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Infoblitz – Newsletter „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ausgabe 5-2018
 

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“ soll schon der antike Philosoph Heraklit vor 2.500 Jahren gesagt haben – dies hat noch heute (oder heute erst recht?) seine Gültigkeit. Und trifft auch auf den Infoblitz und generell das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu. Vom Nischenthema über „Gedöns“ bis hin zur Selbstverständlichkeit hat es jeden Wandel mitgemacht und sich dabei stetig selbst gewandelt: anfangs drehte es sich „nur“ um Kinderbetreuung, dann – bedingt und begünstigt durch den demographischen Wandel – wurde unter Vereinbarkeit auch die Sorge um hilfsbedürftige Angehörige assoziiert. Mittlerweile heißt es bei vielen Arbeitgebern „Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben“ und entsprechende Maßnahmen werden für alle denkbaren Lebensphasen angeboten. Es hat sich also viel getan seit unserem ersten Infoblitz im Jahr 2005 und daher erhalten Sie mit der heutigen 65. Ausgabe den letzten Infoblitz. Denn die Mission der MRN ist erfüllt: das Thema ist in der Breite der Region angekommen.

Im Rahmen der Weiterentwicklung des Portfolios werden sich im Fachbereich Bildung, Gesundheit und Arbeitsmarkt zum Jahreswechsel Änderungen ergeben. Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH das Thema „Vereinbarkeit Beruf und Familie“ ab 2019 nicht weiter als eigenständiges Themenfeld verfolgen wird. Wir sind aktuell in Gesprächen, welche Arbeitskreise, Netzwerke und Trainingsmaßnahmen unter anderer Federführung fortgeführt bzw. anderen Themenbereichen der Metropolregion Rhein-Neckar zugeordnet werden können.

Sehr zu unserer Freude können wir Ihnen für den Infoblitz bereits heute eine Fortführung ankündigen. Unsere Kooperationspartnerinnen Nadja Alber und Christiane Kuntz-Mayr von elvisory werden ab nächstem Jahr einen Newsletter in unserem Sinne anbieten, so dass es auch in Zukunft für Sie die Möglichkeit geben wird, rund um das Thema Vereinbarkeit informiert zu bleiben. Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen hier abonnieren würden. (Eine Neuanmeldung ist aus datenschutzrechtlichen Gründen leider unumgänglich).

Bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, möchten wir uns herzlich für langjährige Treue, Anregungen und Lob bedanken. Wir wünschen Ihnen alles Gute, frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins neue Jahr – und jetzt erstmal viel Spaß beim Lesen der letzten Infoblitz-Ausgabe!

Ihr Forum „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“

 
 
 
Dr. Markus Gomer
Leitung Bildung, Gesundheit, Arbeitsmarkt, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
 
 
 
INHALTSVERZEICHNIS (Auszug)
 
 
 
Aus der Arbeit des Forums
➔ Qualifizierung zum „Pflege-Guide“ – neue Termine in 2019
➔ Erste Kurse zum „Gesundheits-Guide“ im März
➔ „Eltern-Guide“ – jetzt Kurs im kommenden Jahr buchen!
➔ Auf einen Blick: Arbeitskreise und Netzwerke
➔ In eigener Sache: noch ein Abschied
Aus der Region
➔ Perfect Match: Tandemploy und SAP
➔ ELTERN-Umfrage: BASF zählt zu den familienfreundlichsten Unternehmen
➔ Hemsbach ist „Familienbewusste Kommune Plus“
➔ generation guide bei der Nacht des Wissens
➔ Viernheim ist „Ausgezeichneter Wohnort“
➔ Mannheimer Studierende: Wohnen für Hilfe
Aus Deutschland und der Welt
➔ Fortschrittsindex Vereinbarkeit
➔ Südtiroler können Beruf und Privatleben gut vereinbaren
➔ Schweizer wechseln Jobs für Work-Life-Balance
➔ Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder: Ausbau läuft auf Hochtouren
➔ Otto Heinemann Preis und Marie Simon Pflegepreis verliehen
Veranstaltungstipps
➔ Marte Meo Fortbildung am 5. Februar in Ludwigshafen
➔ 3. Fachtagung Pflege am 19. Februar in Ludwigshafen
➔ „Die Stille Revolution“: Unternehmens-Werkstatt und Filmevent am 18. März
➔ Gespräch „Abenteuer Pflegefamilie? Echte Menschen gesucht!“ am 31. März
➔ Doku: Vereinbarkeitstag 2018
Aktuelle Studien und Veröffentlichungen
➔ Barmer-Pflegereport 2018: Angehörige überlastet
➔ IW-Studie: Elterngeld fördert Mütter
➔ ZEW-Studie: Kindergeld kommt wirklich an
➔ berufundfamilie: Pflegothek stärkt interne Kommunikation
➔ Eltern-Service: Vorlesen via Tablet und Smartphone
 
 
 
 
Aus der Arbeit des Forums
 
 
 
  © Metropolregion Rhein-Neckar GmbH  
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Qualifizierung zum „Pflege-Guide“ – neue Termine in 2019
 

Die zweitägige Qualifizierung zum betrieblichen Ansprechpartner „Pflege-Guide“ findet am 26. Februar und am 2. April 2019, jeweils von 9 bis 17 Uhr, im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen statt.

