Metropolregion Rhein-Neckar
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Newsletter Energie & Mobilität
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ausgabe 02/2020
 
Liebe Leserinnen und Leser,
 

die COVID 19-Pandemie hält uns augenblicklich fest im Griff und beeinflusst unseren Lebensalltag. Präsenzveranstaltungen sind nur noch vereinzelt möglich, und dann nur unter strengen Auflagen. Das Coronavirus wird uns hoffentlich in absehbarer Zeit verlassen. Die Klimakrise jedoch bleibt und dies wird bei aller zugegebenermaßen verständlichen Aufgeregtheit leider vergessen. Klimaschutz und Energiewende haben ungebrochene Aktualität.

Zur Erreichung der Klimaziele erwartet uns noch eine enorme Herausforderung, die es entschlossen und konsequent anzugehen gilt. Erfreulicherweise hat die Bundesregierung beschlossen, mit dem Konjunkturpaket gegen die Folgen der Corona-Krise einen Schwerpunkt auf den Klimaschutz zu legen. Auch der sog. „Green Deal“ lässt Zuschussprogramme aus europäischen Fördermitteln erwarten.

Das große Ziel ist das „klimaneutrale Deutschland im Jahr 2050“. Dazu wollen wir auch in der Metropolregion Rhein-Neckar beitragen. Der Kohleausstieg ist beschlossen. Jetzt geht es darum, beherzt in Alternativen einzusteigen. Neben dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und dem beschleunigten Netzausbau geht es darum, den Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft von morgen zu schaffen. Hier sind wir mit der erfolgreichen Teilnahme am HyLand-Wettbewerb als HyPerformer Vorreiter und nehmen in Deutschland eine Spitzenposition ein. Mit jeweils 20 Mio. EUR, zusammen also 40 Mio. EUR fördern Bund und Land Baden-Württemberg Investitionen zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft mit Infrastruktur und Mobilitätsanwendungen von rd. 100 Mio. EUR.

Darüber, wie auch über unsere Fortschritte in der Smart Mobility sowie der Energieeffizienz in Wohngebäuden und in Unternehmen werden wir in unserem Energieforum, der Woche der Energie vom 16.-20. November 2020, täglich von 10.00-11.30 Uhr informieren. Neben Interviews mit kompetenten Partnern aus der Region bieten wir virtuelle Fachvorträge zu interessanten Themen rund um die Energiewende sowie eine Podiumsdiskussion. Eine parallel geschaltete Plattform zeigt darüber hinaus in einem innovativen Marktplatz das Leistungsportfolio unserer Mitglieder im Cluster Energie & Umwelt. Nutzen Sie die Gelegenheit und seien Sie unser Gast in diesem neuen Veranstaltungsformat.

Ich freue mich über Ihr Interesse.

 
 
 
Bernd Kappenstein
Leitung Energie und Mobilität, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
 
 
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Inhaltsverzeichnis
 
 
 
Energieforum Rhein-Neckar 2020 - das Wichtigste in Kürze
➔ Energieforum Rhein-Neckar 2020 - Programm und Anmeldung
Wasserstoffaktivitäten in der Metropolregion Rhein-Neckar
➔ Innovationsbeauftragter der Bundesregierung Dr. Stefan Kaufmann (MdB) zu Gast bei der Metropolregion Rhein-Neckar
➔ Eppelheimer DHBW-Campus empfängt den Innovationsbeauftragten der Bundesregierung
➔ H2Rivers/H2RheinNeckar - Schaufenster Brennstoffzellen-Mobilität
News & Veranstaltungen in der Metropolregion Rhein-Neckar
➔ Neue Mobilitätsformen in der Automobilwirtschaft
➔ Der Bund fördert private E-Ladestationen
➔ Arbeitskreis Bauen & Energie als Online-Seminar
➔ Der neue duale Studiengang „Climate Change Management and Engineering“ (B.Eng.) an der SRH Hochschule Heidelberg
➔ Fleetricity - Der Kurs für Elektromobilität im Fuhrpark
 
