Metropolregion Rhein-Neckar
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der Metropolregion Rhein-Neckar
 
 
 
 
 
 
 
 
 
AUsgabe 3-2021
 
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
 

Lockerungen – ein Wort, das vor einem Jahr noch anmutete wie die Beschreibung einer kurzen Pause während der Arbeitszeit, um  aufzustehen, die Gliedmaßen auszuschütteln und neue Kraft für die nächsten Schritte auf der To-Do-Liste zu sammeln, ist im Frühling 2021 zum großen Sehnsuchtsbegriff geworden.

Diese Woche hat die Bundesregierung eben diese Lockerungen beschlossen und reagiert damit auf den Druck aus Wirtschaft und Gesellschaft. Vorsichtig müssen wir trotzdem bleiben, um die greifbare Freiheit nicht sofort wieder aufs Spiel zu setzen.

Die gegenwärtige Entwicklung fördert zusammen mit der Aussicht auf eine Beschleunigung der Impfroutine die trotz allem positive Grundstimmung. Das macht sich auch in der Metropolregion Rhein-Neckar bei Wirtschaft, Kommunen und unserer Arbeit in der Regionalentwicklung bemerkbar.

So legte beispielsweise der IHK Konjunkturklima-Index im Bericht zum Jahresbeginn 2021 zu. Die befragten Unternehmen äußerten sich auch bei den Geschäftserwartungen wieder zuversichtlich. Immobilieninvestoren sehen die Metropolregion Rhein-Neckar nach wie vor als sicheren Hafen für ihre Anlagen. Der Immobilienmarktbericht Rhein-Neckar 2021, den wir diese Woche veröffentlicht haben, bescheinigt der Region eine höhere Attraktivität als je zuvor. Das Transaktionsvolumen im Immobilien-Investmentmarkt überschritt erstmals die 1 Mrd. Euro-Marke.

Lesen Sie darüber und über weitere Themen in diesem Newsletter.

 
 
 
Dr. Christine Brockmann
Geschäftsführerin, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
Kirsten Korte
Geschäftsführerin, Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar
Ralph Schlusche
Verbandsdirektor, Verband Region Rhein-Neckar
 
 
 
INHALTSVERZEICHNIS (Auszug)
 
 
 
 
 
 
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Aus der regionalen Netzwerkarbeit
 
 
 
  © MRN GmbH  
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Immobilienmarktbericht 2021 erschienen
 

Die Metropolregion Rhein-Neckar bleibt trotz Corona-Pandemie ein attraktiver Standort für Investoren und wird von ihnen als sicherer Hafen für ihre Anlagen geschätzt. Die positiven Entwicklungen zeigen zudem, dass Investoren die Auswirkungen der Pandemie als gering einschätzen. Rhein-Neckar war 2020 als Standort insbesondere für institutionelle Anleger attraktiver als je zuvor. Der Immobilien-Investmentmarkt hat sich in der zweiten Jahreshälfte trotz eines erneuten Lockdowns positiv entwickelt und überschritt mit einem Transaktionsvolumen von 1,31 Mrd. Euro erstmals die Milliardengrenze. Auch 2020 waren Büroimmobilien (33,6%, 441 Mio. Euro) besonders gefragt, gefolgt von Einzelhandelsimmobilien (19,4%, 255 Mio. Euro). Mit 30,8% war der Anteil in der Assetklasse „Living“ in diesem Jahr außergewöhnlich hoch, da diese als krisenresistent gilt.

 

Schwerpunktthemen sind in der Ausgabe 2021 außerdem die steigende Nachfrage bei Gewerbeflächen sowie die Entwicklung der regionalen Wasserstoffwirtschaft.

 
 
 
 
 
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  © MRN GmbH  
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Bildungsprojekt „Deine Lernbox“ im Fokus
 

Wer in den vergangenen Wochen in den Oberzentren der Metropolregion Rhein-Neckar unterwegs war, dem werden sie aufgefallen sein: Die Plakate (Bild) für das neue Bildungsprojekt „Deine Lernbox“ von BASF und der MRN GmbH. Im Zuge der Kommunikation für die kostenlose Homeschooling-Telefonhotline, die Anfang Februar an den Start gegangen ist, hat die Agentur Wall Teile ihrer Werbeflächen freigemacht und unterstützt auf diese Weise die Bewerbung des Angebots.Die Hotline, als erste Maßnahme des Bildungsprojekts, ist unter 0800 7551513 zu erreichen und steht Schüler:innen und Eltern zur Verfügung, die für das Homeschooling Unterstützung benötigen.

