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Newsletter des Fachbereichs Energie & Mobilität
 
 
 
 
 
 
 
 
2. Regionalkonferenz Mobilitätswende in Bruchsal | © TRK
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Ausgabe 03/2018
 
Liebe Leserinnen und Leser,
 

wie kommen wir klimafreundlich von A nach B? Gerade in einer dicht besiedelten, wirtschaftlich starken Region wie Rhein-Neckar mit unzähligen attraktiven Arbeitgebern ist die Leistungsfähigkeit unserer Verkehrsadern von entscheidender Bedeutung. Nicht nur Pendlerströme müssen gemanagt werden, auch der Güterverkehr soll fließen können. Doch welche Mobilitätsform ist die umweltfreundlichste? Die Antwort ist: wir brauchen einen Mix aus verschiedenen Mobilitätsformen, um näher an das Idealbild einer möglichst klimaneutralen Mobilität heranzukommen. E-Mobilität, Brennstoffzellentechnologie, ÖPNV und Mobility as a Service, Radverkehr, zu Fuß gehen, Car- und Ridesharing, autonomes Fahren und die intelligente Vernetzung aller Verkehrsträger sowie der sichere Umgang mit Big Data sind hier nur einige Aspekte, auf denen klimafreundliche Mobilität fußt.

Ganz unter dem Motto der klimafreundlichen Mobilität stand unsere 2. Regionalkonferenz Mobilitätswende in Zusammenarbeit mit der TechnologieRegion Karlsruhe. Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz - rund 390 Besucher haben uns in Bruchsal besucht und wieder einmal gezeigt, wie relevant das Thema ist. Erfahren Sie Näheres zur 2. Regionalkonferenz Mobilitätswende in dieser Ausgabe unseres Newsletters. Und damit nicht genug, denn nach der Konferenz ist vor der Konferenz: die 3. Regionalkonferenz Mobilitätswende wird am 14. Mai 2019 in Ludwigshafen stattfinden.

Doch vorab noch einen weiteren Termin zum Vormerken: „Wie gelingt es, in unserer Region Rhein-Neckar die Energiewende dezentral und intelligent zu steuern?“ Unter diesem Leitthema wird die 8. Regionalkonferenz Energie & Umwelt am 14.11.2018 im John-Deere-Forum Mannheim stehen. Ein Themenschwerpunkt bildet zudem das in der Fortschreibung befindliche Regionale Energiekonzept. Neben Keynotes und einer Podiumsdiskussion werden in Fachforen vorbildliche Praxisbeispiele zu kommunalen Klimaschutzkonzepten, zu neuen Formen der Wärmeversorgung, zu smarten Energiesystemen und zu Energieeinsparungsmöglichkeiten in Gebäuden und Unternehmen vorgestellt.  

Einen großartigen Erfolg erzielten die Stadtwerke Heidelberg mit dem Gewinn des Energiewende Awards in der Kategorie „Strom“. Dazu auch von unserer Seite herzlichen Glückwunsch. Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass wir solch ein innovatives Unternehmen in unserer Metropolregion Rhein-Neckar haben.

Sie sehen, die Themenfelder Energie und Mobilität halten für uns in nächster Zeit viel Spannendes bereit. Genießen Sie die Sommermonate und haben Sie viel Freude bei der Lektüre unseres Newsletters!

