firmen-Golfcups im St. Leon-Rot heißt es „Abschlagen für einen guten Zweck“. Die Überschüsse aus Startgeldern und Sponsorenbeiträgen werden verwendet, um soziale Projekte in der Region zu fördern. Wer sich darüber hinaus einbringen und sein Unternehmen auf dem Grün sichtbar machen möchte, kann zum Beispiel eine Spielbahn „erwerben“ oder Sachpreise für die Teilnehmer stiften. Anmeldungen sind online möglich, weitere Informationen gibt es von Nicole Weise unter Tel. 0621 10708-501 oder nicole.weise@m-r-n.com.

Ab dem 9. September (12.30 bis 13.30 Uhr) wird die 14-tägliche Veranstaltungsreihe „Rhein-Neckar im Gespräch“ fortgesetzt. Es beginnt mit einer Runde „Mitglieder stellen sich vor“ mit den drei Mitgliedsunternehmen EMBL (Europäische Laboratorium für Molekularbiologie), Project Solutions GmbH und Schweickert GmbH. Anmeldungen sind online möglich. Fragen beantwortet Sandra Seitz unter Tel. 0621 10708 502 oder per E-Mail an: sandra.seitz@m-r-n.com.

 
 
 
 
 
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  Kinderhelden Mentorenprogramm | © Sascha Hauk/Kinderhelden  
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Neue Held:innen für „Deine Lernbox“ gesucht
 

Nach Homeschooling, Distanzunterricht und Schulschließungen ist der Bedarf an Unterstützungsangeboten für Schüler:innen in der gesamten  Region stark gestiegen. Um schnell und unkompliziert zu helfen, haben BASF und Metropolregion Rhein-Neckar GmbH bereits zu Jahresbeginn gemeinsam das Bildungsprojekt „Deine Lernbox“ ins Leben gerufen, an dem viele Bildungspartner beteiligt sind. Als ein Baustein im Bereich Mentoring bietet die gemeinnützige Organisation „KinderHelden“ Mentoring für Grundschulkinder aus Mannheim und Ludwigshafen an. Zum neuen Schuljahr 2021/22 werden weitere Schulen ins Programm der Lernbox aufgenommen. Hierfür sind neue engagierte Mentor:innen gesucht.

 

Die Laufzeit eines Tandems beträgt mind. ein Schuljahr, zwei Stunden pro Woche zu flexiblen Terminen, in hybrider Form: analog und digital. Die Mentor:innen unterstützen ein Kind spielerisch beim Lernen und unternehmen sinnvolle Freizeitaktivitäten. Alle Tandems werden individuell und passend zusammengestellt, fachkundig vorbereitet und begleitet. Mit der Förderung sollen der schulische Erfolg und das Selbstbewusstsein des Kindes positiv beeinflusst werden.

Gesucht als Mentor:innen sind zuverlässige Menschen, die einem Kind ihre Erfahrungen und ihr Wissen weitergeben möchten, gerne Zeit schenken und Freude am Umgang mit Kindern haben.

 
 
 
 
 
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  VRRN Ehrennadel 2021 | © VRRN  
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Ehrennadel der Metropolregion Rhein-Neckar verliehen
 

Im Rahmen der jüngsten Versammlung des Verbands Region Rhein-Neckar wurde Mitte Juli die Ehrennadel der Metropolregion Rhein-Neckar vergeben. Die Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, die sich über die Pflichten ihres Amtes oder ihres Berufes hinaus um die Entwicklung der Metropolregion Rhein-Neckar oder um die Förderung der regionalen Zusammenarbeit verdient gemacht haben. Diesjährige Preisträger sind Dr. Christine Brockmann, Bernd Kappenstein und Randoald Reinhardt.

 

Der ehemaligen Geschäftsführerin der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, Dr. Christine Brockmann, wurde die Ehrennadel für den Aufbau des Modellvorhabens „Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“ sowie für ihre Pioniertätigkeit seit 2006 auf dem Gebiet der Digitalisierung verliehen. Durch dieses Engagement habe sie maßgeblich zur Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Region beigetragen.

