Metropolregion Rhein-Neckar
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der Metropolregion Rhein-Neckar
 
 
 
 
 
 
 
 
 
AUsgabe 1-2021
 
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
 

das zurückliegende Jahr 2020 war für uns alle sehr aufregend. Seit Mitte März ist nichts mehr, wie es vorher war. Jeder von uns leidet während der Corona-Pandemie unter den Einschränkungen oder erlebt in seinem Umfeld Probleme bis hin zu Existenzsorgen. Die Arbeit bei der Umsetzung unserer Themen und Projekte war geprägt von Veränderungen und einer enorm hohen Flexibilität. Wir sind froh, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern mit Leidenschaft, Motivation und Engagement das Meiste trotzdem umsetzen konnten. Danke dafür.

Es ist beruhigend zu wissen, dass mit den Feiertagen und mit dem Jahreswechsel nun ein paar Tage zum Durchatmen vor uns liegen. Haken wir dieses Jahr ab und hoffen wir auf ein besseres 2021. Sowohl die Wirtschaftszahlen des dritten und vierten Quartals als auch die Entwicklung der Impfstoffe lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken. Im Laufe des kommenden Jahres kann weltweit wieder Normalität einkehren. Wir bei der Metropolregion Rhein-Neckar wünschen uns persönliche Kontakte mit unseren Netzwerkpartnern, Vor-Ort-Events für Kunst und Kultur, klaren Aufschwung für Wirtschaft und Handel und die Möglichkeit, unsere Projekte für die Zukunft der Region wieder unter normalen Voraussetzungen voranzutreiben.

Ihnen wünschen wir gesegnete Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Bleiben Sie gesund!

 
 
 
Peter Johann
Geschäftsführer, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
Kirsten Korte
Geschäftsführerin, Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar
Ralph Schlusche
Verbandsdirektor, Verband Region Rhein-Neckar
 
 
 
INHALTSVERZEICHNIS (Auszug)
 
 
 
Aus der regionalen Netzwerkarbeit
➔ Deutsches Innovationszentrum Wasserstoff soll in Rhein-Neckar entstehen
➔ Datenportal Rhein-Neckar gestartet
➔ Radschnellverbindung Mannheim-Viernheim–Weinheim
➔ MRN-Sondertrikots der TSG bringen 10.000 Euro für Kinderhospiz
➔ Viernheim Pilotkommune im Rahmen der regionalen Bildungsstrategie
➔ ZMRN erhält Fördermittel zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements
Aus der regionalen Wirtschaft
➔ S-Bahn Rhein-Neckar mit neuer Flotte und neuen Takten
Aus der regionalen Wissenschaft
➔ Lautenschläger-Forschungspreis für Neurobiologin Monyer
Aus Kultur und Freizeit
➔ Regionaler Büchereiverbund „Metropolbib“ wächst weiter
Reise- und Heimatmagazin „WO SONST“
➔ Wussten Sie, dass? ...sich in Ludwigshafen das größte Chemieareal der Welt befindet?
➔ wo sonst: Alles Käse - Die Kirchenkäserei in Sindolsheim
 
 
 
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Aus der regionalen Netzwerkarbeit
 
 
 
  © MRN GmbH  
  © MRN GmbH  
 
 
Deutsches Innovationszentrum Wasserstoff soll in Rhein-Neckar entstehen
 

Die baden-württembergische Landesregierung hat sich auf die Metropolregion Rhein-Neckar als möglichen Standort für ein Technologie- und Innovationszentrum Wasserstoff geeinigt. Die Entscheidung haben die Ministerien für Umwelt, Verkehr, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam gefällt und Anfang Dezember bekannt gegeben.