Referentin Stefanie Steinfeld (ElderCare Steinfeld) vermittelt viele Daten und Fakten und zeigt, wie Beschäftigte für die Situation pflegender Kollegen sensibilisiert werden können. Auch Informationen zu innerbetrieblichen Regelungen, Pflegezeitgesetz, zur Gestaltung eines tragfähigen Pflegearrangements sowie ein Maßnahmenplan erhalten die Teilnehmenden. Zudem nimmt jeder Teilnehmer eine umfangreiche Seminarmappe mit Checklisten, CD, Broschüren, Notfallmappe, Linkliste, Literaturliste und mehr mit nach Hause. Die während der Schulung eigenständig gestaltete Pflegeinfomappe dient später als Arbeitsgrundlage im Unternehmen. Hier fungiert der „Pflege-Guide“ als Ansprechpartner für alle Kollegen, die bereits pflegen oder sich darauf vorbereiten wollen.

Die Kosten betragen 495 Euro pro Person. Ansprechpartnerin der Familienbildung im Heinrich Pesch Haus ist Jana Schmitz-Hübsch (Telefon: 0621 5999-221 und E-Mail: j.schmitz-huebsch@familienbildung-ludwigshafen.de)

 
 
 
 
 
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Erste Kurse zum „Gesundheits-Guide“ im März
 

Die zweitägige Qualifizierung zum betrieblichen Ansprechpartner „Gesundheits-Guide“ wurde erfolgreich pilotiert. Der nächste Kurs findet am 12. und am 26. März 2019, jeweils von 10 bis 18 Uhr, im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen statt. Referentin Heike Schönmann (HS Beratung) stellt Maßnahmen aus der Gesundheitsförderung vor und zeigt, wie ein gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld im Unternehmen geschaffen und gelebt werden kann. Zum Thema psychische Gefährdungsbeurteilung wird Expertin Heike Claassen von CP Coaching dabei sein.

Nach der Schulung kennt der „Gesundheits-Guide“ die Grundlagen eines Gesundheitsmanagements und die verschiedenen Handlungsfelder. Er/sie weiß, wie das Gesundheitsmanagement vermarktet und dessen Nutzen vermittelt werden kann. Der „Gesundheits-Guide“ ist interner Ansprechpartner und Vertrauensperson. Er informiert, eruiert Bedarfe und unterstützt die Geschäftsführung bei der Planung und Implementierung von Maßnahmen.

Die Schulungskosten betragen 400 Euro pro Person (inkl. Verpflegung). Weitere Infos und Anmeldung bei Jana Schmitz-Hübsch von der Familienbildung im Heinrich Pesch Haus (Telefon: 0621 5999-221 und E-Mail: j.schmitz-huebsch@familienbildung-ludwigshafen.de).

 
 
 
 
 
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„Eltern-Guide“ – jetzt Kurs im kommenden Jahr buchen!
 

In der zweitägigen Qualifizierung zum „Eltern-Guide“ vermitteln Nadja Alber und Christiane Kuntz-Mayr (elvisory) das nötige Rüstzeug, um Führungskräfte und Beschäftigte in allen Fragen der Vereinbarkeit zu unterstützen. Zum Beispiel lernen die Teilnehmenden Wissenswertes über Mutterschutz und Mutterschaftsgeld, Elternzeit und Elterngeld, erfolgreichen Wiedereinstieg oder Teilzeitregelungen. Sie üben u.a. den Umgang mit Konflikten in der Vereinbarkeit und gestalten eine eigene betriebliche Vereinbarkeits-Infomappe.

Der „Eltern-Guide“ gibt einen ersten Überblick und nennt weiterführende Stellen. Außerdem vertritt er/sie das Thema im Unternehmen und kommuniziert es nach außen. Im Eltern-Guide-Netzwerk profitieren die Teilnehmenden vom regelmäßigen Austausch und halten ihr Wissen aktuell.

Die nächste Qualifizierung findet am 14. März von 9 bis 18 Uhr und am 4. April von 9 bis 17 Uhr im Heinrich Pesch Haus statt. Die Kosten belaufen sich auf 495 Euro pro Person.

Details und Anmeldung bei der Familienbildung im Heinrich Pesch Haus, Jana Schmitz-Hübsch (Telefon: 0621 5999-221 und E-Mail: j.schmitz-huebsch@familienbildung-ludwigshafen.de)

 
 
 
 
 
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Auf einen Blick: Arbeitskreise und Netzwerke
 
  • Arbeitskreis „Familienfreundliche Unternehmen“: die IHK Rhein-Neckar wird die Koordination übernehmen, Ansprechpartnerin ist Sinah Ertl (sinah.ertl@rhein-neckar.ihk24.de)
  • Netzwerk „Familienbewusste Behörden“: nächste Sitzung ist geplant für Mai 2019, Ansprechpartner für die nächste Sitzung ist Andreas Helff / Finanzamt Neustadt (sgl.08@FA-NW.FIN-RLP.DE
  • Arbeitskreis „Kindertagespflege“: nächste Sitzung ist am 09. Januar 2019, Leiterin des Arbeitskreises ist Ingeborg Reinhard-Meyer / Stadt Mannheim (ingeborg.reinhard-meyer@mannheim.de), vorläufige Ansprechpartnerin bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH ist Christina Witte (christina.witte@m-r-n.com
  • Arbeitskreis „Familienfreundliche Hochschulen“: nächste Sitzung ist am 12. März 2019, Leiterin des Arbeitskreises ist Alexandra Raquet / Universität Mannheim (alexandra.raquet@uni-mannheim.de

 

 
 
 
  © pixabay  
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In eigener Sache: noch ein Abschied
 

Liebe Leserinnen und Leser,

dies ist nicht nur der letzte Infoblitz der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, es ist auch mein persönlich letzter Infoblitz – denn nach fast 10 Jahren in der Regionalentwicklung ist das Jahresende für mich auch mit dem Wechsel meiner beruflichen Tätigkeit verbunden.

