Metropolregion Rhein-Neckar

Bürgermonitoring

Bürgermonitoring: Die Meinung der Bürger im Fokus

Das Bürgermonitoring der Metropolregion Rhein-Neckar ist eine repräsentative telefonische Befragung von 2.000 Bürgerinnen und Bürgern in der Region, die seit 2007 alle zwei Jahre durchgeführt wird. Ziel ist es, aktuelle Einschätzungen seitens der Bevölkerung / Einwohner in der Region zu erhalten und Tendenzen sowie Veränderungen in der öffentlichen Meinung zu dokumentieren. Auf dieser Basis können gezielt Maßnahmen und Projekte definiert und initiiert werden, die die Qualität der Region als Lebens- und Arbeitsraum weiter steigern.

Bürgermonitoring 2011

Wussten Sie,

  • dass die Bekanntheit der Metropolregion Rhein-Neckar bei den Bürgern gestiegen ist?

    Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) besitzt bei ihren Bürgern einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Erklärten in der Befragung von 2007 bereits 77,8 Prozent der Befragten spontan, dass ihnen die Region bekannt ist. So stieg die Bekanntheit 2009 auf 82,5 Prozent. Zu ihrem Wissen über die MRN insgesamt befragt, schätzen die Bürger dieses weiterhin eher zurückhaltend ein.

  • dass die Region von ihren Bürgern als sehr attraktiv wahrgenommen wird?

    67,9 Prozent der Bürger bewerten die Region als attraktiv und sehr attraktiv. Auf die Nachfrage, was denn mit der Region verbunden wird, dann nennen die Befragten spontan neben den Oberzentren Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen (37,7 Prozent), die wirtschaftliche Stärke (26,5 Prozent), die die Region aufweist. An dritter Stelle verbinden die Bürger die Metropolregion auch mit den Sportveranstaltungen (24,3 Prozent), durch die sie sich auszeichnet.

  • dass jeder zweite Bürger in der MRN die Ausstellungshalle der Region auf dem Maimarkt kennt?

    Die Halle Nummer 35 ist auf dem Maimarkt die Halle der Region. 58,9 Prozent der Befragten kennt die Halle, in der sich die Metropolregion Rhein-Neckar bereits seit 2004 vorstellt. Im Vergleich zum Maimarkt ist die Halle der Region im Holidaypark noch relativ jung. Seit drei Jahren in Folge stellt sich die Region jedes Jahr unter einem anderen Motto den Besuchern vor. Die Halle der Region im Holidaypark kennen 29,9 Prozent der Befragten.

  • dass fast die Hälfte der Bürger sich bürgerschaftlich engagieren?

    Das bürgerschaftliche Engagement in der MRN ist überdurchschnittlich hoch. Fast die Hälfte der Bürger, die in der Region leben, engagieren sich mit und für andere in den vielfältigsten Ehrenamtsbereichen. Mit einer Quote von 42 Prozent bürgerschaftlich Engagierten liegt die Region deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 36 Prozent. Darüber hinaus sind 33 Prozent der Bürger, die sich noch nicht engagieren daran interessiert eine Aufgabe im Freiwilligenbereich zu übernehmen.

  • dass die Aktivitäten der regionalen Woche des bürgerschaftlichen Engagements wir-schaffen-was in der Region bekannt sind?

    Im Jahr 2008 hat die MRN zum ersten Mal an der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements teilgenommen. Beteiligt hat sich die Region mit dem ersten Freiwilligentag in der MRN und der Verleihung des Bürgerpreises der Stiftung MRN. Der Freiwilligentag konnte gleich beim ersten Anlauf Deutschlandrekord aufstellen: in über 300 Projekten haben sich an einem Tag 6.700 Freiwillige für die gute Sache engagiert. Den Freiwilligentag kennen 23,9 Prozent der Befragten. D.h. 573.000 Bürger der Region kennen ihn. Den Bürgerpreis der Stiftung MRN kennen 13,9 Prozent der Bürger, dies sind 330.000 Menschen.