Hintergrund ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Standortwahl eines Technologie- und Innovationszentrums Wasserstofftechnologie für Mobilitätsanwendungen. Aus Baden-Württemberg hatten vier Regionen ihr Interesse bekundet und erste Konzeptansätze vorgestellt, neben Rhein-Neckar auch die Region Stuttgart sowie die Städte Karlsruhe und Ulm. Vorab hatte man sich darauf geeinigt, dass aus Baden-Württemberg nur ein Antrag eingereicht wird. Die Metropolregion Rhein-Neckar konnte mit ihrem Vorschlag, der auch vom Land Rheinland-Pfalz ausdrücklich unterstützt wurde, auf vielen Ebenen überzeugen: So ist bspw. eine ausreichend große Fläche verfügbar, eine gute infrastrukturelle Anbindung vorhanden und das Mitwirken wichtiger Partner aus der Industrie ist gegeben.

 

Ziel des (noch bis 20. Januar laufenden) Wettbewerbs ist es, einen Standort für ein Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologie zu finden, das sich auf die Wertschöpfungskette der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie für Mobilitätsanwendungen konzentriert. Für die bis zu drei Gewinner des Wettbewerbs gibt das Bundesverkehrsministerium eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzbarkeit in Auftrag. Diese bildet die Basis für die finale Standortwahl zum Aufbau des Zentrums.

 
 
 
 
 
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  © MRN GmbH  
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Datenportal Rhein-Neckar gestartet
 

Daten sind wichtige Ressourcen der modernen, digitalisierten Gesellschaft. Zunehmend bedeutsam sind daher die Zugänglichkeit, Verwendbarkeit und Vernetzung von Daten. Die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH hat im Rahmen ihrer Aktivitäten im Bereich Digitalisierung und E-Government ein offenes digitales Datenportal für den 2,4-Millionen-Einwohner-Raum im Dreiländereck Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen gestartet.

Dr. Christine Brockmann, Geschäftsführerin der MRN GmbH: „Offene Daten sind ein Schlüssel zur besseren Kooperation. In unserer durch zunehmende Vernetzung geprägten Welt benötigen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zur Unterstützung der Entscheidungsfindung bessere, schnellere und umfassendere Einblicke und Zugänge zu Daten. Das Datenportal Rhein-Neckar will und kann genau das leisten“. Unter https://daten.digitale-mrn.de/ finden sich aktuell bereits rund 250 Datensätze; weitere sollen dazu kommen.

 

Wie Daten aus dem Portal oder dem seit einem Jahr existierenden Metropolatlas Rhein-Neckar mit seiner geografischen Darstellungsform in eigene Webangebote eingebunden werden können, zeigt das aktuelle Beispiel der Zusammenarbeit mit dem Rhein-Neckar-Kreis. Nutzer können unter www.deinfoerderprojekt.de standortspezifische Informationen zu Fördermöglichkeiten im Kreis einholen. Herzstück des Angebots ist die interaktive Karte des Metropolatlas Rhein-Neckar, mit der sich ortsteilgenau Gebietskulissen verschiedener Strukturförderprogramme abfragen und darstellen lassen. Ebenso können bereits umgesetzte Beispielprojekte lokalisiert und eingesehen werden.

 
 
 
 
 
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  © VRRN  
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VRRN-Versammlung: neue Wohn- und Gewerbebauflächen sollen möglich werden
 

Die Aufstellung, Änderung und Fortschreibung des Einheitlichen Regionalplans Rhein-Neckar ist eine staatliche Pflichtaufgabe des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN). Auf der Grundlage dieses Regionalplans können die Kommunen beispielsweise Flächen für Baugebiete ausweisen. In der jüngsten Verbandsversammlung am 11. Dezember wurden nun die Offenlage und das Beteiligungsverfahren für die Änderung des Einheitlichen Regionalplans in den Kapiteln „Wohnbauflächen“ und „Gewerbliche Bauflächen“ beschlossen.