 

Darüber hinaus wurden knapp 20 Schulen in Ludwigshafen und Mannheim gemeinsam mit den kommunalen Schulträgern ausgewählt, mit denen es in die Pilotphase von „Deine Lernbox“ geht. Die geplanten Mentoringprogramme starten Mitte März. Das Online Mentoring-Angebot wird in Kooperation mit Volunteer Vision GmbH für ältere Schüler:innen und in Kooperation mit „KinderHelden“ für Grundschulkinder angeboten. Mentoren aus verschiedenen Unternehmen, unter anderem auch BASF, MRN und von Hochschulen unterstützen die schulische und außerschulische Entwicklung ihrer Schützlinge per Video-Chat. Eine Übersicht aller Hilfsprogramme gibt es online.

 
 
 
 
 
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  © Unsplash/Jeswin Thomas  
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Neues Netzwerk „MINTcon.“ gestartet
 

MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) – Berufe dieses Sammelbereichs leiden in der Metropolregion Rhein-Neckar an Fachkräftemangel. Daher engagieren sich bereits heute vielfältige Organisationen wie die Agenturen für Arbeit, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Kommunen und Unternehmen in über 100 Projekten dafür, junge Menschen für MINT-Themen und -Berufe zu gewinnen und zu begeistern. Diese Einzelmaßnahmen sollen künftig im neu gegründeten Verbundvorhaben „MINTcon.“ der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH (MRN GmbH), der Stadt Mannheim und der Hochschule Mannheim geordnet und eingebettet werden, um das Interesse an MINT-Berufen in Rhein-Neckar zielgerichteter und systematisch zu erhöhen.

 

Jugendliche, insbesondere Mädchen von 10 bis 16 Jahren, sollen für die MINT-Bereiche begeistert werden, um eine entsprechende Berufs- oder Studienentscheidung zu fördern und so langfristig neue MINT-Fachkräfte zu gewinnen. Zur Finanzierung des Vorhabens haben die MRN GmbH, die Stadt Mannheim und die Hochschule Mannheim gemeinsam die Förderung beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des MINT-Aktionsplans beantragt. Diese wurde in Höhe von 497.000 Euro für die erste Laufzeit von drei Jahren, mit der Option auf Verlängerung, bereits zum 1. Januar bewilligt.

 
 
 
 
 
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  © UWM  
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Zwischenbilanz bei „unternehmensWert: Mensch“
 

Digitalisierung und Demografischer Wandel verändern die Arbeitswelt nachhaltig. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen und wichtigen Fragen, da ihnen häufig die notwendigen Ressourcen fehlen, um frühzeitig und umfassend auf Fachkräftemangel, alternde Belegschaften und die digitale Transformation zu reagieren. Hilfestellung für eine moderne Personalpolitik leistet das bundesweite Beratungsprogramm „unternehmensWert: Mensch“. Eine Erstberatungsstelle ist bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH angesiedelt. Trotz Corona konnte im vergangenen Jahr über 200 Betrieben geholfen werden. Handlungsbedarfe und Förderfähigkeit wurden geprüft sowie anschließend sogenannte Beratungsschecks vergeben und die Unternehmen beim Einreichen der Förderanträge unterstützt. Laut Umfrage bezeichneten sich 95% der teilnehmenden Unternehmen mit der Beratung als „sehr zufrieden“ und würden diese weiterempfehlen.

 

Betriebe aus der MRN, die eine kostenlose Erstberatung in Anspruch nehmen wollen, profitieren noch bis 30.September 2021 von der Möglichkeit, einen Beratungsscheck im Wert von bis zu rund 10.000 Euro als Fördermittel zu erhalten. Fragen beantworten Nadja Alber (Nadja.Alber@m-r-n.com) und Meike Stenzel (Meike.Stenzel@m-r-n.com), Tel. 0621 10708-458.

Bundesweit wurden durch das Programm seit 2015 insgesamt über 10.000 kleine und mittelständische Unternehmen beraten. Das Programm ist Teil der Fachkräftestrategie der Bundesregierung und wird vom Bundesarbeitsministerium und dem Europäischen Sozialfonds finanziert.