Der ehemalige Fachbereichsleiter der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, Bernd Kappenstein, erhielt die Auszeichnung für seinen Einsatz beim Aufbau des regionalen Clusters Energie und Umwelt und insbesondere für die erfolgreiche Positionierung der Metropolregion Rhein-Neckar als ein führender Standort der Wasserstoffforschung und -anwendung.

Randoald Reinhardt erhielt die Ehrennadel für sein vielfältiges Wirken und für 31 Jahre als Mitglied in der Verbandsversammlung. Er habe sich dabei immer besonders für das Miteinander der Generationen, das Ehrenamt und den Zusammenhalt in der Gesellschaft eingesetzt.

„Sie waren für und in unserer Region Brückenbauer, Moderatoren, Vordenker, Initiatoren und Treiber in unterschiedlichen Feldern. Vielen Dank für Ihr außergewöhnliches Engagement“, würdigte der Verbandsvorsitzende Stefan Dallinger die Geehrten.

 
 
 
 
 
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  Pfalzwerke Rohbau 2021 | © MRN GmbH  
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Rückblick: Immobiliensommertour 2021
 

Raus aus dem Büro und ab auf die Baustelle: Bei den diesjährigen Immobiliensommertouren der Metropolregion Rhein-Neckar in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bekamen Journalist:innen wieder die Möglichkeit, spannende Bauprojekte vor Ort zu besichtigen und Infos direkt von hochkarätigen Gesprächspartnern einzuholen.

 

Start der baden-württembergischen Tour am 20. Juli war in Mannheim. Im KOROS, dem ehemaligen Gebäude der SV-Versicherung, werden von Jones Lang LaSalle 18.500 m² Bürofläche unter Einhaltung des Denkmalschutzes neu entwickelt. Auch die zweite Station steht für innerstädtische Sanierung im Bestand: blocher partners revitalisiert für alstria office REIT-AG das Gebäudeensemble am Carl-Reiß-Platz. Ein Hochhaus und zwei mehrgeschossige Bürobauten werden modernisiert und neu strukturiert. Anschließend ging es nach Heidelberg auf die Campbell Barracks. Auf der Konversionsfläche entwickelt die ansässige Krausgruppe ein komplett neues Quartier mit 60.000 m² Büro- und Gewerbeflächen.

Am 21. Juli stand zunächst Ludwigshafen auf dem Besichtigungsplan: Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck begrüßte die Teilnehmer vor dem nahezu fertiggestellten Rohbau der neuen Pfalzwerke-Hauptzentrale (Bild). In der Wredestraße entsteht ein siebenstöckiges Bürogebäude mit ca. 18.000 m² Fläche. Auf dem zehn Hektar großen Areal westlich des Heinrich-Pesch-Hauses entsteht ein neues  Wohnquartier mit 580 Wohneinheiten nach hohen sozialen und ökologischen Maßstäben. Abschluss dieser Tour war die Besichtigung des Industriehofs Speyer. Dort entwickelt die PadA Immobilien-Projektentwicklungs GmbH auf dem ehemaligen Gelände der Celluloidfabrik in Abstimmung mit der Stadt Speyer ein Stadtquartier mit historischem Industriecharme. Für den Herbst ist ein Wettbewerb geplant.

 
 
 
 
 
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  VRRN LiB Ebertsheim 2021 | © VRRN  
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Preisübergabe: Wettbewerb „Landschaft in Bewegung“
 

Im Juni wurden die Gewinner des vom Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) zum sechsten Mal aufgelegten Wettbewerbs „Landschaft in Bewegung“ bekanntgegeben. Einer von drei Gewinnern dabei war das Renaturierungsprojekt des Eisbachs in Ebertsheim (Kreis Bad Dürkheim), das mit 10.000 Euro prämiert worden ist. Das Projekt kann aus Sicht des VRRN als Baustein der angestrebten nachhaltigen und zukunftsfähigen Kulturlandschaftsentwicklung in der Region verstanden werden.