 

„Für die Aufstellung des Planentwurfs haben wir sorgfältig die Bedarfe in unserer wirtschafts- und einwohnerstarken Region erhoben und zudem eine ebenso sorgfältige Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt“, erläuterte der Leitende Direktor des VRRN, Christoph Trinemeier, die aufwändigen Vorarbeiten. Im zweiten Quartal 2021 soll das achtwöchige Offenlage- und Beteiligungsverfahren durchgeführt werden. Im Ausblick auf das Jahr 2021 nannte VRRN-Direktor Ralph Schlusche Mobilität, Innovation und die Weiterentwicklung des Einheitlichen Regionalplans als Haupthemen. Auch das Thema „Nachhaltigkeit“ solle in der Region stärker bearbeitet und sichtbar gemacht werden.

 
 
 
 
 
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  © pd-f.de / Sebastian Hofer  
  © pd-f.de / Sebastian Hofer  
 
 
Kooperationsvereinbarung Radschnellverbindung Mannheim-Viernheim–Weinheim
 

Im Dezember 2020 unterzeichneten die Verwaltungsspitzen der Stadt Mannheim, der Stadt Viernheim und der Stadt Weinheim gemeinsam mit dem Landratsamt Kreis Bergstraße und dem Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) in einem ersten Schritt eine Kooperationsvereinbarung für die gemeinsame Planung einer Radschnellverbindung zwischen den drei Städten. Sie soll Weinheim an der Bergstraße – parallel zur OEG –, Viernheim und Mannheim verbinden. Dort wird die Radschnellverbindung über das Konversionsgebiet Spinelli in das Bundesgartenschau-Gelände münden (www.radfahren-rhein-neckar.de).

 

Mit der Kooperationsvereinbarung werden die drei Städte Mannheim, Viernheim und Weinheim jeweils einen Förderantrag für die Planung bei ihren zuständigen Landesbehörden einreichen. Inhaltliche Grundlage ist die bereits gemeinschaftliche erarbeitete Machbarkeitsstudie Radschnellweg Rhein-Neckar / Darmstadt, die im Juni 2019 vom VRRN der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Im Fall der Bewilligungen durch das Regierungspräsidium Karlsruhe und Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement kann die Planung 2021 ausgeschrieben werden.

 
 
 
 
 
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  © Avanti - Ralf Poller  
  © Avanti - Ralf Poller  
 
 
MRN-Sondertrikots der TSG bringen 10.000 Euro für Kinderhospiz
 

Mehr als 20 Trikots mit dem Logo der Metropolregion Rhein-Neckar, welche die Fußballprofis der TSG 1899 Hoffenheim bei ihrem Heimspiel am 21. November gegen den VfB Stuttgart getragen haben („Matchworn Trikots“), wurden in den Wochen danach im Online-Shop der TSG für einen guten Zweck versteigert. Der erlöste Bruttobetrag von 6.627,50 Euro wurde von der Metropolregion Rhein-Neckar und SAP aufgestockt, so dass dem Mannheimer Verein Kinderhospiz Sterntaler nun insgesamt 10.000 Euro gespendet werden können.

 

Der „Trikottausch“ war eine gemeinschaftliche Aktion der Metropolregion Rhein-Neckar, der TSG 1899 Hoffenheim und SAP aus Anlass des 15-jährigen Jubiläums der Metropolregion und demonstrierte die Verwurzelung des Vereins in der Region. Hauptsponsor SAP hatte dafür – wie bereits beim badisch-schwäbischen Derby 2015 (1:1) zum zehnjährigen MRN-Jubiläum – die Trikotbrust frei gemacht.

 
 
 
 
 
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  Viernheims Bürgermeister Matthias Baaß mit Sabine Ruth, Fachbereichsleitung Jugendförderung, und Horst Stephan, Amtsleiter Kultur, Bildung, Soziales | © Stadt Viernheim  
  © Stadt Viernheim  
 
 
Viernheim Pilotkommune im Rahmen der regionalen Bildungsstrategie
 

Die Stadt Viernheim (Kreis Bergstraße) hat im Dezember in Kooperation mit der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH ihr kommunales Konzept zur Bildungsplanung vorgestellt. Viernheim ist mit diesem Pilotkommune im Rahmen der Umsetzung der regionalen Bildungsstrategie. Viernheims Konzept zur Bildungsplanung hat das übergeordnete Ziel, allen Kindern und Jugendlichen gleiche Chancen auf gute Bildung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, ist ein Prozess angelaufen, in dem Ämter, Schulen, Schulträger (Kreisebene), Kitas, Vereine und andere Organisationen eng zusammenarbeiten.