 
 
 
 
 
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  © MRN GmbH  
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Kulturbüro: Aktion zum „Welttag der Poesie“
 

Zum zweiten Mal haben sich Kommunen innerhalb des Netzwerks Literatur des Kulturbüros der Metropolregion Rhein-Neckar zusammengetan, um die „Metropolpoesie“ zu feiern: Heidelberg, Ladenburg, Lorsch und Mannheim. Auf der gemeinsamen Webseite www.metropolpoesie.de finden sich gebündelte Informationen zu Aktionen und Veranstaltungen in den Städten beim „Welttag der Poesie“ am 21. März. Einer der Höhepunkte ist die Aktion „Bei Anruf: Poesie!“. Poesieliebhaber:innen, die sich bis 15. März angemeldet und ihre Telefonnummer angegeben haben, erhalten am 21. März zwischen 15 und 18 Uhr einen Anruf aus dem Kreis von 30 regionalen Autorinnen und Autoren und kommen in den Genuss eines individuellen Gedichts.

 

Die Paarungen für den Tag werden durch die Kulturämter der beteiligten Städte ausgelost, die Telefonnummern anonymisiert und direkt nach dem Anruf gelöscht. In Zeiten geschlossener Kulturinstitutionen und Kontaktbeschränkungen soll die Aktion die regionale Kultur und den persönlichen Austausch zwischen Künstlern und Publikum fördern. Der UNESCO-Welttag der Poesie ist seit 1999 jährlich am 21. März der Vielfalt des Kulturgutes Sprache und der Förderung des interkulturellen Austauschs gewidmet.

 
 
 
 
 
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Neues aus dem ZMRN e.V.
 

Netzwerkveranstaltungen

Die Netzwerkveranstaltungen des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) finden weiterhin digital statt. Am 11. März (12.30 Uhr) berichtet im Rahmen der Reihe „Rhein-Neckar im Gespräch“ Robert Montoto, Leiter des Fachbereichs Kultur der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, über die aktuellen Aktivitäten im Kulturnetzwerk, darunter das wandernde Kunst- und Kulturprojekt Matchbox, das Denkfest (größte Austauschplattform für Kulturakteure) und das Kulturmagazin der Festivals, Museen und Schlösser. Am 25. März ebenfalls um 12:30 Uhr ist eine „Mitglieder stellen sich vor“-Runde geplant. Diesmal mit Brose Communication, Conor Troy und der BKK Pfalz. Für diese und weitere Termine aus der Reihe „Rhein-Neckar im Gespräch“ kann man sich online anmelden. Rückfragen beantwortet Nicole Weise, nicole.weise@m-r-n.com,Tel. 0621 10 708 501.

Gemeinsam engagiert in der Metropolregion Rhein-Neckar

„Gemeinsam engagiert in der Metropolregion Rhein-Neckar“ – das ist unsere Erfolgsformel. Viele Mitglieder des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar zeigen ihre Verbundenheit zur Region, in dem sie in ihrem Unternehmen ein Metropolregion Rhein-Neckar-Schild aufhängen, z.B. außen am Bürogebäude oder im Foyer. MRN-Logos sind aber auch auf Firmenfahrzeugen oder Internetauftritten zu finden. Der ZMRN e.V. will dieses Bekenntnis zur Region sichtbar machen und ruft auf, Bilder davon zu schicken, die dann gern über die Social Media Kanäle geteilt werden. Schicken Sie Ihr Foto per Mail an verein@m-r-n.com. Wir sind gespannt auf Ihre Einsendungen! 

Mitgliederversammlung am 24. März

Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen verzichtet der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar in diesem Jahr auf eine Präsenz-Mitgliederversammlung und macht vom Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht Gebrauch. Die Mitgliederversammlung 2021 wird am Mittwoch, 24. März, ab 19 Uhr online per Videokonferenz stattfinden. Die Einladung mit Tagesordnung sowie alle weiteren Informationen zum Anmeldeprocedere erhalten die Vereinsmitglieder in Kürze fristgerecht per E-Mail.