 
 
 
Bernd Kappenstein
Leitung Energie und Mobilität, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
 
 
 
Inhaltsverzeichnis
 
 
 
➔ 2. Regionalkonferenz Mobilitätswende: „Unsere Regionen sind ein Reallabor für die Mobilitätswende mit vielen Ideen und unbegrenzten Möglichkeiten“
➔ Finden Sie versteckte Stromfresser in Ihrem Unternehmen: KEFF bietet kostenlose Erstanalyse
➔ Kontakte stärken - Netzwerkfrühstück des Clusters Energie & Umwelt bei UBP-consulting
➔ E-Mobilität erleben – die Metropolregion Rhein-Neckar informiert in Landau
➔ Exkursion zum Sanierungskonzept „Energiesprong“ in die Niederlande
➔ Erster Kraichgauer E-Mobilitätstag in Kooperation mit der Metropolregion Rhein-Neckar
➔ Drittes Regionalforum der Energieagentur Rheinland-Pfalz: Elektromobil durch die Pfalz
➔ Energiesparende Hallenbeheizung mit neuen Augen sehen
➔ Ausgezeichnet in der Kategorie "Strom" - Stadtwerke Heidelberg gewinnen Energiewende Award
 
 
 
  2. Regionalkonferenz Mobilitätswende in Bruchsal | © TRK  
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2. Regionalkonferenz Mobilitätswende: „Unsere Regionen sind ein Reallabor für die Mobilitätswende mit vielen Ideen und unbegrenzten Möglichkeiten“
 

Was bedeutet Mobilitätswende konkret? Wie können Kommunen und Unternehmen profitieren? Diese Fragen diskutierten über 380 Teilnehmer bei der 2. Mobilitätswende der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) und der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) unter dem Titel „Herausforderungen und Chancen der Mobilitätswende für Kommunen und Unternehmen“ in Bruchsal.

 

Reallabor und Konferenz als Ideenpool

„Mobilität ist im Umbruch und alle Beteiligten können sie nur gemeinsam gestalten“, ist Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister von Karlsruhe und Aufsichtsratsvorsitzender der TRK GmbH, überzeugt, „Es gibt zahlreiche Ansätze, die wir im Moment auf ihre Tauglichkeit im Alltag erproben, so etwa beim Testfeld Autonomes Fahren. Die Konferenz hat gezeigt: Unsere Regionen sind ein Reallabor für die Mobilitätswende mit vielen Ideen und unbegrenzten Möglichkeiten."

Dies bestätigt auch Mohamed Mezghani, Generalsekretär der UITP (Internationaler Verband für das öffentliche Verkehrswesen): "Der Verkehr in den Städten ist an einem Wendepunkt. Die Nachfrage nach Mobilität wächst weltweit und die zunehmende Digitalisierung bietet neue Mobilitätslösungen, um einfacher von Tür zu Tür zu kommen. Damit dies jedoch auf nachhaltige Weise geschieht, muss der öffentliche Nahverkehr das Rückgrat bleiben, ergänzt durch bedarfsgesteuerte gemeinsame Dienste, ohne dabei Fußgänger und Radfahrer zu vergessen. In diesem Sinne ist die TechnologieRegion Karlsruhe mit ihrem Technologiecluster, in dem führende Organisationen zusammenkommen und zukunftsweisende Mobilitätsprojekte umsetzen, an der Spitze der Innovation in der urbanen Mobilität. Die UITP ist stolz darauf, eine so enge Beziehung und enge Zusammenarbeit mit den Stakeholdern in Karlsruhe zu haben.“

Nicht nur der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird vor Herausforderungen gestellt, auch die Unternehmen machen sich Gedanken: „Die Metropolregion Rhein-Neckar hat eine Exportquote von rund 60 Prozent und viele tausend Arbeitnehmer, die täglich zwischen zuhause und Arbeitsplatz pendeln. Eine funktionierende und zukunftsorientierte Verkehrsinfrastruktur ist daher für die regionale Wirtschaft von entscheidender Bedeutung“, sagt Michael Heinz, Vorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und Mitglied des Vorstands der BASF SE. „Verbesserungsmöglichkeiten für unsere Güterlogistik und unseren Personenverkehr zu suchen, ist für uns Unternehmen also eine Daueraufgabe. Der weit überwiegende Teil dieser Verkehre findet aber im öffentlichen Raum statt. Daher brauchen wir die enge Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und auch Wissenschaft, damit die Mobilitätswende nicht nur in klugen Köpfen theoretisch stattfindet, sondern für uns alle gelebte Praxis wird.“