 

Ansatzpunkt ist u.a. die Qualitätsentwicklung und -sicherung im Grundschulbereich. Durch die Einbeziehung möglichst aller Akteure innerhalb der Kommune soll ein lokal vernetzter Bildungsraum mit nachhaltigen Strukturen entstehen. Auf diesem Weg unterstützt der Fachbereich Bildung und Arbeitsmarkt der MRN GmbH die Stadt, z.B. bei der Schaffung von Kommunikationsstrukturen.

2019 wurde die regionale Bildungsstrategie verabschiedet. Sie entstand mit Einbindung von über 100 Akteuren des Bildungswesens. Kern ist unter dem Motto „Zukunft gemeinsam bilden“ die regionale Vernetzung im Bildungsbereich unter Berücksichtigung aller Lernphasen des Lebens – von der frühkindlichen Förderung über Schule, Ausbildung bis zur Weiterbildung von Erwachsenen. Daraus abgeleitet ist das Viernheimer Motto: „Viernheim gemeinsam bilden“ (im Bild v.l.n.r. Bürgermeister Matthias Baaß mit Sabine Ruth, Fachbereichsleitung Jugendförderung, und Horst Stephan, Amtsleiter Kultur, Bildung, Soziales).

 
 
 
 
 
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  © Fotolia  
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ZMRN erhält Fördermittel zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements
 

Der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) hat im Herbst eine finanzielle Förderung bei der neu gegründeten Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) beantragt, die nun bewilligt wurde. Hintergrund ist die 2019 gemeinsam im ZMRN-Netzwerk erarbeitete Strategie für bürgerschaftliches Engagement in der Region. Die Fördermittel sollen dazu beitragen, die vom ZMRN koordinierte Stärkung und Verstetigung des bürgerschaftlichen Engagements in der Region weiter voranzutreiben.

 

Zu den geplanten Maßnahmen zählen die Konzeption einer länderübergreifenden Ehrenamtsplattform für die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN), eine Umfrage zum Thema bürgerschaftliches Engagement sowie eine regionale Engagement-Kampagne. Zu letzterer wurden Mitte Dezember bereits erste Konzepte vorgestellt und mit Vertretern aus Kommunen, Vereinen und Wirtschaft diskutiert. Für die länderübergreifende Ehrenamtsplattform steht der ZMRN in enger Abstimmung mit den Ländern, insbesondere mit der hessischen Staatkanzlei, deren Ehrenamtsbörse als Grundlage für Rhein-Neckar dienen soll. Insgesamt verzeichnete die DSEE für ihr erstes Förderprogramm bis November über 12.500 Anträge von Vereinen und Organisationen. Der Stiftung stehen für das Jahr 2020 rund 23 Mio. Euro zur Verfügung. Ab 2021 soll sie jährlich rund 30 Mio. Euro aus dem Bundeshaushalt erhalten.

 
 
 
 
 
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  © VRRN  
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Tourismustag lockte auch virtuell viele Gäste
 

Am 10. Dezember fand der 13. Tourismustag der Metropolregion Rhein-Neckar statt – dieses Jahr erstmals rein digital. Gemeinsam mit dem langjährigen Partner „m:con – mannheim:congress“ GmbH lud der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) Kommunalpolitiker, Touristiker und Leistungsträger auf eine Veranstaltungsplattform ein.

 

Nach der Begrüßung durch Verbandsdirektor Ralph Schlusche und Bastian Fiedler (Geschäftsführer m:con) folgte eine virtuelle Podiumsdiskussion mit dem Thema „Folgen und künftiger Umgang mit der Corona-Pandemie im Tourismus“. Anschließend ging es in drei separate Vortragsräume zu den Themen: „Die Tourist-Information der Zukunft“, „Besucherlenkung in Destinationen“ und „(Groß-)Veranstaltungen als Reiseanlass“ am Beispiel der Bundesgartenschau 2023 in Mannheim.