An dieser Stelle möchte ich mich bedanken

  • bei Ihnen – den über 2.000 Abonnentinnen und Abonnenten: durch Ihr regelmäßiges Feedback haben Sie den Infoblitz zu dem gemacht, was er viele Jahre war
  • bei all unseren Arbeitskreis- und Netzwerkmitgliedern, die durch ihre tatkräftige Unterstützung, ihre Ideen, ihre Kooperationen und ihre Leidenschaft für das Thema die Metropolregion Rhein-Neckar zu einer Vorbildregion in Sachen Vereinbarkeit entwickelt haben
  • bei unseren Kooperationspartnern, wie den Guide-Referentinnen und dem Heinrich Pesch Haus, mit denen wir zahlreiche Angebote und Veranstaltungen erfolgreich initiieren und durchführen konnten
  • bei meinen Kolleginnen, Kollegen und bei meinem Chef Dr. Markus Gomer, die immer zur Stelle waren, wenn Hilfe, Ratschläge, Meinungen oder sonstige Unterstützung nötig war
  • und bei Nadine Freude von KallioPR, die einen Großteil der 65 Infoblitze geschrieben hat, für die professionelle, flexible, geduldige, mitdenkende, vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit.

Gemeinsam haben wir viel erlebt, aber auch viel erreicht und es war mir eine besondere Freude, mit einem so tollen Netzwerk und mit solch sympathischen und herzlichen Menschen zusammenzuarbeiten. Vielen Dank dafür!

Mein zukünftiger Arbeitsplatz liegt in Heidelberg und so bleibe ich der Region erhalten. Die Aktivitäten zum Thema Vereinbarkeit werde ich aus neuer Perspektive verfolgen – und freue mich schon jetzt auf den neuen Newsletter von elvisory!

Herzliche Grüße und alles Gute,

Ihre

Alice Güntert

 
 
 
 
Aus der Region
 
 
 
  © Tandemploy  
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Perfect Match: Tandemploy und SAP
 

Seit November ist Tandemploy offizieller Partner der SAP. Das 2013 von Jana Tepe und Anna Kaiser (Foto) gegründete Unternehmen entwickelt innovative HR-Technologie für flexible Arbeit und Jobsharing. Bisher konzentrierte sich die Jobsharing-Plattform www.tandemploy.com darauf, für Jobsuchende einen passenden Tandempartner zu finden, mit dem sie sich zu zweit bewerben können. Im letzten Jahr wurde das Angebot um eine eigene cloud-basierte Software erweitert. Beschäftigte können mittels eines Matchings ganz leicht interessante Kollegen innerhalb der Organisation finden – zum Beispiel für Projekte, Jobrotations und Mentoring-Tandems.

Die Software „Tandemploy SaaS“ ist mit der SAP-Software „SuccessFactors“ kompatibel, sodass die beiden Unternehmen künftig gemeinsam Kunden auf ihrem „Way to New Work“ unterstützen. „Flexibilität in Organisationen brauchen wir, um im digitalen Zeitalter aktiv mitgestalten zu können“, sagt Anna Kaiser.

Einen weiteren Fokus setzt die SAP auf die Unterstützung von Vätern. Als Teil des bundesweiten Väternetzwerks der Väter gGmbH passt der Konzern seine familienfreundlichen Angebote dieser Zielgruppe besser an und vernetzt Mitarbeiter mit Vätern anderer Unternehmen.

 
 
 
 
 
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ELTERN-Umfrage: BASF zählt zu den familienfreundlichsten Unternehmen
 

Mit fünf von fünf möglichen Sternen belegt die BASF SE einen Spitzenplatz in dem Ranking zu Familienfreundlichkeit des Magazins „ELTERN“. Von März bis Juni 2018 befragte das Magazin bundesweit Betriebe zu ihren familienfreundlichen Maßnahmen. An die 15.000 Unternehmen aus allen Branchen wurden angeschrieben. 144 Personalverantwortliche beantworteten den detaillierten Fragebogen – wohl die Unternehmen, die bereits gut aufgestellt sind: 99 Betriebe erreichten auf der Bewertungsskala ein Top-Ergebnis von vier oder fünf Sternen.

Bewertet wurden das familienfreundliche Arbeitsumfeld und die Unterstützung bei der Kinderbetreuung (Eltern-Kind-Büro, Ferienbetreuung oder Betriebskita). Flexible Arbeitszeit und die Förderung einer Karriere mit Kind durch z. B. Jobsharing und Führung in Teilzeit waren weitere Aspekte, die abgefragt wurden.

Wichtige Erkenntnisse: Führungskräfte gehen immer häufiger in Elternzeit und Angebote für Väter gewinnen an Bedeutung.

Hier finden Sie weitere Infos und eine Liste aller Unternehmen.