Mobilitätswende ist Kommunikation und Investition für Kommunen

Cornelia Petzold-Schick, Oberbürgermeisterin der Stadt Bruchsal betonte: „Die Mobilitätswende ist eine Kommunikations- und Investitionsaufgabe für die Kommunen. Wir müssen den Bürgerinnen und Bürgern die Chancen näherbringen, die ihnen der E-Mobilitätsbereich bietet, und dafür sorgen, dass die nötige Infrastruktur von ausreichend Ladesäulen bis zu den Netzkapazitäten zur Verfügung steht. In der Wirtschaftsregion Bruchsal sind wir mit dem Projekt ‚zeozweifrei unterwegs‘ auf einem guten Weg. Zudem bemühen wir uns um ein zukunftsfähiges Radverkehrskonzept und die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs.“

Auf die neuen Möglichkeiten der Mobilität gingen auch verschieden Impulse zu Beginn der Konferenz ein: Andreas Sujata, der mit dem StreetScooter für die Deutsche Post große Aufmerksamkeit erregte, Prof. Anke Karmann-Woessner, Leiterin des Stadtplanungsamtes Karlsruhe, zum Thema Städtische Mobilität sowie Wim van der Wijk, niederländischer Spezialist für die Transformation des Verkehrs vom Auto zum Fahrrad.

Mobilität sicherstellen – neue Geschäftsmodelle als Chance

„Längst geht die Diskussion nicht mehr darum, ein Auto zu besitzen, sondern darum zuverlässige Mobilität einzukaufen, um von einem Ort zum anderen zu kommen“, erläutert Bernd Kappenstein, Fachbereichsleiter Energie & Mobilität der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, eine der zentralen Herausforderungen, die immer wieder auf der Konferenz zu hören war und in verschiedenen Facetten diskutiert wurde.

„Mit dem Programm der Regionalkonferenz ist es gelungen, regionale Kompetenz aus der Metropolregion wie auch aus der TechnologieRegion zu bündeln und diese mit internationalen Beiträgen zu verknüpfen“, bilanziert Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, „Diese Konferenz hat ein deutliches Signal gesetzt, dass die Mobilitätswende eine große Chance für unsere Regionen ist. Auch ist es gelungen,

Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen zu vernetzen und in Austausch zu bringen. Nicht zuletzt können aus der Wende neue Geschäftsmodelle sowie Unternehmensgründungen entstehen und so neue Märkte für die Wirtschaft erschlossen werden.“

Die interessierte Öffentlichkeit hatte ebenfalls die Möglichkeit durch die Ausstellung „Tag der nachhaltigen Mobilität“ auf dem Bruchsaler Marktplatz in unmittelbarer Nähe zur Konferenz sich selbst ein Bild von der Mobilität von morgen zu machen und diese auch auszuprobieren.

Die 3. Mobilitätskonferenz beider Regionen ist am 14. Mai 2019 in Ludwigshafen geplant.

 

 
 
 
  Am 14.Juni war KEFF Rhein-Neckar im Rahmen der Regionalkonferenz Mobilitätswende auf dem Marktplatz in Bruchsal präsent. Interessiert wurde das Angebot des kostenfreien Energieerstchecks für kleine und mittlere Unternehmen aufgenommen. Auf Wunsch informiert KEFF über Förderprogramme, vermittelt geeignete Energieberater und unterstützt beim Aufbau von Energie- und Umweltnetzwerken.  | © TRK  
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Finden Sie versteckte Stromfresser in Ihrem Unternehmen: KEFF bietet kostenlose Erstanalyse
 

In Zeiten steigender Stromkosten lohnt es sich, Kälte- und Klimaanlagen sowie Kühlhäuser genau unter die Lupe zu nehmen und die verborgenen Einsparpotenziale zu heben – ein Thema, das branchenübergreifend fast alle Unternehmen betrifft. In der warmen Jahreszeit steigt der Stromverbrauch oft stark an. Die Optimierung der Energieeffizienz ist dann ein wichtiger Faktor, um Kosten zu reduzieren. Hinzu kommen interessante Fördermöglichkeiten, über die sich Unternehmen beim kostenlosen Energiecheck (KEFF-Check) informieren können.