 

Die Preisübergabe erfolgte am 12. Juli. Dr. Claus Peinemann (3. v.r. mit Ortsbürgermeister Bernd Findt, VG-Bürgermeister Frank Rüttger, VG-Beigeordneter Karl Meister, Sachbearbeiterin für Klima-, Natur- und Umweltschutz Sonja Kasprick sowie Landschaftsplaner Andreas Valentin.) überreichte im Namen der Metropolregion Rhein-Neckar den Wertscheck und die Plakette „Engagiert in der Metropolregion Rhein-Neckar“.

Im Fokus des Wettbewerbs „Landschaft in Bewegung“ steht die Weiterentwicklung der Landschaften und Freiräume in der Metropolregion. Alle Kommunen in der Metropolregion waren aufgerufen, Landschafts- und Grünprojekte mit regionalem Mehrwert einzureichen, die dazu beitragen, die zehn großen Landschaftsräume, die „Prächtigen 10“, weiter aufzuwerten.

 
 
 
 
 
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  Reg.konferenz Mob.wende 2021 | © MRN GmbH  
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Regionalkonferenz Mobilitätswende erstmals hybrid
 

Den Verkehrssektor nachhaltig gestalten – noch dazu in Zeiten einer Pandemie – war das große Thema der „Regionalkonferenz Mobilitätswende“ am 7. Und 8. Juli 2021, die erstmals als hybride Veranstaltung stattfand. Das etablierte Format bot den 500 angemeldeten Akteur:innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft jede Menge Programm.

 

In einer Keynote umschrieb Steffen Bilger, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), die aus seiner Sicht bedeutendsten Leitplanken für die Zukunft der Mobilität: „Wir setzen auf Technologieoffenheit, innovative Lösungen, Investitionen, einen guten gesetzlichen Rahmen und finanzielle Förderung. Klimaschutz und Digitalisierung sind nicht nur große Herausforderungen, sondern bieten zugleich eine Chance.“

Das Jugendforum „Führerschein ade!? Welche Perspektiven sieht die Generation Z für die Mobilität?“ zeigte die klare Vorstellung der Generation Z von der Mobilität der Zukunft. Deutlich wurde das durch fünf Start-ups – von denen zwei mit dem „Future Mobility Award“ ausgezeichnet wurden.

Der zweite Veranstaltungstag drehte sich um die Themen „Klimafreundliche Energieträger für die Mobilität“ und „Digitale Mobilität“. Expert:innen vertieften in zwei Sessions aktuelle Trends und Entwicklungen.

Die gemeinsame Eventreihe „Regionalkonferenz Mobilitätswende“ der Metropolregion Rhein-Neckar und der TechnologieRegion Karlsruhe findet jährlich abwechselnd in einer der beiden Regionen statt.

 
 
 
 
 
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  Team Tokio MRN 2021 | © Team Tokio  
  © Team Tokio  
 
 
Daumen drücken für Team Tokio Rhein-Neckar
 

Noch nie war der Olympische Spitzensport der Region stärker repräsentiert: Mit 37 Athletinnen und Athleten des „Team Tokio der Metropolregion Rhein-Neckar“ (kein Olympiateam aus Rhein-Neckar war bisher größer) sind am 23. Juli die XXXII. olympischen Sommerspiele gestartet.

 

Das deutsche Aufgebot umfasst insgesamt 434 Sportler. Damit stellt die Region mit acht Prozent einen wichtigen Teil des Teams Deutschland und repräsentiert die außergewöhnlich guten Trainings- und Lebensbedingungen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Noch bis 8. August gehen die Athletinnen und Athleten auf Medaillenjagd für die Bundesrepublik.