 
 
 
   
 
 
Hemsbach ist „Familienbewusste Kommune Plus“
 

Die Stadt Hemsbach im Rhein-Neckar-Kreis darf sich „Familienbewusste Kommune plus“ nennen und zählt zu den 16 Kommunen, die in diesem Jahr von der Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Familie Baden-Württemberg e. V. für besondere Familienfreundlichkeit ausgezeichnet wurden. Seit 2015 prämiert die Initiative mit dem Prädikat Kommunen, die herausragend familienbewusst handeln. Verliehen wurde das Qualitätsprädikat durch Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration.

Die Hemsbacher Stadtverwaltung durchleuchtete über Monate familienrelevante Themen –  auch Angebote von Vereinen, Kirchengemeinden oder anderen Institutionen, Initiativen oder Trägern: Werden die Angebote gut beworben und angenommen? Sind die Anbieter entsprechend vernetzt? Für dieses Kriterium steht das „Plus“ in der Auszeichnung.

Die Zertifizierung prüfte elf Handlungsfelder; insgesamt erreichte Hemsbach 396 Katalogpunkte und damit 60 Prozent der Maximalpunkte. Für die Zertifizierung erforderlich waren 50 Prozent. Es gab 21 Zusatzpunkte für Angebote, die nicht im Prüfkatalog waren.

 
 
 
  © generation guide gmbh  
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generation guide bei der Nacht des Wissens
 

Die Mannheimer generation guide gmbh beteiligte sich mit zwei Veranstaltungen am Stadtevent „Nacht des Wissens“ am 10. November.

Katrin Zell, pädagogische Fachkraft der Kinderlandnet ggmbh, erklärte Eltern, wie sie mit ihren Kindern zuhause forschen und Naturwissenschaften entdecken können. Mit Forschertabletts führte sie durch den Parcours, stellte Experimente vor und zeigte, wie sich die Lust am Lernen wecken lässt – dies ist fester Bestandteil der Pädagogik in kinderlandnet.

An Kids zwischen 12 und 14 Jahren richtete sich ein Workshop in Zusammenarbeit mit dem Hackerstolz e. V. und dem Systemhaus Lenz-IT. Der Workshop vermittelte, was Codieren genau ist, wie LED-Schaltkreise funktionieren und wie ein Arduino Micro-Controller programmiert werden kann. Jeder Teilnehmer erhielt ein Technik-Starter-Kit und durfte auf ein mitgebrachtes Kleidungsstück oder eine Stofftasche LEDs aufbringen und mit Hilfe des selbst programmierten Controllers zum Leben erwecken.         

 
 
 
 
 
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  © Thomas Neu / IHK Darmstadt  
  (v.l.) Erster Stadtrat Jens Bolze, Martin Proba von der IHK Darmstadt, Bürgermeister Matthias Baaß, Simon Klug und Alexander Schwarz (beide von der städtischen Wirtschaftsförderung)  
 
 
Viernheim ist „Ausgezeichneter Wohnort“
 

Im September verlieh die IHK Darmstadt das Prädikat „Ausgezeichneter Wohnort“ an die Kommune Viernheim. Bis 2021 dürfen die Gemeinde und die ansässigen Unternehmen mit dem Qualitätszeichen für ihren Standort werben.

Gemeinsam mit Bürgermeistern und Wirtschaftsförderern hat die IHK Darmstadt das Qualitätszeichen „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte“ erarbeitet. Mittlerweile wird es von allen Industrie- und Handelskammern der Metropolregion Rhein-Main angeboten.

Das strategische Instrument hilft Kommunen, sich besser auf die (Neu)Bürger, vor allem auf zugezogene Fach- und Führungskräfte, einzustellen und sie zu integrieren.

Ausgezeichnete Kommunen profitieren vom Marketing für den Wohnstandort, aber auch von konkreten Beispielen der anderen ausgezeichneten Kommunen.

Die ersten beiden Kommunen Bensheim und Groß-Gerau erhielten ihr Prädikat im Jahr 2012. Heute sind 45 Wohnorte ausgezeichnet.

 
 
 
 
 
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  © pixabay  
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Mannheimer Studierende: Wohnen für Hilfe
 

Mit seinem Projekt „Wohnen für Hilfe“ richtet sich das Mannheimer Studierendenwerk an Senioren, Menschen mit Handicap, Alleinerziehende oder Familien, die sich Unterstützung im Alltag wünschen und über ausreichend Wohnraum verfügen. Die Idee: Sie vermieten an Studierende zu reduzierter Miete und erhalten im Gegenzug individuell vereinbarte Hilfeleistungen. Diese Leistungen sollten maximal 12 bis 15 Stunden pro Woche in Anspruch nehmen, möglich wären zum Beispiel: Unterstützung bei der Hausarbeit, Einkaufen, Gartenarbeiten, Gesellschaft leisten, Begleitung zum Arzt oder bei Behördengängen, technische Hilfe (z. B. am Computer), Kinder- und Hausaufgabenbetreuung.

Interessierte Studierende und Vermieter können sich via Bewerbungsbogen beim Studierendenwerk anmelden. Bei der kostenlosen Vermittlung unterstützt das Studierendenwerk dabei, die Wünsche und Erwartungen abzugleichen. Zwischen beiden Wohnparteien wird ein Vertrag abgeschlossen, der die vereinbarten Hilfeleistungen, den Wohnraum und die Höhe der Nebenkosten regelt. Hier finden Sie aktuelle Zimmerangebote und die Bewerbungsbögen.