 

Helferaufruf Special Olympics

Vom 15. bis 18. Juni 2021 finden die Landes-Sommerspiele der Special Olympics (Bild) Baden-Württemberg in Mannheim statt. Um den Athleten im Juni tolle und faire Wettbewerbe bieten zu können, sind die Organisatoren noch auf Unterstützung angewiesen. Angesichts der Corona-Pandemie können sie aktuell nicht mit der starken Helfergruppe der Schülerhelfer:innen planen und brauchen daher noch dringender die Hilfe von offenen und motivierten Menschen. Detailliertere Informationen für Helfer:innen finden sich hier. Eine Helferanmeldung ist online möglich. Melden Sie sich als Helfer:in und multiplizieren Sie den Helferaufruf in Ihren Kanälen - die Sportler:innen und Organisatoren danken es Ihnen!

 
 
 
 
 
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Neue Mitglieder im ZMRN e.V.:
 

Der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. begrüßt folgende neue Mitglieder:

Aktuelle Mitgliederzahl: 728 (Stand: 18.02.2021)

 
 
 
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Aus der regionalen Wirtschaft
 
 
 
  © IHK  
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IHKn kritisieren jüngste Corona-Beschlüsse
 

Anfang März haben Bund und Länder den Lockdown bis Ende März verlängert und gleichzeitig einen Stufenplan für Öffnungen / Lockerungen vorgelegt (Bild). Die IHK Rhein-Neckar kritisierte Teile dieses Plans. Die inzidenzorientierten Öffnungsschritte in der verdichteten Metropolregion Rhein-Neckar mit sehr unterschiedlichen Inzidenzzahlen bei unterschiedlich regulierten Stadt- und Landkreisen würden zu Verunsicherung, Rechtsunsicherheit, Wettbewerbsverzerrungen und zu mehr unerwünschter Mobilität führen. Die noch geschlossenen Unternehmen stünden zudem vor dem Problem, dass jegliche Öffnung abrupt beendet werden könne und so eine Planung kaum möglich sei. Des Weiteren erneuerte die Kammer ihren Appell auf größtmögliche länderübergreifende Einheitlichkeit zu achten. Bei der Umsetzung der „Click & Meet“-Angebote sollten die Länder bei der Personengrenze auf Haushalte abzielen und nicht auf einzelne Kunden.

 

Gefordert wird zudem eine ehrgeizige Impfstrategie, ein kluger Einsatz von Tests sowie eine zeitgemäße digitale Nachverfolgung der Infektionsketten, damit der Gesundheitsschutz und der Schutz der wirtschaftlichen Basis gleichzeitig gewährleistet werden könne. Der Aufbau von Testzentren muss mit der digitalen Nachverfolgung verbunden werden. Der jüngste Beschluss lasse den Einsatz von Schnelltests in Unternehmen offen. Der Bund solle diese Tests in den Unternehmen ebenso finanzieren wie bei der Bevölkerung.

Ähnlich äußerte sich die IHK Pfalz: Der Stufenplan erfülle zwar eine Forderung der Wirtschaft, zeichne sich aber insbesondere durch sehr komplexe Einzelregelungen aus. Bei der Öffnungsperspektive werde weiterhin nicht darauf abgestellt, inwieweit einzelne Branchen oder Unternehmen überhaupt Infektionsherde seien und bei Beachtung von Hygienekonzepten und Maßnahmen des Gesundheitsschutzes ein Risiko darstellten. Erschwerend komme hinzu, dass die Zuständigkeit für die Maßnahmen bei den Ländern oder sogar Kommunen lägen. Daher bestehe die Gefahr eines Flickenteppichs. Dies sorge für Wettbewerbsverzerrungen und wachsende Verärgerung bei vielen existenzbedrohten Unternehmen.

 

 
 
 
 
M:con schafft Perspektive für die Veranstaltungsbranche
 

In Zusammenarbeit mit der Baden-Württemberg Stiftung und dem Universitätsklinikum Mannheim kommen am 8. März 300 Menschen für eine wissenschaftliche Studie in den Mannheimer Rosengarten. Die Testveranstaltung soll zeigen, dass unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln und mit der richtigen Belüftung nur ein sehr geringes Infektionsrisiko besteht. Dafür werden von einem Dummy des Fraunhofer HHI Aerosole ausgeströmt, deren Verbreitung im Mozartsaal gemessen wird. Alle Mitwirkenden durchlaufen drei verschiedene Corona-Tests und sind zum Tragen von FFP2-Masken verpflichtet. Mehr Informationen