Alle Mitglieder des „Team Tokio Rhein-Neckar“ sind mit Porträts auf der Webseite

www.team-tokio-mrn.de vorgestellt.

 
 
 
 
 
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Aus der regionalen Wirtschaft
 
 
 
  IHK MRN Leitbild Innenstadt 2021 | © IHK MRN  
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IHKn MRN: Leitbild für lebendige Innenstädte
 

Die vier Industrie- und Handelskammern der Metropolregion Rhein-Neckar – Pfalz, Rhein-Neckar, Darmstadt Rhein Main Neckar und Rheinhessen (IHK MRN) - haben ein gemeinsames Leitbild zur „Zukunft Innenstadt“ veröffentlicht. Da die Corona-Krise den massiven Umbruch der Innenstädte und die damit verbundenen Herausforderungen für dort ansässige Betriebe beschleunigt hat, wollen die IHKn den Strukturwandel der Stadtzentren noch aktiver begleiten und vorantreiben.

 

Das Leitbild identifiziert fünf Handlungsfelder, die eine entscheidende Rolle für die Innenstadtentwicklung spielen. Als zentralen Aspekt fordern die IHKs, Innenstädte zu Erlebnisorten umzugestalten. Attraktive Innenstädte erfüllen verschiedene Funktionen – von Handel, Hotellerie und Gastronomie über Dienstleistungen, Arbeit, Wohnen und Kultur bis zu Teilhabe und sozialen Interaktionsmöglichkeiten. Im Bild von links: Tim Wiedemann (Geschäftsführer des IHK-Dienstleistungszentrums Worms der IHK für Rheinhessen), Tatjana Steinbrenner (Vizepräsidentin der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar), Albrecht Hornbach (Präsident IHK Pfalz), Manfred Schnabel (Präsident IHK Rhein-Neckar).

 
 
 
 
 
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KI-Standort Deutschland bisher nur mittelmäßig attraktiv für Unternehmen
 

Eine leistungsfähigere IT-Infrastruktur und staatliche Förderangebote würden mehr Unternehmen dazu bewegen, KI-Anwendungen einzusetzen. Einer stärkeren Nutzung dieser Technologie stehen bei KI-affinen Unternehmen vor allem hohe Entwicklungs- und Implementierungskosten sowie fehlende Fachkräfte gegenüber. Für den KI-Standort Deutschland sehen die befragten Unternehmen im Ländervergleich noch deutliches Verbesserungspotenzial. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Befragung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit mehr als 950 KI-affinen Unternehmen.

Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen seien oft noch gehemmt in der Nutzung von KI. Das Netzwerk „KI-Lab Rhein-Neckar“ hilft Hemmschuhe abzulegen. Als Lotse macht es KI fassbar und zeigt auf, welche Einsatzmöglichkeiten mit Fokus auf den Mittelstand in der Metropolregion Rhein-Neckar zielführend sind.

 
 
 
 
Auszeichnungen fuer vier KI Unternehmen durch das Land BW
 

Zahlreiche herausragende Beispiele für „KI made in Germany“ belegen, welches Potenzial das Land birgt. Vier Unternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar wurden nun bei zwei unterschiedlichen Wettbewerben der baden-württembergischen Landesregierung prämiert.

INCTEC (Heidelberg) und die Aleph-Alpha-GmbH (Heidelberg wurden durch das Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus als „KI-Champions Baden-Württemberg 2021“ ausgezeichnet.

36 junge Firmen erhalten im Rahmen des Innovationswettbewerbs „KI für KMU“ des Staatsministeriums Baden-Württemberg ingesamt 7,5 Mio. Euro Fördergelder. Dabei sind auch die Firmen bi excellence software GmbH (Dossenheim) und die Codefy GmbH (Heidelberg).