 

KEFF bietet kostenlose Erstanalyse

Die KEFF-Moderatoren schauen sich die Anlagen vor Ort im Unternehmen an und verschaffen sich so den notwendigen Überblick. Bei Bedarf kommt dabei auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz, mit der bisher unbekannte Schwachstellen identifiziert werden können. Das Thema „Abwärmenutzung“ ist ein weiterer wichtiger Aspekt. So lässt sich die Abwärme klimatisierter Serverräume und Kühlhäuser im Winter zur Beheizung von Betriebsgebäuden oder zur Warmwasserbereitung nutzen. Auch der Aufstellort und das eingesetzte Kältemittel haben einen Einfluss auf die Anlageneffizienz. Seit dem 01.01.2015 gilt die neue EU-Verordnung über fluorierte Treibhausgase (F-Gase-Verordnung). Die Pflichten der Anlagenbetreiber wurden darin erweitert und der Einsatz klimaschädlicher Treibhausgase (F-Gase) eingeschränkt.

Nähere Informationen finden Sie hier.

"Interessiert nahmen Vertreter von Unternehmen das Angebot des kostenfreien Energieerstchecks für kleine und mittlere Unternehmen auch am 14. Juni im Rahmen der Regionalkonferenz Mobilitätswende auf dem Marktplatz in Bruchsal an", so Karin Kempe-Staudte, KEFF-Projektleiterin bei der Metropolregion Rhein-Neckar. KEFF informierte bei der Konferenz über Förderprogramme, vermittelte geeignete Energieberater und unterstützt beim Aufbau von Energie- und Umweltnetzwerken.

 

 
 
 
  Netzwerkfrühstück, UBP Bruckner | © MRN  
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Kontakte stärken - Netzwerkfrühstück des Clusters Energie & Umwelt bei UBP-consulting
 

Am frühen Morgen schon Kontakte knüpfen und gemeinsam in angenehmer Atmosphäre frühstücken – das geht beim Netzwerkfrühstück des Clusters Energie & Umwelt. Das etablierte Format führte in diesem Jahr nach Wiesloch zur UBP-consulting GmbH & Co. KG. Bernd Kappenstein, Leiter des Fachbereiches Energie & Mobilität, und Gastgeber Franz Bruckner, Generalbevollmächtigter der UBP-consulting, begrüßten die zahlreich angereisten Mitglieder zur dritten Runde. 

 

Franz Bruckner freute sich, sein mit dem „We do it digital“-Preis prämiertes Gebäude den interessierten Zuhörern vorzustellen zu dürfen.  Als Gastredner referierte Arno Lauhöfer, Geschäftsführer der Metropolstrom-NW GmbH: wie gelingt es, mit Hilfe von Flussturbinen und Schiffsmühlen Wasserkraft aus Fließgewässern zu nutzen? Die Zuhörer erfuhren Wissenswertes dazu direkt aus der Praxis anhand der beiden Pilotprojekte im Prinzensteiner Fahrwasser und Tauberwerth.

 

Matthias Braun, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, informierte die Clustermitglieder über die aktuelle Entwicklung in der Energiewirtschaft, insbesondere über das Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg zu netzdienlichen PV-Batteriespeichern. Die Teilnehmenden nutzten das Netzwerkfrühstück für einen lebhaften Gedankenaustausch und diskutierten angeregt am Buffet.