 
 
 
 
Aus Deutschland und der Welt
 
 
 
  © https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/  
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Fortschrittsindex Vereinbarkeit
 

Der diesjährige Unternehmenstag des Netzwerks „Erfolgsfaktor Familie“, aber auch eine aktuelle Befragung zum Thema zeigen: Familienfreundliche Unternehmenskultur ist zentral, um Fachkräfte zu gewinnen. Sie hilft Beschäftigten und Arbeitgebern.

Vor diesem Hintergrund hat das Bundesfamilienministerium mit Wirtschaftsverbänden, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und dem Bundesverband der Personalmanager Leitlinien für eine familienorientierte Unternehmenskultur entwickelt. Diese Leitlinien bieten Unternehmen anhand der Felder Strategie, Vielfalt, Kommunikation und Verbindlichkeit eine Orientierung. Im zweiten Schritt wird derzeit der Fortschrittsindex Vereinbarkeit erarbeitet. Er soll Betriebe dabei unterstützen, Familienfreundlichkeit Jahr für Jahr zu messen und die Fortschritte so sichtbar zu machen.

„Familienorientierung muss im betrieblichen Alltag, im Umgang zwischen Beschäftigten und Führungskräften verankert sein und gelebt werden. Das gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Lebensphasen und jeder Qualifikationsstufe, denn nur so wird sie für alle sichtbar und wirksam“, bekräftigt Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey.

 
 
 
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Südtiroler können Beruf und Privatleben gut vereinbaren
 

Der AFI-Zoom No. 34 zeigt, dass Südtirols Beschäftigte ihr Leben zwischen Beruf und Privatem recht gut managen können. In der aktuellen Befragung des Arbeitsförderungsinstituts (AFI) geben 29,3 Prozent an, Familie und Beruf „sehr gut“ vereinbaren zu können, weiteren 55,1 Prozent gelingt dies „gut“.

Am schlechtesten können Beschäftigte im Hotel- und Gastgewerbe Beruf und Privates unter einen Hut bringen. Dagegen haben nur etwa 7 Prozent der Angestellten in der Öffentlichen Verwaltung Vereinbarkeitsprobleme.

Für 21 Prozent der Selbständigen und 10,9 Prozent der Angestellten stellt der Beruf „oft“ oder „immer“ ein Hindernis dar, um der Familie Zeit zu widmen. „Einerseits ist die digitale Vernetzung unverzichtbar für die räumliche und zeitliche Flexibilisierung der Arbeit, andererseits ist ein achtsamer Umgang damit nötig, um ein gefährliches Abdriften in Richtung „Totalberuf“ zu vermeiden“, so AFI-Vizedirektorin Silvia Vogliotti, Autorin der Studie.

Derzeit bemühen sich Familienbeirat und Wirtschaftsring (Wirtschaftsverbände), Südtirol zu einem Familienland zu machen, erklärt Familienlandesrätin Waltraud Deeg. Unter anderem soll die Kleinkindbetreuung flächendeckend ausgebaut werden.

 
 
 
  © pixabay  
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Schweizer wechseln Jobs für Work-Life-Balance
 

Jeder fünfte Schweizer Arbeitnehmer sucht ausschließlich der besseren Vereinbarkeit wegen einen neuen Job. Das fand der Personalberater Page Group bei einer Befragung von 650 Stellensuchenden heraus.

Hingegen gaben in der PageGroup Working Life Study 75 Prozent der Befragten an, mit ihrer Work-Life-Balance zufrieden zu sein. Knapp zwei Drittel würden sie nicht für einen neuen Job aufgeben.

Weiter zeigt die Studie, dass flexible Arbeitsbedingungen – zeitlich und räumlich – erwünscht sind. Mehr als zwei Drittel der Angestellten arbeiten in ihrer Freizeit. Umgekehrt kommunizieren 95 Prozent während der Arbeitszeit privat, wenn auch überwiegend für höchstens 30 Minuten am Tag. Laut Jérôme Bouin, Managing Director bei PageGroup Schweiz, möchten die Angestellten kontrollieren, wann und wo sie arbeiten, aber auch ihre Zeit im Büro mit ihren Kollegen genießen: „Arbeitgeber, die diese Flexibilität bieten, haben einen klaren Vorteil bei der Gewinnung und Bindung von qualifizierten Mitarbeitenden.“

 
 
 
  © Metropolregion Rhein-Neckar GmbH  
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Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder: Ausbau läuft auf Hochtouren
 

Bund und Länder arbeiten derzeit am Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter. Bis zum Jahr 2025 soll ein solches Angebot durch einen Rechtsanspruch garantiert werden. Für die Investitionen in diesen Ganztagsausbau stellt der Bund zwei Milliarden Euro.

Im September trafen sich das Bundesfamilienministerium und das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit Vertretern der Länder und Kommunen, um die notwendigen rechtlichen, finanziellen und zeitlichen Umsetzungsschritte zu definieren. Dr. Franziska Giffey erklärt: „Wenn aus dem Kita-Kind ein Erstklässler wird, dann bekommen viele Eltern ein Betreuungsproblem. […] Nach Berechnungen des Deutschen Jugendinstituts müssen rund 330.000 Plätze in Horten und Ganztagsschulen neu geschaffen werden.“ Der Rechtsanspruch für die Ganztagsbetreuung müsse der nächste Schritt sein, um die Vereinbarkeit aber zugleich auch die Bildungs- und Teilhabechancen der Kinder zu verbessern, so Giffey.