 
 
 
 
Aus der regionalen Wissenschaft
 
 
 
  © Universitätsklinikum Heidelberg  
  © Universitätsklinikum Heidelberg  
 
 
Forscher aus Rhein-Neckar auf der Suche nach Corona-Varianten
 

Die baden-württembergische Landesregierung hat Anfang März eine umfassende Strategie zur Überwachung (Surveillance) und Kontrolle von Mutationen des Coronavirus aufgelegt, die weit über die Coronavirus-Surveillance-Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums hinausgeht. Ein wesentlicher Bestandteil ist die möglichst flächendeckende Vollgenomsequenzierung von SARS-CoV-2-positiven Proben. Dazu arbeiten Institutionen wie u.a. das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL), das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Universitätsklinika in Heidelberg und Mannheim zusammen. Die Beteiligten sehen darin auch einen ersten großen Erfolg der regionalen Allianz in den Gesundheits- und Lebenswissenschaften.

 

Die Sequenzierungen versprechen laut Mitteilung eine gezielte Eindämmung der besorgniserregenden Varianten und wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Coronavirus-Impfstoffe und COVID-19-Therapeutika. „Nur durch die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen den universitären und außeruniversitären Einrichtungen in der Region ist diese Kraftanstrengung in der kurzen Zeit möglich geworden“, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit sei ein Beleg dafür, dass die neuen Konzepte zur Schaffung eines weithin sichtbaren Leuchtturms der Gesundheits- und Lebenswissenschaften in der Region Rhein-Neckar aufgehen. „Die Allianz hat ihre Arbeit mit voller Kraft aufgenommen“, so Bauer weiter.

Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg und Vorstandsmitglied im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, führte aus: „Die Heidelberg Mannheim Health & Life Science Alliance mit einer vereinten Universitätsmedizin, einem innovativen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk herausragender universitärer und außeruniversitärer Zentren sowie starken Partnern in der Wirtschaft setzt ein immenses Potenzial frei: Sie wird die Patientenversorgung auf ein neues Niveau heben, den Transfer von Forschungserkenntnissen in die Industrie erheblich beschleunigen, das Profil der Region nachhaltig stärken und nicht zuletzt der Politik ein Instrument in die Hand geben, die nationale und internationale Wissenschafts- und Gesundheitspolitik als Akteur mitzuprägen“.

Das EMBL ist eines der großen Sequenzierzentren im Land, zu denen auch das DKFZ sowie das DFG Sequenzierzentrum in Tübingen gehören. Die gesammelten Daten sollen der weltweiten Forschergemeinde verfügbar gemacht werden.

 
 
 
 
 
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Zwei Mio. Euro für Tumor- und Demenz-Forschung
 

Die Manfred Lautenschläger-Stiftung fördert zwei Forschungsprojekte am Universitätsklinikum Heidelberg mit jeweils einer Million Euro. Im Fokus stehen die Themen Demenz und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Das Thema Demenz gehöre zu den dringlichsten gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Problemen unserer Zeit. Bis 2050 rechne man mit etwa drei Millionen an Demenz erkrankten Menschen in Deutschland. Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) sei eine verheerende Erkrankung mit einer äußerst schlechten Prognose. Die Zahl der Todesfälle durch Bauchspeicheldrüsenkrebs stieg in den letzten Jahrzehnten stetig an (derzeit mehr als 19.000 jährlich). In den geförderten Arbeiten verknüpfen die Experten grundlagenwissenschaftliche Forschung mit potentiellen Ansätzen für Früherkennung, Prävention und personalisierte Medizin.

 

Die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer würdigte die Bedeutung der Förderzusage für den Forschungsstandort Heidelberg: „Heidelberg gehört mit dem Universitätsklinikum, den universitären und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu den bedeutendsten Wissenschaftsstandorten in Deutschland. Von den hier gewonnenen Erkenntnissen im Bereich der Lebenswissenschaften profitieren Menschen weit über die Region hinaus. Dies ist auch ein Verdienst großzügiger Forschungsförderung durch Stiftungen und Mäzene“. Dies zahle auch ein auf herausragende zukunftsweisende Konzepte wie aktuell die „Heidelberg-Mannheim Health & Life Sciences Alliance“, so Bauer weiter.