 
 
 
 
 
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  © MRN GmbH / Grosjean  
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Rückblick: EduAction-Expertenforum 2020
 

Das EduAction-Expertenforum 2020 fand am 8. Dezember erstmals digital statt. Gut 75 Teilnehmende diskutieren unter dem Motto „Analoge Bildung in der Krise? - Zwischen Lockdown-Schock und digitaler Transformation“ über aktuelle Herausforderungen. In ihrer Keynote „Der Corona-Effekt – die neue Normalität“ beeindruckte Prof. Dr. Jutta Rump (Institut für Beschäftigung und Employability, Ludwigshafen) mit der Zusammenschau von „new work“ und „new normal“ sowie ihren Thesen, welche Trends in der Arbeitswelt durch die Pandemie beschleunigt worden sind und welche Entwicklungen dauerhaft erhalten bleiben werden.

 

Daneben wurde das Tagesmotto in insgesamt 12 Themen-Sessions bzw. Workshops aufgegriffen und vertieft. Hier wurden spannende Projekte und gute Ad-hoc-Lösungen aus 2020 vorgestellt, und der Austausch dazu genutzt, um in 2021 anstehende Projekte der Teilnehmer zu optimieren. Die Veranstaltung wurde in sog. „Sketch Notes“ dokumentiert (Bild).

Das EduAction-Expertenforum ist das Vernetzungs- und Arbeitstreffen mit Fachleuten des Bildungswesens aus Wissenschaft und Praxis in der Metropolregion Rhein-Neckar. Organisiert von der Metropolregion Rhein Neckar GmbH bildet es eine Plattform für Austausch, Diskussion und Initialisierung von Projektideen auf regionaler Ebene. Die Veranstaltung findet im jährlichen Wechsel mit dem EduAction-Bildungsgipfel statt.

 
 
 
 
 
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ZMRN-Termine zum Vormerken!
 

Am 14. Januar 2021 lädt der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) zu einer neuen Ausgabe in der Veranstaltungsreihe „Rhein-Neckar im Gespräch online“ ein. Dr. Hartmut Lang, neuer Leiter Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH informiert über die aktuellen Aktivitäten des Fachbereichs wie beispielsweise ein neues MINT-Projekt. Die Anmeldung erfolgt online. Fragen beantwortet Nicole Weise: nicole.weise@m-r-n.com oder Tel. 0621 10 708 501.

Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung des ZMRN e.V. findet am Mittwoch, den 24. März 2021 statt (nähere Infos folgen).

Von 21. Dezember bis einschließlich 6. Januar ist die Geschäftsstelle des ZMRN e.V. nicht besetzt. Das Team wünscht allen Lesern des MRN-Newsletters eine besinnliche Weihnachtszeit und für 2021 viel Zuversicht und vor allem Gesundheit!

 
 
 
 
Neue Mitglieder im ZMRN e.V.
 

Der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. begrüßt folgende neue Mitglieder zum 1.1.2021:

Aktuelle Mitgliederzahl: 761 (Stand: 15.12.2020)

 
 
 
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Aus der regionalen Wirtschaft
 
 
 
  © S.Bahn Rhein-Neckar/Deutsche Bahn AG/Thomas Henne  
  © S.Bahn Rhein-Neckar/Deutsche Bahn AG/Thomas Henne  
 
 
S-Bahn Rhein-Neckar mit neuer Flotte und neuen Takten
 

Neue Züge und Takte: Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember ist die S-Bahn Rhein-Neckar weiter ausgebaut worden, verbunden mit mehr Komfort für Fahrgäste in der Metropolregion. Zum Einsatz kommt ab sofort bzw. im Verlauf des neuen Jahres eine Flotte mit insgesamt 57 neuen Zügen des Typs „Mireo“ (Siemens). Das Investitionsvolumen liegt bei 270 Mio. Euro. Die dreiteiligen, 70 Meter langen Züge (Bild) verfügen über 200 Sitzplätze, kostenfreies W-Lan und weitere Features. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Mit der neuen Linie S9 (Groß Rohrheim–Biblis–Mannheim–Schwetzingen–Karlsruhe) werden die bisherigen Regionalbahnleistungen auf diesen Strecken durch die S-Bahn ersetzt. Zudem wird die Linie über Biblis hinaus bis nach Groß-Rohrheim erweitert sowie der Takt verbessert.