Ergebnisse des Bürgermonitorings 2009

Wussten Sie,

  • dass die Bekanntheit der Metropolregion Rhein-Neckar bei den Bürgern gestiegen ist?

    Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) besitzt bei ihren Bürgern einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Erklärten in der Befragung von 2007 bereits 77,8 Prozent der Befragten spontan, dass ihnen die Region bekannt ist. So stieg die Bekanntheit 2009 auf 82,5 Prozent. Zu ihrem Wissen über die MRN insgesamt befragt, schätzen die Bürger dieses weiterhin eher zurückhaltend ein.

  • dass die Region von ihren Bürgern als sehr attraktiv wahrgenommen wird?

    67,9 Prozent der Bürger bewerten die Region als attraktiv und sehr attraktiv. Auf die Nachfrage, was denn mit der Region verbunden wird, nennen die Befragten spontan neben den Oberzentren Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen (37,7 Prozent), die wirtschaftliche Stärke (26,5 Prozent), die die Region aufweist. An dritter Stelle verbinden die Bürger die Metropolregion auch mit den Sportveranstaltungen (24,3 Prozent), durch die sie sich auszeichnet.

  • dass jeder zweite Bürger in der MRN die Ausstellungshalle der Region auf dem Maimarkt kennt?

    Die Halle Nummer 35 ist auf dem Maimarkt die Halle der Region. 58,9 Prozent der Befragten kennt die Halle, in der sich die Metropolregion Rhein-Neckar bereits seit 2004 vorstellt. Im Vergleich zum Maimarkt ist die Halle der Region im Holidaypark noch relativ jung. Seit drei Jahren in Folge stellt sich die Region jedes Jahr unter einem anderen Motto den Besuchern vor. Die Halle der Region im Holidaypark kennen 29,9 Prozent der Befragten.

  • dass fast die Hälfte der Bürger der Region sich bürgerschaftlich engagieren?

    Das bürgerschaftliche Engagement in der MRN ist überdurchschnittlich hoch. Fast die Hälfte der Bürger, die in der Region leben, engagieren sich mit und für andere in den vielfältigsten Ehrenamtsbereichen. Mit einer Quote von 42 Prozent bürgerschaftlich Engagierten liegt die Region deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 36 Prozent. Darüber hinaus sind 33 Prozent der Bürger, die sich noch nicht engagieren daran interessiert eine Aufgabe im Freiwilligenbereich zu übernehmen.

  • dass die Aktivitäten der regionalen Woche des bürgerschaftlichen Engagements wir-schaffen-was in der Region bekannt sind?

    Im Jahr 2008 hat die MRN zum ersten Mal an der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements teilgenommen. Beteiligt hat sich die Region mit dem ersten Freiwilligentag in der MRN und der Verleihung des Bürgerpreises der Stiftung MRN. Der Freiwilligentag konnte gleich beim ersten Anlauf Deutschlandrekord aufstellen: in über 300 Projekten haben sich an einem Tag 6.700 Freiwillige für die gute Sache engagiert. Den Freiwilligentag kennen 23,9 Prozent der Befragten. D.h. 573.000 Bürger der Region kennen ihn. Den Bürgerpreis der Stiftung MRN kennen 13,9 Prozent der Bürger, dies entspricht 330.000 Menschen. Der 2. Freiwilligentag in der MRN im Jahr 2010 konnte an diesem Erfolg anknüpfen: In rund 60 Kommunen der Region haben sich 5.000 Bürgerinnen und Bürger in über 250 Projekten engagiert.

 

 

Ergebnisse des Bürgermonitorings 2007

Wussten Sie,

  • dass fast jeder Bürger bereits von der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) gehört hat?

    Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) besitzt bei ihren Bürgern einen hohen Bekanntheitsgrad. 77,8 Prozent der Befragten erklären spontan, dass ihnen die Region bekannt ist. Je älter die Befragten sind, desto höher ist der Bekanntheitsgrad. Ab einem Alter von 66 Jahren nimmt der Bekanntheitsgrad jedoch wieder ab. Der Bekanntheitsgrad der Region liegt bei Männern (80,9 %) höher als bei Frauen (74,9 %). Einen Unterschied macht der Bildungsabschluss: je höher dieser ist, umso bekannter ist den Bürgern die Region. Die Bekanntheit nimmt mit zunehmender Entfernung von den Oberzentren Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim kontinuierlich ab.

  • dass nur 6,2 % der Befragten die Einwohnerzahl der Region richtig eingeschätzt haben?

    Die Metropolregion Rhein-Neckar hat rd. 2,4 Mio. Einwohner. Lediglich 6,2 Prozent der Befragten schätzten die Einwohnerzahl der Region annähernd richtig ein. Die Meisten unterschätzen diese mehr oder weniger stark. Im Kreis Bergstraße, in Neustadt und im Rhein-Neckar-Kreis wird die Einwohnerzahl am häufigsten – wenn auch auf niedrigem Niveau – richtig eingeschätzt. Am Beispiel der Einwohnerzahl wird deutlich, dass die Bürger wenig über die Region wissen.

  • dass nur rd. 22 % der Befragten sich ein mindestens gutes Wissen über die Region zuschreiben?

    Zu ihrem Wissen über die Metropolregion Rhein-Neckar insgesamt befragt, schätzen die Bürger dieses eher zurückhaltend ein. Lediglich 21,8 Prozent der Befragten schreiben sich ein sehr gutes oder gutes Wissen über die Region zu. Dabei spielt das Alter eine Rolle: je älter die Bürger sind, desto besser schätzen sie ihr Wissen ein. Männer attestieren sich ein besseres Wissen über die Region als Frauen. Mit höherem Bildungsabschluss wird das Wissen über die Region besser eingeschätzt. Darüber hinaus nimmt mit zunehmender Entfernung von den Oberzentren Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim das selbst eingeschätzte Wissen ab.

  • dass den Bürgern zur MRN spontan die außerordentliche Lebensqualität einfällt?

    Die Bürger wurden gebeten, spontan zu nennen, was ihnen zur Metropolregion Rhein-Neckar einfällt. Da die Frage offen gestellt wurde, d.h. keine Antworten vorgegeben waren, hatten die Bürger die Möglichkeit, auch mehrere Antworten zu geben.

    Mit dem Begriff der Metropolregion Rhein-Neckar werden insbesondere Kultur und Sport und damit auch zahlreiche Freizeitangebote verbunden, ebenso wie kulturelle und landschaftliche Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse. Aber auch gute Einkaufsmöglichkeiten, wirtschaftliche Stärke wie auch ihre zentrale Lage werden von den Bürgern mit der Region assoziiert.

     

  • dass die Lebensqualität als besondere Stärke der MRN wahrgenommen wird?

    Die Bürger wurden gebeten, konkrete Stärken und Vorteile zu nennen, die ihnen zur Metropolregion Rhein-Neckar einfallen. Da die Fragen offen gestellt wurden, d.h. keine Antworten vorgegeben waren, hatten die Bürger die Möglichkeit, auch mehrere Antworten zu geben.

    In der Metropolregion Rhein-Neckar lässt es sich zweifelsohne sehr gut leben. Sie bietet zahlreiche kulturelle Erlebnisse und (historische) Sehenswürdigkeiten, die Landschaft ist sehr attraktiv und Naturräume zahlreich gegeben. Die Freizeit- wie auch die Einkaufsmöglichkeiten sind vielfältig. Insgesamt wird als Stärke der Region auch die Verkehrsinfrastruktur hervorgehoben, dass alles gut und schnell erreichbar ist. Aber auch die wirtschaftliche Stärke der Region und ihr Arbeitsmarkt sehen viele Bürger als Vorteil – auch gegenüber anderen Regionen.