 
 
 
 
Online-Orientierungstag der Hochschulen in Rhein-Neckar
 

Unter dem Motto „Entdecke dein Studium“ steigt der digitale Orientierungstag Rhein-Neckar am 13. März. 19 Hochschulen aus der Metropolregion und darüber hinaus stellen sich vor. Auf dem kostenlosen Programm stehen Workshops, Vorträge und Live-Chats mit Berufs- und Studienberatern. Weiterlesen

 
 
 
 
Aus Kultur und Freizeit
 
 
 
  © Kunsthalle Mannheim  
  © Kunsthalle Mannheim  
 
 
Anselm Kiefer-Werke in der Kunsthalle Mannheim
 

Bis August zeigt die Kunsthalle Mannheim Werke von einem der bekanntesten deutschen Künstler der Gegenwart: Anselm Kiefer. Die Schau spannt (zunächst nur digital) einen Bogen über Skulpturen und Gemälde aus 30 Jahren verteilt auf vier Räume. Höhepunkte des einführenden Begleitprogramms im März sind virtuelle Kuratorenführungen (6. und 11.3.) und ein großes Symposium im Live-Stream (12.3.).

 

Der gerade 76 Jahre alt gewordene Maler und Bildhauer setzte sich in seinem Œuvre immer wieder mit existentiellen Fragestellungen auseinander. Politik, Religion, Mystik, Alchemie und Kosmologie bilden die Themenkomplexe, mit denen er sich in seinen Skulpturen und Gemälden beschäftigt. Anselm Kiefer erlangte große Bekanntheit, indem er die Tabus der deutschen Nachkriegszeit offensiv anging und in seiner Kunst die emotionale Zerrissenheit kultureller Identität gegenüber der Verstrickung in historische Schuld darstellte. Auch zu sehen ist die Ausstellung in der digitalen Kunsthalle des ZDF.

 
 
 
 
 
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Heidelberger Frühling wird 25!
 

Seit seiner Gründung 1997 hat sich der Heidelberger Frühling zu einem der bedeutendsten Klassikfestivals Europas entwickelt. Vom kleinen „Versuchslabor“ für klassische Musik ist es zum kulturellen Botschafter Heidelbergs und der Metropolregion Rhein-Neckar gewachsen. Das Festival war immer ein Ort der Begegnung und soll es bleiben, auch in Pandemiezeiten. Auch wenn die Festivalmacher für das 25. Jubiläumsjahr ganz neu „ins Offene“ denken müssen. Ob und in welcher Form die geplanten Konzerte und Veranstaltungen über die Bühne gehen können, steht noch nicht fest. Fest steht eine Ausstellungsinstallation unter freiem Himmel (20.3. bis 18.4.).

 

Auf dem Universitätsplatz und vor der Alten Universität lassen sich Festivalgeschichte(n) aus 25 Jahren in Klängen und Bildern erleben. Die Jubiläumsschau lädt zum Hinhören, Ausprobieren und Mitmachen ein. Ein großes grünes Lautsprecher-Objekt wird in kurzen Intervallen Klangmaterial bis hin zu Live-Konzertmitschnitten aus dem Audioarchiv des Festivals abspielen und lässt dem Publikum dazwischen Zeit zur Interaktion – als persönliches Sprachrohr, öffentliche Bühne oder kreativer Spielraum.

 
 
 
 
 
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Das Rhein-Neckar Mediacenter – Flagge zeigen für die Region
 

Das Mediacenter der Metropolregion Rhein-Neckar bietet Informationen über die Rhein-Neckar-Region, aufbereitet für die unterschiedlichsten Medien und Bedürfnisse. Entdecken Sie die Region in Wort und Bild und nutzen Sie unsere mehrsprachigen Angebote für Ihre Kommunikation, beispielsweise bei Geschäftsterminen, in Publikationen, auf Internetseiten, in Stellenausschreibungen und Anzeigen unter Angabe der Quelle „Rhein-Neckar“ kostenfrei.

Damit bekennen Sie sich nicht nur zu ihrem Engagement für die Region, sondern helfen dabei, Rhein-Neckar über seine Grenzen hinaus bekannt zu machen. Indem Sie sich in einer Region verorten, in der sich es sich gut leben und arbeiten lässt, steigern Sie gleichzeitig ihre Attraktivität als Arbeitgeber.

 
 
 
 
 
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