 

Auf der Linie S6 geht außerdem die neue Station Weinheim-Sulzbach in Betrieb. Die S6 im Abschnitt Mannheim–Bensheim fährt künftig täglich und durchgehend im Stundentakt. Zusammen mit den parallel verkehrenden Zügen des Main-Neckar-Ried-Express ergibt sich ein Halbstundentakt. Auch auf der S5 im Abschnitt Heidelberg–Meckesheim–Sinsheim (Elsenz) wird täglich ein Halbstundentakt angeboten (bislang nur montags bis freitags). Auf den übrigen Abschnitten gilt ein Stundentakt, der für den Abschnitt Meckesheim–Aglasterhausen (S51) zweitweise auf einen Halbstundentakt erweitert wird. Weitere Infos zu den Neuerungen sind online nachzulesen.

Die S-Bahn bildet das Rückgrat des Schienenpersonennahverkehrs in der Metropolregion Rhein-Neckar in der Verbindung von Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Pro Jahr legen die Züge rund 6 Mio. Zugkilometer zurück.

 
 
 
 
 
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Aus der regionalen Wissenschaft
 
 
 
  Hannah Monyer | © Universitätsklinikum Heidelberg  
  © Universitätsklinikum Heidelberg  
 
 
Lautenschläger-Forschungspreis für Neurobiologin Monyer
 

Die Heidelberger Neurobiologin Prof. Dr. Hannah Monyer (63), international renommierte Expertin auf dem Gebiet der Hirnforschung, erhält den diesjährigen Lautenschläger-Preis. Er ist mit 250.000 Euro der höchstdotierte Forschungspreis eines privaten Stifters in Deutschland. Monyers Fokus liegt auf den molekularen Mechanismen, die zu synchronen neuronalen Netzwerkaktivitäten führen und somit auch kognitive Prozesse wie Lernen und Erinnern ermöglichen.

 

Der Stifter des Preises und Ehrensenator der Ruperto Carola, Dr. h.c. Manfred Lautenschläger, vergibt außerdem einen Preis für herausragende Nachwuchsforscher. Diese mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung geht diesmal an Juniorprofessor Dr. Felix Joos, der an der Uni Heidelberg zu richtungsweisenden Fragestellungen der Theoretischen Informatik forscht. Monyer, Ärztliche Direktorin an der Uni Heidelberg, wurde bereits 2004 mit dem Leibniz-Preis, dem wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland, geehrt.

 
 
 
 
 
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Uni Heidelberg: Ringvorlesung „Quo vadis, USA?“
 

Unter dem Titel „Quo vadis, USA?“ widmet sich seit November eine Ringvorlesung der Uni Heidelberg der Beleuchtung der USA nach der Wahl 2020, die im Dezember offiziell verifiziert wurde. Im Januar stehen drei Vortrags-Termine mit hochkarätigen Referenten auf dem Programm. Sie beschäftigen sich u. a. mit den Themen Religion und Bürgerrechtsbewegung (Black Lives Matter) in der ältesten Demokratie der Welt sowie dem Ausblick auf die neue Administration unter Joe Biden. Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und sind im Anschluss alle online abrufbar. Weiterlesen

 
 
 
 