     

    Und das sagten einzelne Bürger zu den Vorteilen und Stärken der Metropolregion Rhein-Neckar:

    „Der Freizeitwert ist höher als in anderen Regionen, man kann die Freizeit individueller und abwechslungsreicher gestalten, Region hat ein sehr großes kulturelles Angebot.“ „Sehr vielseitig, sehr geschichtsträchtig sehr historisch, gutes kulturelles Angebot, sehr grüne Region“ „Hohe Lebensqualität. Die Lage ist gut, wird auch als süddeutsche Toscana bezeichnet. Riesige Einkaufsmöglichkeiten, die an Weltstädte erinnert. Gute Sportveranstaltungen, Industriepotenzial ist hoch, viel Forschung.“ „Sehr gute Einkaufsmöglichkeiten, viele Arbeitsplätze, vielseitiges Freizeitgestaltungsangebot.“ „Die Menschen sind sehr zugänglich, schöne Gegend, gute Arbeitsmöglichkeiten, es gibt viele Firmen.“ „Der Arbeitsmarkt ist gut, man bekommt besser Arbeit als anderswo.“ „Die Wirtschaftskraft der Region ist sehr hoch.“ „Super Ausbildungsangebote, gute Unis, starke Forschung, starke Wirtschaft, bekannte Firmen die fortschrittlich sind: SAP, BASF, Heidelberger Druckmaschinen.“ „Sie überwindet Landesgrenzen so dass die Region zusammenwächst.“ „Allein dass die Gemeinden sich verbunden haben, ist eine Stärke, dass nicht mehr einzelne Gebiete alleine arbeiten, sondern dass sie sich zusammengeschlossen haben.“ „Die Metropolregion bündelt die Kräfte und ist konstruktiv und zukunftsträchtig.“

  • dass rund 45 % der befragten Bürger keine Nachteile oder Schwächen zur MRN benennen?

    Die Bürger wurden gebeten, konkrete Schwächen und Nachteile zu nennen, die ihnen zur Metropolregion Rhein-Neckar einfallen. Da die Fragen offen gestellt wurden, d.h. keine Antworten vorgegeben waren, hatten die Bürger die Möglichkeit, auch mehrere Antworten zu geben.

     

    Während als Vorteil die sehr guten Verkehrsanbindungen in der Metropolregion Rhein-Neckar genannt worden sind, sind jedoch 16,3 Prozent der Bürger der Ansicht, dass die Öffentlichen Verkehrsmittel eine Schwäche der Region darstellen insbesondere in den ländlichen Teilen der Region. Darüber hinaus werden Schwachpunkte hinsichtlich des Umweltschutzes und soziale Probleme wie die Sicherheit oder Angebote für Jugendliche moniert.

     

    Und das sagten einzelne Bürger zu den Nachteilen und Schwächen der Metropolregion Rhein-Neckar:

    „Schlecht abends wegzugehen, da man mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht wieder Heim kommt.“ „Ländliche Kreise haben eine schlechte Verkehrsverbindung, man ist immer auf das private PKW angewiesen.“ „Für ältere Leute sind gewisse Probleme vorhanden in Bezug auf günstiges Wohnen in Stadtnähe oder Innenstadtbereich; hohe Mieten für allein stehende Menschen; Altersarmut.“ „Im Breitensport, besonders im Fussball, haperts noch etwas, das hat Auswirkungen auf den Spitzensport, den Fußball besonders, da gibt es oben nichts.“ „Es wird zu wenig für den Umweltschutz gemacht.“ „Drei Bundesländer, deshalb dauern Entscheidungen länger und es ist schwierig auf einen Nenner zu kommen.“„Mangelnde Kooperationen der Städte untereinander.“ „Das Zusammenspiel in der Region klappt noch nicht so gut.“ „Zu wenige Menschen wissen von der Metropolregion und dass sie darin leben, es sollte besser bewusst gemacht werden durch Plakate und Flyer.“ „Schlechter Informationsfluss, Zeitungen sind sehr regional begrenzt.“ „Es könnte mehr Informationen über die Randgebiete geben, es dreht sich hauptsächlich um die Städte.“

  • dass die Attraktivität der MRN höher bewertet wird als die Attraktivität des eigenen Wohnorts?