 
 
 
 
Jetzt bewerben für den Existenzgründungspreis „Mexi“
 

Unternehmensgründer:innen können sich noch bis 31. August für den Mannheimer Existenzgründungspreis „Mexi“ bewerben. Bewerbungen erfolgen in den Kategorien Technologie, Dienstleistungen und Sozialwirtschaft (Social Economy). Mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro je Kategorie ist es der am höchsten dotierte regionale Preis für Start-ups bundesweit. Die Auszeichnung wird am 25. November im Rahmen des Mannheimer Wirtschaftsforums verliehen. Weiterlesen

 
 
 
 
Aus der regionalen Wissenschaft
 
 
 
  DHBW Eppelheim H2 | © MRN GmbH  
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DHBW treibt H2-Nutzung voran
 

Wasserstoff (H2) als Energieträger der Zukunft und Schlüssel zur Energiewende ist in aller Munde. Um effizient mit diesem vielversprechenden Rohstoff umgehen zu können, realisiert das Forschungscluster Elektrochemie (ELCH) der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim ein neues Forschungsprojekt, das die Wasserstoffforschung als Leuchtturmprojekt unterstreicht: H2-Recycling durch elektrochemische Kompression. Der Fokus im Projekt EH2C liegt auf dem Recycling von Wasserstoff, der bei der Produktion von Solarzellen und anderen Halbleitern anfällt und üblicherweise ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird.

 

Abhängig vom Projektverlauf ist geplant, das Recyclingverfahren bereits innerhalb von 2 Jahren in die Demonstrationsphase zu überführen und den kooperierenden Firmen einen sofortigen Nutzen zu ermöglichen. Gleichzeitig liefert das Projekt wichtige Erkenntnisse für ein funktionierendes Recyclingverfahren, das einsatzbereit wäre, sobald sich Wasserstoff als Energieträger durchsetzt.

Als eine der wenigen wissenschaftlichen Institutionen in Deutschland verfügt die DHBW Mannheim am Campus Eppelheim über ein eigenes Wasserstoff- und Brennstoffzellenlabor mit einem elektrochemischen Verdichter (engl. Electrochemical Hydrogen Compressor, EHC) und damit über ideale Voraussetzungen für das neue Forschungsprojekt EH2C. Als Anschlussprojekt zu dem Horizon-2020-Projekt MEMPHYS, bei dem erfolgreich ein System entwickelt wurde, um Wasserstoff zu reinigen und zu verdichten, geht es bei EH2C noch eine Stufe höher auf dem Technology Readiness Level, sodass das Verfahren schon sehr bald in der Industrie zum Einsatz kommen könnte.

 
 
 
 
 
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Aus Kultur und Freizeit
 
 
 
  Schum - Worms Heiliger Sand | © Schum-Staedte e.V.  
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SchUM-Stätten in Rhein-Neckar sind Unesco-Welterbe
 

Die SchUM-Städte in der Metropolregion Rhein-Neckar, Speyer und Worms, sind neben Mainz zum Weltkulturerbe der Unesco erklärt worden. Dies gab das Welterbekomitee am 27. Juli 2021 von China aus bekannt. Damit zeichnet die Unesco erstmals jüdisches Kulturgut in Deutschland aus, indem die begehrte Auszeichnung an die sogenannten SchUM-Stätten geht als eine Wiege des europäischen Judentums. SchUM ist eine Abkürzung aus den mittelalterlichen hebräischen Anfangsbuchstaben der Städte Speyer (Schpira), Worms (Warmaisa) und Mainz (Magenza).

 

Mit der Anerkennung als Welterbe findet ein mehr als 15 Jahre langer Bewerbungsprozess seinen Abschluss. Alle drei Städte waren im Mittelalter Zentren jüdischer Kultur und Gelehrsamkeit. Bis in die Gegenwart blieben aus dieser Zeit aber nur wenige Spuren erhalten. Viele Erinnerungen an die einst reiche jüdische Geschichte der drei Städte wurden bei judenfeindlichen Pogromen, Kriegen oder während der NS-Diktatur zerstört. Die Unesco bescheinigte nun den erhaltenen jüdischen Stätten in Rhein-Neckar außergewöhnlichen universellem Wert: Wormser Friedhof „Heiliger Sand“ (der älteste in Europa, Bild), das Gelände der im Jahr 1104 eingeweihten Wormser Synagoge sowie die Synagoge und der Judenhof in Speyer mit seiner Mikwe (dem jüdischen Ritualbad aus der Zeit um 1120).