Corona-Warn-App laut ZEW verbesserungfähig
 

Die Corona-Warn-App soll die Nachverfolgung von Infektionen mit SARS-CoV-2 vereinfachen und beschleunigen. Dieser Zielsetzung wird sie derzeit aber nicht gerecht. Um ihre Wirkung voll zu entfalten, müsste die App weiter verbreitet sein als bisher und ihre Nutzerführung wirkungsorientierter gestaltet sein. In einem aktuellen ZEW „policy brief“ wird daher die Einrichtung eines Reallabors für die Corona-Warn-App empfohlen. Mit dessen Hilfe können Maßnahmen zur Verbreitungsförderung, Nutzungsoptimierung und Erfolgsmessung systematisch getestet und letztendlich die App verbessert werden. Weiterlesen

 
 
 
 
Aus Kultur und Freizeit
 
 
 
  © MRN GmbH  
  © MRN GmbH  
 
 
Regionaler Büchereiverbund „Metropolbib“ wächst weiter
 

Im Jahr 2007 führten die Städte Mannheim und Ludwigshafen unterstützt von der Metropolregion Rhein-Neckar den gemeinsamen Stadtbüchereiausweis „Metropol-Card“ ein – der Beginn einer Erfolgsgeschichte der länderübergreifenden Zusammenarbeit. Seitdem ist der regionale Verbund öffentlicher kommunaler Bibliotheken („Metropolbib“) stetig gewachsen und zählt inzwischen 38 Mitglieder. Zuletzt schlossen sich Adelsheim, Hardheim und Walldürn (Kreis Neckar-Odenwald) an.

 

Über 17.800 Exemplare der „Metropol-Card“ wurden ausgegeben. Mit ihr können Bürger für eine Jahresgebühr von nur 24 Euro in 76 Haupt- und Zweigstellen der beteiligten Einrichtungen auf ein Angebot von über 1,8 Millionen klassischer Medien wie Bücher, Filme, CDs, Computerspiele, Zeitungen und Zeitschriften zugreifen. Das Online-Angebot Metropolbib (e-Ausleihe) wird derzeit von rund 60.000 Bürgern genutzt, es umfasst rund 40.000 Titel in über 60.000 rund um die Uhr abrufbaren Exemplaren. Zugang besteht auch zum Portal „Press Reader“ mit zu 7.500 internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen, in 60 Sprachen und aus 130 Ländern. Seit diesem Jahr zugänglich sind des Weiteren Datenbanken von Munzinger und Brockhaus.

Koordiniert werden Metropol-Card und Metropolbib.de vom Verein „Metropol-Card-Bibliotheken Rhein-Neckar“ e.V. mit Sitz in Heidelberg. Der Bibliotheken-Verbund über drei Bundesländer hinweg ist in Deutschland nach wie vor einzigartig. Kommunen, die sich anschließen möchten, melden sich direkt bei Regina Herhoff (Tel. 0162 9144548, regina.herhoff@metropolcard.net).

 
 
 
 
 
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Deutsche Fotografische Akademie zieht nach Mannheim
 

Die Kulturlandschaft der Stadt Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar ist bald um eine Attraktion reicher: Die 1919 gegründete Deutsche Fotografische Akademie (DFA), die älteste Gesellschaft für künstlerische Fotografie in Deutschland, verlegt ihren Sitz im Jahr 2021 von Leinfelden-Echterdingen nach Mannheim. Ihr neues Domizil wird die Akademie, der rund 170 Künstler, Kunstwissenschaftler und Publizisten angehören, bei den Reiss-Engelhorn Museen (rem) beziehen, wo sich bereits das Forum Internationale Photographie und die Galerie Zephyr – Raum für Fotografie befinden. Nach Angaben der rem verspricht sich die Akademie vom Umzug in die Metropolregion Rhein-Neckar eine bessere Vernetzung in der deutschen und internationalen Fotoszene. Weiterlesen

 
 
 
 