 
 
 
 
 
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  © André Wunstorf  
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Otto Heinemann Preis und Marie Simon Pflegepreis verliehen
 

Bei der 3. Berliner Pflegekonferenz am 7. und 8. November wurden die beiden Auszeichnungen, die für die Pflege sensibilisieren, verliehen.

Der Otto Heinemann Preis würdigt Engagement in der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Gesucht werden jährlich innovative Unternehmen, die optimale Bedingungen zur Vereinbarkeit schaffen und mit unternehmerischer Weitsicht auf das Wohl der Angestellten zielen. Der Preis wurde in drei Kategorien (nach Unternehmensgröße) verliehen. Ausgezeichnet wurden das Amtsgericht Offenbach, der mittelständische Zulieferer EJOT und die Berliner Stadtreinigungsbetriebe BSR. Netzwerke und Kooperationen sind für das Amtsgericht Offenbach der Schlüssel zur guten Vereinbarkeit. Die BSR setzen auf Pflegezirkel, flexible Arbeitszeiten – und vor allem Wertschätzung.

Mit dem Marie Simon Pflegepreis werden neue und praktikable Ansätze in der Pflege prämiert. In diesem Jahr war es das Projekt „Die Türöffner – begegnen-begleiten-besuchen“ des Osnabrücker Ehrenamtlichen-Netzwerkes CKD (Foto). Die „Türöffner“ bringen ältere und pflegebedürftige Menschen mit ehrenamtlich Engagierten für gemeinsame Aktivitäten zusammen.

 
 
 
 
Veranstaltungstipps
 
 
 
   
 
 
Marte Meo Fortbildung am 5. Februar in Ludwigshafen
 

An Erzieher, Heilpädagogen oder Integrationshelfer, aber auch Eltern und Pflegende richtet sich die dreitägige Fortbildung in der Marte-Meo-Methode. Das videogestützte Beratungskonzept unterstützt den Umgang und die Kommunikation mit z. B. Kindern oder Pflegebedürftigen. Die Fortbildung „Verhaltensauffälligkeiten sind Entwicklungsbotschaften“ startet am Dienstag, 5. Februar 2019, von 9 bis 15 Uhr im Heinrich Pesch Haus. Weitere Termine sind der 21. Februar und der 14. März.

Hier geht`s zu weiteren Infos und zur Anmeldung.

 
 
 
  © VRRN  
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3. Fachtagung Pflege am 19. Februar in Ludwigshafen
 

Unter dem Motto „Wege, dem Personalmangel entgegenzutreten“ setzen die Agenturen für Arbeit in der Metropolregion zusammen mit dem Verband Region Rhein-Neckar ihre Reihe der „Fachtagung Pflege“ im kommenden Jahr fort. Ab 13 Uhr lädt die Tagung in der Hochschule Ludwigshafen dazu ein, mit Beschäftigten und Akteuren der Pflege ins Gespräch zu kommen. Impulsvorträge werden über die Fachkräftesituation in der Metropolregion Rhein-Neckar, aber auch über aktuelle politische Entwicklungen informieren. Austausch und Einblicke in die Praxis bieten die thematischen Fachforen.

Zum Programm und zur Online-Anmeldung geht es hier.

 
 
 
   
 
 
„Die Stille Revolution“: Unternehmens-Werkstatt und Filmevent am 18. März
 

Gemeinsam mit dem Dasgion e. V. und dem Zentrum für Achtsamkeit lädt CP Coaching zu einem Event ganz im Zeichen der unternehmerischen Wertschätzung. Am 18. März startet die Veranstaltung um 15.30 Uhr mit einer Unternehmens-Werkstatt. Die Werkstatt ruft Personaler, Führungskräfte und Interessierte dazu auf, sich zum Thema „Wertschöpfung durch Wertschätzung“ auszutauschen. Ausgangspunkt ist, dass Wertschätzung das Selbstwertgefühl und die Leistungsbereitschaft fördert und somit auch eine Gesundheitsressource darstellt. Diese gilt es im Zuge des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu etablieren.

Nach Sektempfang mit Fingerfood um 17 Uhr im Kino Saalbau in Heppenheim zeigt der preisgekrönte Dokumentarfilm „Die Stille Revolution“, wie der Kulturwandel in der Arbeitswelt gesellschaftlich zu verankern ist, und macht Mut, etwas zu verändern.

Ein Highlight zum Abschluss des Events ist das Bühnen-Gespräch mit Regisseur Kristian Gründling.

Der Veranstaltungsort der Unternehmens-Werkstatt ist noch offen, aktuelle Infos finden Sie hier.

 
 
 
  © pixabay  
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Gespräch „Abenteuer Pflegefamilie? Echte Menschen gesucht!“ am 31. März
 

Nach einem Vortrag steht Klaus Geis, der Abteilungsleiter Pflegekinderdienst des LuZiE (Ludwigshafener Zentrum für individuelle Erziehungshilfen), den Interessierten Rede und Antwort: Wie wird man Pflegeeltern und welche Formen der Pflege gibt es? Was sollte man wissen, bevor das Abenteuer Pflegefamilie beginnt?

Die kostenfreie Infoveranstaltung findet am Sonntag, 31. März 2019, von 19.30 bis 21 Uhr, im Heinrich Pesch Haus statt. Anmelden können Sie sich hier.