 

Im Anschluss führte Franz Bruckner die Gäste durch das digitale Gebäude. Bei diesem Rundgang stand vor allem die neue Heizanlage im Fokus: vor dem Umbau lag der Wärmebedarf des Gebäudes bei 120 MWh im Jahr, gedeckt durch Heizöl. Im Zuge des Umbaus wurde der Bedarf an Heizenergie auf 57 MWh im Jahr verringert und die Energieversorgung auf Holzpellets umgestellt. Die vom Kessel erzeugte Wärme kann in einem Schichtspeicher außen am Gebäude zwischengespeichert werden, um später den Nutzern des Gebäudes Warmwasser zu liefern. Heiz- und Kühldecken steigern den Komfort in dem ausgezeichneten Bauwerk zusätzlich.

 
 
 
  Tag der E-Mobilität in Landau, MRN am Gemeinschaftsstand der EnergieSüdwest AG | © MRN  
  © MRN  
 
 
E-Mobilität erleben – die Metropolregion Rhein-Neckar informiert in Landau
 

Klimafreundliche Elektromobilität ist heute von der Agenda vieler Kommunen nicht mehr wegzudenken. Die Stadt Landau lud interessierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Lokalen Agenda, der EnergieSüdwest AG und der VR Bank Südpfalz Anfang Mai auf den Marktplatz ein, um die neue Technik in der Praxis zu erfahren. Die Metropolregion Rhein-Neckar zeigte Flagge für die neue Mobilitätsform. Luise Markert vom Fachbereich Energie & Mobilität beantwortete Fragen rund um das Thema, informierte und klärte auf. Der Fachbereich ist schon seit längerem selbst klimafreundlich unterwegs, wovon sich die Besucher überzeugen konnten: der BMW i3, Dienstwagen des Teams, konnte am Stand begutachtet werden.

 

Die Landauer Bürger nutzen die Gelegenheit, Fragen zu stellen oder auch einfach mal in einem Stromer „Probe zu sitzen“. In Kooperation mit EnergieSüdwest, Mitglied im Cluster Energie & Umwelt, hatte die Metropolregion Rhein-Neckar ein Quiz mit Fragen zur Elektromobilität entwickelt. Den Gewinnern winkten Freifahrten mit einem ESEL – hierbei handelt es sich aber nicht um ein vierbeiniges Huftier, sondern um das E-Carsharing-Angebot der EnergieSüdwest AG, welches rege von den Landauerinnen und Landauern angenommen wird.

Rund 20 Aussteller zeigten die breite Palette der elektrischen Mobilität und machten die Zukunftstechnologie erlebbar. So konnten verschiedene Fahrzeugmodelle besichtigt oder auch Probe gefahren werden, auch E-Bikes standen bereit. Die Besucher zeigten sich nach den Testfahrten begeistert, für den ein oder anderen hat sich vielleicht gerade die Frage geklärt, welchen Antrieb das nächste Auto haben soll.

 
 
 
  Exkursion zum Energiesprong in die Niederlande | © MRN  
  © MRN  
 
 
Exkursion zum Sanierungskonzept „Energiesprong“ in die Niederlande
 

Das niederländische Sanierungskonzept „Energiesprong“ verspricht ein energetisch saniertes, komfortables Wohngebäude – ohne Mehrkosten für Vermieter oder Mieter. Nach mehreren Workshops hatten die interessierten Mitglieder des Clusters Energie & Umwelt zusammen mit Vertretern der Deutschen Energie-Agentur (dena), Wohnungsunternehmen, des BAFA, des Umweltministeriums Baden-Württemberg und der Provinz Flämisch-Brabant die Möglichkeit, sich direkt vor Ort ein Bild von der neuartigen Sanierungsmethode zu machen. Die Exkursion führte die Teilnehmer zunächst nach Zoetermeer in der Provinz Südholland.