Journalistin des Jahres 2020: Mai Thi Nguyen-Kim
 

Während der Coronakrise haben die Deutschen einige prominente Gesichter eng mit den Informationen an die Öffentlichkeit verknüpft, von Gesundheitsminister Jens Spahn über RKI-Chef Lothar Wieler bis zum Virologen Christian Drosten. Für viele Menschen nahm daneben die aus Heppenheim stammende Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim eine wichtige Rolle als Erklärerin ein. Eine über 100-köpfige Fachjury der Fachzeitschrift „medium magazin“ wählte sie für ihre herausragende Aufklärungsarbeit über die Pandemie zur „Journalistin des Jahres 2020“. Wie zudem YouTube Anfang Dezember meldete, ist ihr im April veröffentlichter, gut 20 Minuten langer Videobeitrag „Corona geht gerade erst los“ mit rd. 6,5 Mio. Klicks (nicht gezählt: Trailer, Musik- und Kindervideos) der meistabgerufene deutschsprachige Clip 2020. Ihr Kanal zählt über 1,1 Mio. Abonnenten. Die 33-Jährige promovierte Chemikern, die das Bergstraßen-Gymnasium in Hemsbach (Rhein-Neckar-Kreis) besuchte, wurde für ihren erfolgreichen Wissenschaftsjournalismus bereits vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis und dem Grimme-Online-Award. Weiterlesen

 
 
 
 
Corona-Kontakttagebuch-App: Kommunen können sich melden
 

Das Unternehmen P3 realisiert derzeit eine Corona-Kontakttagebuch-App für Gastronomie, Dienstleister, Veranstaltungen und ihre Gäste. Lampertheim (Kreis Bergstraße) fungiert als Pilotstadt (App-Titel: „Isch waa dou“ - Ich war da) . Hintergrund: Immer wieder aufs Neue muss man als Gast seinen Namen sowie die Kontaktdaten hinterlassen, um im Falle einer Covid-19-Erkrankung den zuständigen Gesundheitsämtern die Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen. In den meisten Fällen geschieht das nach wie vor händisch, und als Gast bleibt die Ungewissheit, wo denn die Daten gesammelt, ob sie im Bedarfsfall auch entsprechend weitergeleitet und nach der Aufbewahrungsfrist von vier Wochen auch datenschutzkonform gelöscht werden. P3 bietet Kommunen in der Metropolregion an, die App für sie und ihre Gewerbetreibenden kostenlos zu realisieren. „Die App ist eine tolle Sache, die sowohl den Gästen und Kunden als auch den Gaststätten gegenüber der händischen Lösung erhebliche Vorteile bietet und einen hohen Nutzen stiftet“, so Gottfried Störmer, Bürgermeister der Spargelstadt Lampertheim. Interessierte Städte und Kommunen wenden sich an Peter Liepolt (P3 group): peter.liepolt@p3-group.com oder 0151 44138810.

 
 
 
 
Reise- und Heimatmagazin „WO SONST“
 
 
 
 
Die Rhein-Neckar-Region steckt voll spannender Geschichten. Die interessantesten davon erzählt das Reise- und Heimatmagazin „WO SONST“. Diesmal:
 
 
 
  © BASF SE  
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  © Julian Beekmann  
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wo sonst: Alles Käse - Die Kirchenkäserei in Sindolsheim
 
 
 
 
 
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Das Rhein-Neckar Mediacenter – Flagge zeigen für die Region
 

Das Mediacenter der Metropolregion Rhein-Neckar bietet Informationen über die Rhein-Neckar-Region, aufbereitet für die unterschiedlichsten Medien und Bedürfnisse. Entdecken Sie die Region in Wort und Bild und nutzen Sie unsere mehrsprachigen Angebote für Ihre Kommunikation, beispielsweise bei Geschäftsterminen, in Publikationen, auf Internetseiten, in Stellenausschreibungen und Anzeigen unter Angabe der Quelle „Rhein-Neckar“ kostenfrei.

Damit bekennen Sie sich nicht nur zu ihrem Engagement für die Region, sondern helfen dabei, Rhein-Neckar über seine Grenzen hinaus bekannt zu machen. Indem Sie sich in einer Region verorten, in der sich es sich gut leben und arbeiten lässt, steigern Sie gleichzeitig ihre Attraktivität als Arbeitgeber.

 
 
 
 
 
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