 
 
 
  © Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ / Ingo Heine  
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Doku: Vereinbarkeitstag 2018
 

Rund 300 Gäste erörterten beim „Vereinbarkeitstag 2018“ am 8. November Wege hin zu einer familienorientierten Unternehmenskultur. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer (Foto) stellten aus ihrer jeweiligen Perspektive Lösungsansätze zur Fachkräftegewinnung und -sicherung vor. In seiner Keynote referierte Sebastian Purps-Pardigol über unser Gehirn, das sich lebenslang verändern und neue Nervenzellen bilden kann. Am Nachmittag ging es mit der Kul-Tour in die Praxis. Bei dieser Tour besuchten die Teilnehmer gemeinsam mit dem Team vom Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ Berliner Unternehmen. Die NBB Netzwerkgesellschaft Berlin-Brandenburg, die Charité, die hhpberlin Ingenieure für Brandschutz GmbH und das Pflegeunternehmen domino-world gewährten Einblicke in ihre Philosophie, Führungskultur und familienfreundliche Aufstellung.

Hier finden Sie Infos zur Kul-Tour und eine Dokumentation des Vereinbarkeitstages.

 
 
 
 
Aktuelle Studien und Veröffentlichungen
 
 
 
  © BARMER-Pflegereport 2018  
  © BARMER-Pflegereport 2018  
 
 
Barmer-Pflegereport 2018: Angehörige überlastet
 

Viele pflegende Angehörige sind an der Grenze der Belastbarkeit – das zeigt der Pflegereport 2018 der BARMER. 185.000 von rund 2,5 Millionen Personen, die Angehörige zu Hause pflegen, stehen kurz davor, diesen Pflegedienst aufzugeben. 6,6 Prozent, also 164.000 Menschen, wollen nur mit mehr Hilfe weiter pflegen, knapp ein Prozent will dies auf keinen Fall länger tun.

Ohne pflegende Angehörige geht es jedoch nicht. „Es ist höchste Zeit, dass sie schon frühzeitig besser unterstützt, umfassend beraten und von überflüssiger Bürokratie entlastet werden“, sagt der Vorstandsvorsitzende der BARMER, Prof. Dr. Christoph Straub. Bei der BARMER wird es daher künftig möglich sein, den Hauptantrag für Pflegeleistungen online zu stellen.

Außerdem zeigt der Report: Pflegende Angehörige sind vergleichsweise häufig krank. So leiden 54,9 Prozent von ihnen unter Rückenbeschwerden und 48,7 Prozent unter psychischen Störungen. Die BARMER bietet für ihre Versicherten das kostenlose Seminar „Ich pflege – auch mich“ an.

 
 
 
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IW-Studie: Elterngeld fördert Mütter
 

Aus dem aktuellen IW-Kurzbericht „Elterngeld: Ein Gewinn für die Gleichstellung der Geschlechter“  geht hervor, dass Mütter nach dem Elterngeldbezug eher wiedereinsteigen. Im Jahr 2017 arbeiteten deutlich weniger Mütter im ersten Lebensjahr des Kindes als noch 2006. Dagegen stieg der Anteil im zweiten Lebensjahr des Kindes um rund zehn Prozentpunkte an. Im dritten Lebensjahr des Kindes lag er sogar um über 15 Prozentpunkte höher. Hinzukommt, dass bereits mehr Mütter wenige Jahre nach der Geburt wieder in Vollzeit arbeiten.

Die Partnermonate haben zur Folge, dass mehr Väter in Elternzeit gehen – auch wenn sie in der Regel nur die Bonusmonate in Anspruch nehmen.

Um frischgebackenen Eltern Zeit zu ersparen, soll das Elterngeld in Zukunft digital angeboten werden. Die Bundesfamilienministerin startete die Pilotphase in Berlin und Sachsen: „Mit ElterngeldDigital gehen wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum digitalen Familienministerium.“

 
 
 
 
 
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ZEW-Studie: Kindergeld kommt wirklich an
 

Das Kindergeld nutzen Eltern vorwiegend für sich selbst – mit diesem Vorurteil räumt eine Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschafsforschung (ZEW) in Mannheim auf. Laut der im November vorgestellten Studie profitieren Kinder von direkten staatlichen Geldtransfers wie dem Kindergeld. Entgegen der Vorurteile würden Geldleistungen von den Eltern in der Regel nicht zweckentfremdet und etwa für Alkohol, Tabak oder Unterhaltungselektronik ausgegeben. Vielmehr werden sie in größere Wohnungen oder bessere Betreuung investiert, zeigen die Ergebnisse der ZEW-Analyse im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung.

Untersucht wurde die Verwendung von Kinder- und Landeserziehungsgeld im Zeitraum von 1984 bis 2016. Eine der wichtigsten Ergebnisse: Je 100 Euro Kindergeld steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind eine Kindertagesbetreuung besucht, um fünf Prozentpunkte.

 
 
 
  © pressmaster / stock.adobe.com  
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berufundfamilie: Pflegothek stärkt interne Kommunikation
 

Für zertifizierte Arbeitgeber schnürt die berufundfamilie Service GmbH derzeit ein neues Paket: Die Pflegeothek soll die interne Kommunikation zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erleichtern. Der Informationsbaukasten enthält Dokumenten-Vorlagen und Tipps und soll stetig wachsen. Er startet u. a. mit einem Pflege-Flyer, bestehend aus Textbausteinen und Muster. Auf Basis des Flyer-Setzkastens kreieren Arbeitgeber ihr eigenes individuelles Informationsmedium zur pflegebewussten Personalpolitik.

