Pressemitteilung

Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar

Thema: Kultur

5.4.2005

Initiative „Zukunft Rhein-Neckar-Dreieck“ stellt die „Kulturvision 2015“ vor: Kompass für eine Kulturregion auf dem Weg zur Spitzenklasse

Erstmals haben sich Verantwortliche aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Verwaltung auf ein Zukunftskonzept zur Förderung der Kultur im Rhein-Neckar-Dreieck geeinigt. Die „Kulturvision 2015“ weist den Weg zu einer Kulturregion der Spitzenklasse. Mit dieser Agenda will die Initiative „Zukunft Rhein-Neckar-Dreieck“ der Region auch im Kulturbereich endlich ein greifbares Profil geben und sie im Wettbewerb der Regionen stärken.

Das vielseitige Angebot, die Spitzenleistungen und das hohe Potenzial im Rhein-Neckar-Dreieck werden überregional kaum wahrgenommen. „Die Kultur im Rhein-Neckar-Dreieck muss gezielter vorgehen, um den ihr gebührenden Platz auf der Landkarte der Spitzenregionen einzunehmen“, so Dr. Peter Kurz, Bürgermeister der Stadt Mannheim und Themenpate der Initiative „Zukunft Rhein-Neckar-Dreieck“.

„Kultur ist ein Standortfaktor, der nicht zu unterschätzen ist", betont John Feldmann, Mitglied des Vorstandes der BASF Aktiengesellschaft. „Die Unternehmen der Region engagieren sich deshalb für Kultur im Rhein-Neckar-Dreieck. Ziel der ‚Kulturvision 2015’ ist es, Aktivitäten zu bündeln, kulturelle Highlights gezielt zu fördern und so das kulturelle Profil der Region zu schärfen."
Die Mitglieder der Projektgruppe, der neben Feldmann und Kurz weitere Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung angehören, sehen Kultur nicht nur als Standortvorteil, sondern auch als identitätsstiftendes Medium für die Region. Deshalb empfehlen sie, in der „Kulturvision 2015“ vor allem diejenigen Projekte zu fördern, die die Menschen und Institutionen der Region zusammenbringen und der Region ein Profil geben. Die „Kulturvision 2015“ macht deutlich, in welchen Bereichen die Region besonders stark ist und wo es sich lohnt, Kräfte zu bündeln. Sie soll den Anstoß dafür geben, dass durch die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Kulturschaffenden in der Region eine neue Qualität und Kreativität entsteht, die nicht nur den Menschen in der Region zu Gute kommt, sondern auch nationale und internationale Aufmerksamkeit erzielt.

Die Region muss zusammenwachsen. Deshalb werden im ersten Jahr Projekte realisiert, die die Institutionen und Menschen der Region verbinden:

  • Hierzu gehört die „Lange Nacht der Museen“ als einzigartige Kooperation von Museen, Galerien und anderen Kultureinrichtungen, die deutschlandweit mit der zweitgrößten Besucherzahl aufwartet. 2005 sollen die „Langen Nächte“ nicht nur gesichert, sondern auch erweitert werden.
  • Der Juni wird 2005 der „Monat der Fotografie im Rhein-Neckar-Dreieck“ sein, an dem sich zahlreiche Museen und kulturelle Institutionen der ganzen Region beteiligen. Startschuss gibt das Festival „Internationale Fototage Mannheim/Ludwigshafen“, mit dem das bedeutendste deutsche Fotofestival in das Dreieck kommt. Daran knüpfen Fotoausstellungen von hohem internationalem Niveau in der ganzen Region an.
  • Das „Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg“ wird um das „Filmsommerfestival Rhein-Neckar-Dreieck“ erweitert und soll als Zentrum des neuesten deutschen Spielfilms etabliert werden.
  • Mit dem Projekt „1 Buch im Dreieck“ laden die öffentlichen Bibliotheken im Rhein-Neckar-Dreieck Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen ein, sich an der Auswahl eines Buches zu beteiligen. Dieses Buch wird anschließend im Mittelpunkt verschiedener Veranstaltungen stehen – z. B. Leseabende, Ausstellungen und Theateraktivitäten.
  • Die Theater in der Region planen bereits 2005 gemeinsame, übergreifende Projekte.

Die Initiative „Zukunft Rhein-Neckar-Dreieck“ arbeitet an der Verwirklichung der „Vision 2015“: Bis zum Jahr 2015 soll das Rhein-Neckar-Dreieck zu den attraktivsten und wettbewerbsfähigsten Regionen in Europa zählen. Hierfür engagieren sich namhafte Persönlichkeiten der Region aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung, um das Erfolgsprofil des Rhein-Neckar-Dreiecks als Region der Wirtschaft und Wissenschaft, der Lebensqualität und der schnellen Wege zu schärfen.

Kontakt

Florian Tholey

Florian Tholey ÖffentlichkeitsarbeitPressesprecher Metropolregion Rhein-Neckar GmbH

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