 
 
 
Energieforum Rhein-Neckar 2020 - das Wichtigste in Kürze
 
 
 
 
Energieforum Rhein-Neckar 2020 - das Wichtigste in Kürze
 
  • Hier ist das Live-Programm des Energieforums 

  • Weitere Vorträge zu den Schwerpunktthemen sind auf der Webseite während der Energiewoche jederzeit aufrufbar

  • Der virtuelle Marktplatz bietet während der Energiewoche einen Einblick in das Leistungsportfolio unserer Clustermitglieder 

  • Die Teilnahme am Energieforum Rhein-Neckar 2020 ist kostenfrei, die Anmeldung unter: https://events.digitale-mrn.de/mrn/energieforum/

  • Nach der erfolgreichen Anmeldung erhalten Sie rechtzeitig den Link zur Veranstaltung. Die Anmeldung gilt für alle Tage.

  • Schwerpunktthemen der einzelnen Tage:

Montag, 16.11.:  Energieeffizienz Wohngebäude (WEG der Zukunft)
Dienstag, 17.11.: Klimafreundliche Mobilität
Mittwoch, 18.11.: Energieeffizienz KMU (KEFF)
Donnerstag, 19.11.: Zukunftstechnologie Wasserstoff
Freitag, 20.11.: Trends der Energiewende
 
 
 
 
 
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Wasserstoffaktivitäten in der Metropolregion Rhein-Neckar
 
 
 
  MRN GmbH | © MRN GmbH  
  © MRN GmbH  
 
 
Innovationsbeauftragter der Bundesregierung Dr. Stefan Kaufmann (MdB) zu Gast bei der Metropolregion Rhein-Neckar
 

Der neue Innovationsbeauftrage „Grüner Wasserstoff“ der Bundes­regierung, der Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Kaufmann (CDU), war am 31.08. in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) zu Besuch. Die Region nimmt in Deutschland eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung und Nutzung der Wasserstoffwirtschaft ein. Führende Vertreter der Regionalentwicklungs-Institutionen stellten geplante Maßnahmen und Praxisbeispiele vor. So werden nach Angaben des in der MRN zuständigen Koordinators Bernd Kappenstein in den kommenden Jahren über 100 Millionen Euro in der Metropolregion Rhein-Neckar und im mittleren Neckarraum in Wasserstoff-Technologien investiert, unter anderem in 40 Wasserstoff-Busse für den öffentlichen Nahverkehr in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen.

 
 
 
 
 
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  DHBW Mannheim | © DHBW  
  © DHBW  
 
 
Eppelheimer DHBW-Campus empfängt den Innovationsbeauftragten der Bundesregierung 
 

Die Bundesregierung forciert mit der nationalen Wasserstoffstrategie eine grüne Wasserstoffwirtschaft in Deutschland. Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) ist dabei als Wasserstoff-Modellregion ein Vorreiter. Über Pläne und Konzepte berichtete die MRN bei einem Besuch des neuen Innovationsbeauftragten „Grüner Wasserstoff“ der Bundesregierung, dem Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Kaufmann (CDU). Der Eppelheimer DHBW-Campus war Ende August eine Station seines Besuchs. Herr Dr. Kaufmann konnte sich dort gemeinsam mit weiteren hochrangigen Gästen wie MdB Olav Gutting (CDU), Frank Halder von der BASF SE, Ralph Schlusche vom Verband Region Rhein-Neckar und Bernd Kappenstein von der MRN von der Kompetenz der DHBW Mannheim rund um das zukunftsträchtige Thema Wasserstoff und ihrer zentralen Rolle beim Wissenstransfer aus der Forschung in die Industrie überzeugen.