Auch Tipps für eine erfolgreiche interne Kommunikation sowie eine Liste von zehn Schritten zu mehr Freiräumen für pflegende Beschäftigte sind in der Pflegothek zu finden.

Für Arbeitgeber aus dem Gesundheitsbereich bietet die berufundfamilie eine gesonderte Fassung der Tipps für pflegende Beschäftigte. Denn vor allem ausgebildete Pflegekräfte sind für Angehörige Anlaufstelle und Stütze und müssen sich selbst Freiräume schaffen.

Den Setzkasten „Pflege-Flyer“ stellt die berufundfamilie hier auch nicht-zertifizierten Arbeitgebern zur Verfügung.

 
 
 
   
 
 
Kaum Unterstützung in der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
 

Derzeit pflegen geschätzt etwa 2,5 Millionen Erwerbstätige neben dem Job einen Angehörigen – Tendenz steigend. Da Vereinbarkeitslösungen in der Pflege folglich immer wichtiger werden, hat das ZQP Personalverantwortliche in über 400 Unternehmen ab einer Größe von 26 Mitarbeitern befragt, wie es um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bestellt ist.

Die Ergebnisse zeigen: Betriebliche Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit in der Pflege sind in 58 Prozent der Unternehmen weder etabliert noch geplant. Für 43 Prozent der Teilnehmer ist die Umsetzung solcher Angebote zu aufwändig und andere Fragen wichtiger. Etwa ein Drittel der Befragten findet entsprechende Maßnahmen zu teuer. Personalverantwortliche beklagen häufig mangelndes internes Wissen, um Hilfsangebote zu planen. So wissen 62 Prozent der Befragten nicht, welche Mitarbeiter tatsächlich Unterstützungsbedarf haben. 63 Prozent vermissen Kenntnisse, welche Angebote für Betroffene konkret hilfreich wären.

Mehr Informationen zur aktuellen ZQP-Analyse finden Sie hier.

 

 
 
 
   
 
 
Eltern-Service: Vorlesen via Tablet und Smartphone
 

Vorlesen stärkt die Bindung zwischen Kindern und Eltern und begeistert die Kinder für das Lesen. Mit spannenden und altersgerechten Geschichten wird die Lesezeit zu einem gemütlichen und schönen Ritual – nebenbei werden Fantasie und Sprachbewusstsein gefördert. Für alle Eltern, die das Gefühl haben, die meisten Bücher zuhause schon auswendig zu kennen, haben die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung einen kostenlosen Service: Jede Woche stehen neue Geschichten renommierter Verlage digital und zum Download zur Verfügung. Die Geschichten sind nach Alter (für Kinder ab 3, 5 und 7 Jahren) gegliedert und bei jeder Geschichte steht die Vorlesezeit dabei. Zudem listet das Portal www.einfachvorlesen.de Tipps zum Vorlesen.

 
 
 
 
Broschüre „Patientenverfügung in Leichter Sprache“
 

Das Saarländische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat die Broschüre „Patientenverfügung in leichter Sprache“ herausgegeben. Die knapp 50 Seiten umfassende Veröffentlichung informiert in verständlicher Weise darüber, was eine Patientenverfügung ist und wie man sie ausfüllt. Sämtliche Texte sind in großer Schrift gedruckt und mit Bildern versehen. Enthalten ist außerdem eine Muster-Patientenverfügung zum Ankreuzen in leichter Sprache.

 
 
 
 
Neues Portal zu Hospiz- und Palliativangeboten
 

Der Hospizlotse ist ein unabhängiges und kostenloses Informationsportal des vdek (Verband der Ersatzkassen). Auf dem Portal www.hospizlotse.de finden schwerkranke Menschen und ihre Angehörige Versorgungsangebote in ihrer Region. Dabei können Suchende zwischen verschiedenen Begleitungs- und Versorgungsformen wählen. Die Webseite führt auch Kontaktdaten vieler verschiedener Leistungserbringer, wie Hospize, Hospizdienste, SAPV-Teams und Palliativärzte.

 
 
 
  © BASF – gesellschaftliches Engagement  
  © BASF – gesellschaftliches Engagement  
 
 
3. Runde: BASF-Wettbewerb „Gemeinsam Neues schaffen“
 

Zusammen mit Partnern möchte die BASF in der Metropolregion Rhein-Neckar ein offenes Umfeld und aktives Miteinander schaffen. Das gelingt nur dank des Engagements der vielen Akteure aus Bildung, Sport, Kunst, Kultur, Integration und Soziales. Daher will die BASF weiterhin die Zusammenarbeit gemeinnütziger Institutionen wie Vereine, Kindertagesstätten, Fördervereine an Schulen, Kommunen, soziale Unternehmen und Einrichtungen fördern.

In den letzten beiden Jahren haben insgesamt 391 Institutionen mit 168 Projekten am Wettbewerb „Gemeinsam Neues schaffen“ teilgenommen. Auch in diesem Jahr sollen wieder kreative Kooperationslösungen und institutionsübergreifende Projekte gewürdigt und gefördert werden.

Voraussetzung ist die Zusammenarbeit von mindestens zwei gemeinnützigen Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen. Die Projekte sollten entweder die Teilhabe und Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen verbessern oder den Forscher- und Entdeckergeist stärken. Für die Gewinnerprojekte stellt die BASF insgesamt 200.000 Euro.

Bewerbungen bis zum 11. Januar 2019 über ein Online-Formular

 
 
 
 
Weitere Veröffentlichungen