Das Projekt „Stadt, Land, Heimat – Beiträge zur Geschichte der Metropolregion Rhein-Neckar im Industriezeitalter“ beleuchten in Form eines Buch und einer Wanderausstellung das vielfältige Beziehungsgeflecht zwischen den Städten und ländlichen Gebieten der heutigen Metropolregion Rhein-Neckar ausgehend von den 1870er Jahren.
Archivare aus Kommunen, Unternehmen, Kirchen, Universitäten, Kultureinrichtungen sowie anerkannte Heimathistoriker haben dabei sowohl als Autoren als auch als Experten ihres jeweiligen Fachgebiets mitgewirkt. Diese Vielfalt spiegelt sich im Spektrum der behandelten Themen wider: Es werden, zum Teil aus gesamtregionaler und gelegentlich beispielhaft aus teilräumlicher Perspektive, Entwicklungen im Verkehr, Mobilität, Siedlungs- und Stadtentwicklung oder Industrialisierung samt der einhergehenden Wanderungsbewegungen nachgezeichnet. Entwicklungen in Kirche, Politik, Gesellschaft und universitärem Leben flankieren diese Aspekte und ermöglichen eine erstaunliche Gesamtschau auf das regionale Geschehen im Industriezeitalter. So wird eindrucksvoll deutlich, dass sich die Verflechtungen auch im Industriezeitalter auf nahezu alle Lebensbereiche und große Teile der Region erstrecken.
Über den Arbeitskreis Archive (AK Archive)
Der AK Archive wurde 1995 gegründet. Seine Anfänge reichen jedoch zurück bis in die 1980er Jahre. Ihm gehören über 50 Archive aus der gesamten Region an. Das Spektrum umfasst staatliche, kommunale und kirchliche Archive sowie entsprechende Einrichtungen in den Landkreisen, in Unternehmen und in weiteren Institutionen. Der Arbeitskreis hat sich zum Ziel gesetzt, die länderübergreifende Zusammenarbeit der Archive in der Metropolregion Rhein-Neckar zu stärken, Kräfte zu bündeln und Synergien freizusetzen.



