
Über 30 Unternehmen und Institutionen aus der Metropolregion Rhein-Neckar haben sich in der Initiative "Sicherer Arbeitsweg" zusammengefunden, um gemeinsam die Zahl der Unfälle ihrer Mitarbeiter auf dem Weg von und zur Arbeit zu reduzieren. Wichtigstes Instrument dazu ist der Erfahrungsaustausch, der in Kooperation mit dem Landesverband Südwest der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und den Industrie- und Handelskammern in der Metropolregion Rhein-Neckar erfolgt.
Ziel der Initiative ist neben der Reduzierung des Wegeunfallrisikos, dem Fördern des Sicherheitsbewusstseins der Mitarbeiter und der Ermittlung von konkreten Gefahrenstellen auch das Aufzeigen geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Die Initiative steht dabei im engen Dialog mit Kommunen, Polizei und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar.
Diese kooperative Herangehensweise ist der zentrale Erfolgsfaktor der Initiative: Während ein einzelnes Unternehmen nur begrenzt Einflussmöglichkeiten besitzt, um die Verkehrssicherheit seiner Mitarbeiter zu erhöhen, können die über 30 Partner gemeinsam mehr im Sinne ihrer Beschäftigten erreichen.
Im "Ergebnisbericht zum Berufsverkehr 2010" stellt die Initiative die Punkte der 2010 durchgeführten Umfrage zum Mobilitätsverhalten der Mitarbeiter auf ihren Arbeitswegen vor. An der Studie beteiligten sich acht Unternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar.