Damit erhöht sich die Zahl der Unesco-Weltkulturerbestätten in der Metropolregion Rhein-Neckar auf vier. Bisherige sind der Speyerer Dom (seit 1981), das Kloster Lorsch (seit 1991) und der Obergermanisch-Raetische Limes (seit 2005, der zum Teil durch den Neckar-Odenwald-Kreis verläuft.

 
 
 
 
 
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Premiere: „LIFE“-Festival in Lindenfels
 

Vom 2. bis 15. August findet erstmals das Festival „LIFE“ in Lindenfels im hessischen Odenwald statt. Lindenfels, dessen Geschichte bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht, bietet dabei die malerische Kulisse, um Musik, Kunst und Workshops zu vereinen. Tickets sind online bestellbar. Weiterlesen

 
 
 
 
SWR3-Comedy-Festival Bad Dürkheim
 

Zwei Tage Lach-Flash verspricht das Comedy Festival in Bad Dürkheim am 28. und 29. August. Unter dem Motto „Treffen sich zehn Comedians in Bad Dürkheim… und bringen SWR3Land zum Lachen!“ sind bei der Neuauflage des beliebten Open-Air-Events unter anderen angekündigt Michael Mittermaier, Mundstuhl, Abdelkarim und Rüdiger Hoffmann. Infos und Tickets sind online erhältlich. Weiterlesen

 
 
 
 
Festival des deutschen Films 2021
 

Im Winter 2020/21, während des dritten Corona-Lockdowns, sorgten die Planungen des Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen für seine Präsenzausgabe in diesem Spätsommer für Schlagzeilen. Mittlerweile sind die Vorbereitungen abgeschlossen, das Festivalprogramm wird Anfang August veröffentlicht und ab 9. August können Tickets für die Open Air – Veranstaltungen auf der Ludwigshafener Parkinsel gebucht werden. Weiterlesen

 
 
 
 
Reise- und Heimatmagazin „WO SONST“
 
 
 
 
Die Rhein-Neckar-Region steckt voll spannender Geschichten. Die interessantesten davon erzählt das Reise- und Heimatmagazin „WO SONST“. Diesmal:
 
 
 
  Königin Silvia auf dem Neckar  | © Weisse Flotte GmbH  
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Wussten Sie, dass... "Königin Silvia" auf dem Neckar zu Ausflugsfahrten einlädt?
 
 
 
 
 
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wo sonst: Sommerferienzeit - Mit Kind und Kegel Rhein-Neckar entdecken
 
 
 
 
 
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Das Rhein-Neckar Mediacenter – Flagge zeigen für die Region
 

Das Mediacenter der Metropolregion Rhein-Neckar bietet Informationen über die Rhein-Neckar-Region, aufbereitet für die unterschiedlichsten Medien und Bedürfnisse. Entdecken Sie die Region in Wort und Bild und nutzen Sie unsere mehrsprachigen Angebote für Ihre Kommunikation, beispielsweise bei Geschäftsterminen, in Publikationen, auf Internetseiten, in Stellenausschreibungen und Anzeigen unter Angabe der Quelle „Rhein-Neckar“ kostenfrei.

Damit bekennen Sie sich nicht nur zu ihrem Engagement für die Region, sondern helfen dabei, Rhein-Neckar über seine Grenzen hinaus bekannt zu machen. Indem Sie sich in einer Region verorten, in der sich es sich gut leben und arbeiten lässt, steigern Sie gleichzeitig ihre Attraktivität als Arbeitgeber.

 
 
 
 
 
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