 

Hier erfuhren sie, dass die einzelnen Fassadenteile innerhalb von 10 Minuten auf an der ursprünglichen Hauswand angebrachte Schienen installiert werden. Die installierten Fassadenelemente werden bereits in der Fabrik vorgefertigt. Als Grundlage dafür dienen 3D-Modelle des zu sanierenden Hauses, welche in ein BIM-Programm eingelesen werden.

Nachdem das Gebäude isoliert und die Anlagentechnik ausgetauscht ist, sinkt der Energieverbrauch auf einen Bruchteil des zuvor benötigten Wertes. Bei den bereits renovierten Häusern in Zoetermeer liegt der Energiebedarf um fast 90 % unter dem Verbrauch eines vergleichbaren, noch nicht sanierten Gebäudes. Der zweite Stopp des Tages befand sich in der Gemeinde Tiel in der Provinz Gelderland. Dort wurden die Fabrikationsräume der Firma Factory Zero besichtigt. Bei dieser Besichtigung konnten Eindrücke bezüglich der aktuell für die Sanierung auf „net zero“-Standard verwendeten Anlagentechnik gesammelt werden. Zudem wurde die Idee für die Anlagentechnik der nächsten Generation vorgestellt, bei der die komplette Technik bereits in das Dach integriert werden soll. Auf der Rückfahrt konnte schließlich das Gesehene noch in Einzelgesprächen mit den Experten der dena vertieft werden.

Der Leiter des Fachbereichs Energie und Mobilität, Bernd Kappenstein, der gemeinsam mit seinem Kollegen Matthias Braun an der Exkursion teilgenommen hatte, bedankte sich insbesondere bei Uwe Bigalke von der dena, der diese Reise vorzüglich organisiert hatte.

 
 
 
  Erster Kraichgauer E-Mobilitätstag | © Bürgerenergiegenossenschaft Adersbach-Sinsheim-Kraichgau  
  © Bürgerenergiegenossenschaft Adersbach-Sinsheim-Kraichgau  
 
 
Erster Kraichgauer E-Mobilitätstag in Kooperation mit der Metropolregion Rhein-Neckar
 

Am 22. Juli lädt die Bürgerenergiegenossenschaft Adersbach-Sinsheim-Kraichgau zum ersten Tag der E-Mobilität nach Sinsheim ein. Der Fachbereich Energie & Mobilität nimmt als Kooperationspartner teil an der der Ausstellung auf den Burgplatz und beteiligt sich am Vortragsprogramm zur Elektromobilität. Interessierte Besucher haben die Gelegenheit, Elektromobilität „anzufassen“ – Elektrofahrzeuge verschiedener Hersteller, E-Bikes und -Roller, Ladestationen und vieles mehr können besichtigt werden und Experten stehen für Fragen bereit.

 

Testen Sie E-Bikes auf einem ausgeschilderten Parcours oder nehmen Sie Teil am Preisausschreiben der Bürgerenergiegenossenschaft. Attraktive Gewinne sind E-Autos oder E-Bikes für ein Wochenende, eine Wallbox zum Laden für E-Fahrzeuge und weitere Sachpreise. Mitmachen lohnt sich also. Auch für die kleinen Gäste ist gesorgt – ein Kinder-Mitmach-Quiz führt die Kleinen an das Thema klimafreundliche Mobilität heran.

Termin: 22.07.2018, 11 – 18 Uhr, Burgplatz Sinsheim

nähere Informationen

Kontakt: info@buergerenergie-ask.de

 
 
 
  Regionalforum E-Mobilität der Energieagentur Rheinland-Pfalz | © Energieagentur Rheinland-Pfalz  
  © Energieagentur Rheinland-Pfalz  
 
 
Drittes Regionalforum der Energieagentur Rheinland-Pfalz: Elektromobil durch die Pfalz
 

Fahren Sie schon abgasfrei und leise oder „brummen“ Sie noch? Diese Frage stellt die Energieagentur Rheinland-Pfalz im Rahmen des dritten Regionalforums „Zukunftsfähige Energieregion Pfälzerwald/Pfalz“, welches am 21. August 2018 in Neustadt an der Weinstraße stattfinden wird. Die Metropolregion Rhein-Neckar ist ebenfalls am Vortragsprogramm beteiligt und wird über aktuelle Projekte im Feld der E-Mobilität informieren.