    Die überwiegende Mehrheit von 71 Prozent schreibt der MRN eine hohe Attraktivität zu. Interessanterweise wird die Attraktivität der MRN höher bewertet als die des eigenen Wohnortes, dem 61 Prozent Attraktivität zuschreiben. Der Unterschied in den Attraktivitätsbewertungen der Region und des Wohnortes ist bei den 16 bis 25-jährigen, und hier vor allem bei den jungen Frauen, am größten. Die Region hat bei ihnen einen deutlichen Attraktivitätsvorsprung im Vergleich zur Bewertung des Wohnorts. Auch hier zeigt sich die Bedeutung des Bildungsabschluss: je höher dieser ist, desto attraktiver wird die Region bewertet, der Wohnort hingegen von allen Bildungsgruppen gleich eingeschätzt. Die Wohndauer in der Region dagegen wirkt sich positiv auf die Bewertung der Attraktivität des Wohnortes aus: Je länger die Bürger in der Region leben, umso höher bewerten sie seine Attraktivität. Besonders attraktiv wird die Region von den Bürgern bewertet, die in den letzten fünf Jahren hinzugezogen sind.

     

    Die Wahrnehmung der Attraktivität hängt nicht von der Entfernung zu den Oberzentren ab: Sowohl der Wohnort als auch die MRN sind für die Bewohner der Oberzentren als auch für diejenigen im weiteren Umkreis gleich attraktiv.

     

    Bürger, die ihr Wissen über die Metropolregion Rhein-Neckar mit mindestens „gut“ einschätzen, bewerten die Attraktivität der Region deutlich positiver.

  • dass die Bürger sich stark mit ihrem Wohnort verbunden fühlen?

    Die Verbundenheit der Befragten mit ihrem Wohnort ist grundsätzlicher höher als mit der Region. Die Verbundenheit mit der Region ist eher neutral ausgeprägt, d.h. weder positiv noch negativ auffällig. Je weiter die Bürger von den Oberzentren entfernt leben, umso stärker ist die Verbundenheit zum Wohnort. Je geringer die Bürger von den Oberzentren entfernt leben, desto stärker ist ihre Verbundenheit zur Region.

     

    Mit zunehmendem Alter nimmt die Verbundenheit sowohl mit dem Wohnort als auch und der Region zu. Mit steigendem Bildungsabschluss, sinkt die Verbundenheit mit dem Wohnort, während die zur Region konstant bleibt. Je länger die Bürger in der Region leben, umso stärker ist die Verbundenheit mit dem Wohnort ausgeprägt, die Verbundenheit mit der MRN bleibt hingegen konstant.

  • dass fast 80 % der Befragten wieder am Bürgermonitoring teilnehmen möchten?

    Von den 2000 im Juni befragten Bürgern möchte die Mehrheit (78,1 Prozent) an weiteren Befragungen zur Metropolregion Rhein-Neckar teilnehmen. Sie bevorzugen es, telefonisch befragt zu werden. Rund ein Viertel präferieren die Online-Befragung über das Internet.

    Denn die Bürger sagen:

    „Es ist wichtig, dass Befragungen stattfinden.“ „Die Fragestellung ist sehr angenehm.“ „Das Interview hat mir sehr Spaß gemacht.“„Ich finde es sehr gut, dass zum Wohle der Metropolregion Rhein-Neckar eine solche Studie durchgeführt und somit am Wohle der Region gearbeitet wird.“

  • dass fast jeder zweite Bürger der Region ehrenamtlich tätig ist?