 
 
 
 
 
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  e-mobile BW | © MRN GmbH  
  © MRN GmbH  
 
 
H2Rivers/H2RheinNeckar - Schaufenster Brennstoffzellen-Mobilität
 

Im Rahmen der Projekte H2Rhein-Neckar und H2Rivers entsteht in der Metropolregion Rhein-Neckar und im mittleren Neckarraum ein Schaufenster für Brennstoffzellen-Anwendungen. Darin werden alle Stufen der Wertschöpfungskette gezeigt. Es beginnt bei der regenerativen Erzeugung von Wasserstoff, geht über die Distribution des Wasserstoff bis hin zu vielfältigen Fahrzeuganwendungen. Das Schaufenster zur Brennstoffzellen-Mobilität leistet damit einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität. #Brennstoffzellen #Wasserstoff

 
 
 
 
 
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News & Veranstaltungen in der Metropolregion Rhein-Neckar
 
 
 
   
 
 
Neue Mobilitätsformen in der Automobilwirtschaft
 

Im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg wurde ein Themenfilm „Antriebe der Zukunft“ gedreht. Dabei stellt Bernd Kappenstein ab Minute 9.14 das Wasserstoffprojekt in der Metropolregion Rhein-Neckar vor. Zuvor, ab Minute 5.30 zeigt eine Filmsequenz den Geschäftsführer der rnv, Martin in der Beek, der über neue Antriebstechnologien im Busverkehr informiert.

 
 
 
 
 
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  Pixabay  | © Pixabay  
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Der Bund fördert private E-Ladestationen
 

Der Bund fördert in Zukunft den Einbau privater Ladestationen für E-Fahrzeuge. Insgesamt stehen für die Fördermaßnahme 200 Millionen Euro bereit. Mieter, Vermieter, Eigenheimbesitzer und Genossenschaften können die Förderung laut Aussage des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beantragen, wenn die Ladestation "über eine Ladeleistung von elf Kilowatt verfügt, der Strom aus erneuerbaren Energien kommt und die Ladestation mit Blick auf die Netzbelastung steuerbar ist". Werden die Ladestationen mit mehreren Ladepunkten errichtet, wird die Förderung mehrfach gewährt.

Der Zuschuss pro Ladepunkt beläuft sich nach Angaben der staatseigenen KfW-Förderbank auf 900 Euro pro Ladepunkt. Der Zuschuss kann ab dem 24. November 2020 bei der KfW über das Zuschussportal beantragt werden. 

 
 
 
 
 
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Arbeitskreis Bauen & Energie als Online-Seminar
 

Am 18.06.2020 wurde der Arbeitskreis Bauen & Energie in ungewohntem Rahmen ausgerichtet. Zum ersten Mal wurde die Veranstaltung als Online-Seminar angeboten, konnte sich aber dabei einem großen Zuspruch an Teilnehmern erfreuen, wie Bernd Kappenstein, Leiter des Fachbereichs Energie & Mobilität, erfreut feststellte.

 

Der erste Vortrag des Tages befasste sich mit der „Kalten Nahwärme“ und hierbei besonders mit der Frage, ob sie die Lösung für energieautarke und zukunftssichere Neubauquartiere sein kann. Da Deutschland sich zu einer deutlichen Reduktion seines CO2-Ausstoßes verpflichtet hat, müssen Sektoren wie der Immobilienbereich deutlich klimafreundlicher werden. Das kann unter anderem durch den Einsatz der „Kalten Nahwärme“ geschehen, wie Sebastian Koch von der Pfalzwerke AG berichtete. Als Energiequelle dient dabei Erdwärme aus etwa 20 m Tiefe, welche ganzjährig eine Temperatur von ungefähr 10 °C aufweist. Damit kann im Sommer gekühlt und im Winter nach anheben der Temperatur der geförderten Sole auf 35 °C mit Hilfe von Wärmepumpen auch geheizt werden. Aus wirtschaftlichen Gründen wird das gesamte Quartier in einem Netz zusammengefasst, statt ein solches System in jedem der einzelnen Häuser zu installieren. Die „Kalte Nahwärme“ wird zukünftig vor allem dort zum Einsatz kommen, wo „klassische“ Wärmenetze nicht wirtschaftlich sind. Aktuell ist dieses Konzept für Neubaugebiete attraktiv, Altbauten benötigen zur Zeit noch zu viel Energie, um ihren Wärmebedarf zu decken.