 

Damit Klimaschutz und Energiewende gelingen, müssen auch im Verkehr die Emissionen reduziert werden. In der überwiegend ländlich geprägten Pfalz wird der Individualverkehr nicht flächendeckendersetzbar sein, aber: Eine Möglichkeit, vor allem lokale Emissionen (Kohlendioxid und Stickoxide) zu verringern, bietet der Umstieg von Verbrennungs- auf Elektroantriebe. Wie Kommunen und Unternehmen umsteigen können, zeigt die halbtägige Veranstaltung „Elektromobil durch die Pfalz“ auf.

Wer wüsste besser, was die Pfälzer in Sachen "Energiewende" bewegt und bewegen können, als ein ausgewiesener Kenner des pfälzischen Lebensgefühls, nämlich Dr. Christian Habekost alias CHAKO. Er wird über den pfälzischen Umgang mit Energie im Allgemeinen und die Energiewende im Besonderen sprechen.

nähere Informationen und Programm

Anmeldelink

Kontakt: isa.scholtissek@energieagentur.rlp.de

 
 
 
  Kübler GmbH | © Kübler GmbH  
  © Kübler GmbH  
 
 
Energiesparende Hallenbeheizung mit neuen Augen sehen
 

Das digitale Zeitalter verändert Industrie und Gewerbe. Bis in die Heizprozesse hinein. Diesen Weg eröffnet KÜBLER, Mitgliedsunternehmen im Cluster Energie & Umwelt, mit seiner innovativen Heizstrategie. Sie heißt WÄRME 4.0. Der Name steht für eine neue, ganzheitliche Sicht auf die Wärmeversorgung in Hallengebäuden. Ein Programm, mit dem der Innovationsführer Vernetzungen schafft. Heizprozesse digitalisiert. Und damit völlig neue Möglichkeiten bietet. Für ein zukunftweisendes Plus an Energieeffizienz im Hallensektor. 

 

WÄRME 4.0 ist der Weg, mit dem Sie Hallenbetreiber in die heiztechnische Zukunft begleiten. Was meinen Sie damit, Herr Kübler? „Die Digitalisierung löst in industriellen Produktionsprozessen einen ähnlichen Erdrutsch aus, wie sie es schon in unserem Kommunikationsverhalten getan hat. Die Bundesregierung geht so weit, von einer 4. Industriellen Revolution zu sprechen und gründet darauf ihre Hightec-Strategie Industrie 4.0. Diese Entwicklung vollzieht sich bei den einen langsamer, bei den anderen schneller. Aber sie ist nicht aufzuhalten. WÄRME 4.0 ist unsere konsequente Antwort darauf.“ Für diese Antwort konnte der geschäftsführende Gesellschafter des gleichnamigen Ludwigshafener Hallenheizungsunternehmens KÜBLER GmbH übrigens jüngst den Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz entgegen nehmen. 

Effizienz ist heute vernetzt


Aber was genau verbirgt sich nun hinter WÄRME 4.0? Effizienz ist heute vernetzt, lautet die Antwort von KÜBLER. Die neuen Generationen Heizungssysteme lassen sich mit Fertigungsprozessen und -maschinen verbinden. Energieflüsse in Hallen und Büroräumen werden so verzahnt und gleichzeitig in intelligente Dienstleistungen eingebunden. Mit dem Ergebnis, dass sich mit WÄRME 4.0 ganz neue Synergieeffekte und Einsparpotenziale aufdecken und nutzbar machen lassen. 