    Der Anteil der ehrenamtlich Tätigen in der MRN liegt mit 45 Prozent deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 36 Prozent. Im baden-württembergischen Teil der Metropolregion entspricht der Anteil der ehrenamtlich Tätigen mit 42 Prozent dem allgemeinen Durchschnitt des Bundeslandes. Im rheinland-pfälzischen Teil der Metropolregion hingegen liegt der Anteil der ehrenamtlich Tätigen mit 45,9 Prozent deutlich über dem Landesdurchschnitt von 39 Prozent. Im hessischen Teil der Metropolregion geben sogar 50,7 Prozent der Befragten an, ehrenamtlich tätig zu sein. Im ganz Hessen sind dies lediglich 39 Prozent.

  • dass die über 45-jährigen Bürger am stärksten ehrenamtlich engagiert sind?

    Das ehrenamtliche Engagement in der Region steigt mit zunehmendem Alter: Sind die 16- bis 25-Jährigen noch zu 35,8 Prozent engagiert, so steigt die Quote bei den über 45-Jährigen auf 51,6 Prozent. In der MRN sind Männer (47,1 Prozent) etwas häufiger ehrenamtlich tätig als Frauen (42,9 Prozent). Hinsichtlich der Schulbildung gibt es keine auffälligen Unterschiede. Bürger mit unterschiedlichen Schulabschlüssen finden sich zu etwa gleichen Teilen unter den Ehrenamtlichen.

  • dass sich jeder zweite Neubürger ehrenamtlich engagieren will?

    Insgesamt gaben 31 Prozent der 2.000 befragten Bürger in der Region an, dass sie sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Auffällig ist, dass insbesondere die Gruppe der neu Zugezogenen ein hohes ehrenamtliches Potenzial hat. Über 50 Prozent der Befragten, die in den letzten fünf Jahren in die Region gezogen sind, können sich vorstellen, ehrenamtlich tätig zu werden. In den verschiedenen Altersgruppen zeigt sich, dass dieser Wunsch bei den jüngsten Befragten (16- bis 25-jährige) mit rund 43 Prozent am stärksten ist. Während bei den Frauen die Engagementquote geringer ist als bei den Männern, so möchten knapp 10 Prozent mehr Frauen als Männer zukünftig ein Ehrenamt ergreifen.

  • dass uns die Bürger nach rund 100 Fragen noch etwas mit auf den Weg geben wollten?

    „Ich möchte sagen, dass das hier ein schönes "Eck" ist, in dem wir wohnen.“

    „Ich möchte nirgendwo anders leben.“

    „Man sollte stolz sein, dass man in dieser Region leben darf.“

    „In der Region ist es lebenswert, ich will nicht mehr weg.“

    „Die Menschen sollen mehr hinschauen. Die meisten Menschen hier in der Region wissen nicht, was die Region für einen Fundus hat.“

    „Ich fühl mich sehr wohl hier.“

    „Ich lebe sehr gerne in der Region, alles wird geboten. Die Natur ist sehr schön, besonders für Kinder. Ich bin glücklich in der Region, in der ich lebe.“

    „Ich finde es toll, hier zu leben.“

    „Ich hoffe, dass es mit der Region weiter aufwärts geht.“

    „Ich wünsche der Rhein-Neckar-Region viel Erfolg.“

    „Ich finde, ihr macht das gut.“

    „Zu wenig Infos über die Metropolregion, bessere Publicitymaßnahmen wären notwendig, um die Metropolregion bei der Bevölkerung zum Thema zu machen.“

    „Besserer Informationsfluss wäre wünschenswert, da man sich doch mehr Informationen wünscht über die Region.“

    „Man sollte ein bisschen mehr darauf achten, dass alle Menschen untereinander ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln. Durch den Zusammenschluss zur Metropolregion sollte keines der drei Bundesländer für sich alleine leben.“

    „Die Region sollte enger zusammenwachsen und die Ressourcen sollten besser genutzt werden.“

Kontakt

Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
Carmen Daramus
Carmen Daramus
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