Effizienzpotenziale zu heben gilt es nicht nur in Altbauten sondern auch in der Warmwasserbereitung. Adeline Wagner von der Clage GmbH erläuterte, dass die Temperatur des zentral bereitgestellten Warmwassers für die meisten Anwendungen im Haushalt deutlich zu hoch ist. Durch eine gezielte Bereitstellung des Warmwassers durch Durchlauferhitzer kann Energie eingespart werden. Auch werden Ressourcen geschont, da deutlich an Material eingespart werden kann. So entfällt etwa das Dämmen der Rohrleitungen und es muss kein zentraler Speicher installiert werden. Da Gebäude immer weniger Energie zum Heizen benötigen ist es oftmals unrentabel, den Warmwasserbedarf über die Bereitstellung von Heizwasser zu decken. Auch der Verkeimung bei länger ausbleibender Nutzung kann durch einen automatischen Spülvorgang der neuen Systeme vorgebeugt werden, so dass auch hygienische Ansprüche berücksichtigt werden.

Abschließend folgte eine Präsentation des aktuellen Standes des bundesweiten Forschungsprojekts „WEG der Zukunft“. Die 10 geplanten Begehungen in Wohnungseigentümergemeinschaften haben mittlerweile stattgefunden, wie Matthias Braun, Referent für das Cluster Energie & Umwelt, berichten konnte. Dabei hat sich gezeigt, dass energetische Sanierungsmaßnahmen durchaus sinnvoll sind, diese sich allerdings nur im Zusammenhang mit einer turnusgemäßen Sanierung wirtschaftlich darstellen lassen. Im nächsten Schritt steht nun die auf der Grundlage der gewonnen Daten angedachte Erarbeitung neuer und Weiterentwicklung bereits bestehender Sanierungsbausteine an. Diese sollen im Spätjahr 2020 und Frühjahr 2021 erarbeitet werden.

 
 
 
  Pixabay  | © Pixabay  
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Der neue duale Studiengang „Climate Change Management and Engineering“ (B.Eng.) an der SRH Hochschule Heidelberg 
 

Der Duale Studiengang CCME bildet junge Menschen im Rahmen eines praxisnahen Studienganges aus, um im Beruf an der Schnittstelle zwischen Technik, Wirtschaft und Klimaschutz tätig zu werden. Die Studierenden lernen, Daten und Fakten aus den drei Bereichen eigenständig aufzunehmen, sachlich zu analysieren und für die Benennung von Optimierungspotentialen für den Klimaschutz zu nutzen. Sie initiieren und leiten innovative Klimaschutzprojekte und sorgen für eine Vernetzung aller beteiligten Stakeholder.

Der nächste digitale Infotag an der SRH Hochschule Heidelberg findet am 18.11.2020 (landesweiter Studieninformationstag) statt. 

 
 
 
 
 
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  Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V. | © Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V.  
  © Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V.  
 
 
Fleetricity - Der Kurs für Elektromobilität im Fuhrpark
 

Fleetricity, der neue Kurs für Elektromobilität im Fuhrpark, richtet sich an Fuhrpark- und Mobilitätsverantwortliche aus Unternehmen aller Branchen, Kommunen und kommunalen Betrieben, Mitarbeiter der Automobilwirtschaft und des Automobilhandels sowie Mitarbeiter aller Anbieter/ Dienstleister, die sich mit der Einführung von Elektromobilität in Unternehmen befassen. Der Kurs kann jederzeit gestartet werden und umfasst sieben Lernmodule mit verschiedenen Lernlektionen und ergänzenden Materialien. 

 
 
 
 
 
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