Die Digitale Hallenheizung


Bei der Digitalisierung von Heizprozessen geht der Innovationsführer weit über die Anlagenregelung hinaus. Die neuen Gerätelinien wie OPTIMA plus, MAXIMA oder PRIMA sind smarte Hightec-Entwicklungen, die mit den Anwendern kommunizieren. Die Informationen fließen in einem WärmeManagement-System zusammen. Hier werden die Datenströme unterschiedlichster Komponenten gebündelt. Das WärmeManagement bietet umfangreiche Analysetools und sorgt für Transparenz und Dokumentation über den gesamten Heizprozess hinweg – zentrale Voraussetzungen, beispielsweise für die Zertifizierung nach ISO 50001 bzw. DIN EN 16247. 

 

 
 
 
  Freuen sich: Michael Teigeler (4. v. l.), Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie, und Vertriebsleitern Sabrina Günther (4. v.r.) bei der Preisverleihung in der Messe München. | © Stadtwerke Heidelberg  
  © Stadtwerke Heidelberg  
 
 
Ausgezeichnet in der Kategorie "Strom" - Stadtwerke Heidelberg gewinnen Energiewende Award
 

In einer deutschlandweiten Erhebung des Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research Anfang des Jahres war das Mitgliedsunternehmen Stadtwerke Heidelberg Energie unter den knapp 1.700 Energieversorgern als einer der 10 Top-Finalisten für die diesjährigen Energiewende Awards nominiert. Mit ihren Produkten, Services und Informationen für private Haushalte wurde das Unternehmen nun  in der Kategorien „Strom“ prämiert – und konnte somit an seine Platzierung beim letztjährigen Energiewende Award anknüpfen.

 

Basis für die Auszeichnung ist eine transparente Analyse des unabhängigen Instituts mittels eines Mystery-Shopping-Ansatzes: Dabei wurden die Angebote des Unternehmens gründlich aus Sicht von Endkunden getestet – sowohl aus der Perspektive eines Immobilienbesitzers als auch eines Mieters. Kundenbefragungen ergänzten die Untersuchungen. Pluspunkte brachten insbesondere Angebote wie Photovoltaik, speziell Services wie das Energiedach oder das Mieterstrommodell, Stromsparanreize sowie, Energiespar-Beratungen. Alle diese Leistungen bieten die Stadtwerke Heidelberg ihren Kunden an, um sie bei einer verantwortlichen und kostengünstigen Energieversorung zu unterstützen. Zwei Punkte hoben die Organisatoren des Wettbewerbs in ihrer Laudatio zu den Stadtwerken Heidelberg besonders hervor: Dazu zählte zum einen das Ökostrom-Produkt heidelberg KLIMA mit dem hochwertigen o.k.-Power-Label und einem Bonus, wenn die Kunde gegenüber dem Vorjahr erkennbar weniger Strom verbraucht haben. Zum anderen punktete die Stadtwrek Heidlebrg mit ihrem großen Stromsparwettbewerb, den sie von Anfang 2017 bis Anfang 2018 unter ihren Kunden ausgerichtet haben. Über 400 Teilnehmer hatten sich dazu angemeldet. Die Gewinner erreichten am Ende des einjährigen Wettbewerbs Einsparungen von über 30 Prozent.

„Wir freuen uns sehr über diese erneute Auszeichnung, denn sie zeigt, dass wir gut aufgestellt sind und den Bedarf unserer Kunden treffen“, sagte Prof. Rudolf Irmscher anlässlich der Preisverleihung. Michael Teigeler, der den Preis in München entgegen nahm, ergänzte: „Der Award macht deutlich, dass unsere Angebote für Kunden auf die Ziele unserer Energiekonzeption 2020 einzahlt, mit der wir die Energiewende vor Ort voranbringen. Der Preis ist für uns Motivation und Anreiz, unser Engagement fortzusetzen.“

 
 
 
 
 
 
 
 
 
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