
Ist die Metropolregion die Summe ihrer Teile (Teilräume) oder mehr? Wer sich täglich mit „Region“ beschäftigt, die Bürger befragt oder in die Historie einsteigt, findet schnell Belege für die ausgeprägten inneren Verflechtungen. Immer wieder lässt sich das an den Pendlerströmen beweisen, die die Wege der Berufstätigen zwischen den Gebietskörperschaften aufzeigen, ähnliches gilt beim Tagestourismus. Dennoch fühlen sich die Bürger der Metropolregion weiterhin als Pfälzer, Odenwälder, Bergsträßer, Klein- oder Großstädter, sind stolz auf ihr Dorf, ihre Stadt oder ihre Landschaft und - das soll und wird so bleiben.
Aufgabe und Hintergrund des Projekts „Die Metropolregion Rhein-Neckar – Stadt, Land, Heimat“ ist es, bewußt zu machen, wie facettenreichen und differenziert die Beziehungen zwischen städtischen und ländlichen Räumen, sowohl aus der geschichtlichen Entwicklung, als auch aus der tatsächlichen Lebenserfahrung der Menschen sind. Es geht um die Wahrnehmung für die Region in der Region, um das „Wir-Gefühl“, denn regionale Identität entsteht zwar (auch) aus einer gemeinsamen Tradition und diesem Erbe, sie bedarf aber ständiger aktueller Anreize der regionalen Akteure durch Projekte, Kampagnen und Veranstaltungen, damit sie (neu) gestiftet oder gestärkt wird. Die aktuelle gesellschaftliche Tendenz, sich verstärkt mit dem Thema Heimat auseinanderzusetzen hilft, die Bürger „mitzunehmen“.
- Aktion und Gewinnspiel: Spurensuche – Eine Landkarte der Herkunftslinien I
- Aktion und Gewinnspiel: Spurensuche – Eine Landkarte der Herkunftslinien II
- Beiträge zur Geschichte der MRN im Industriezeitalter – Das Buch des AK Archive
- Beiträge zur Geschichte der MRN im Industriezeitalter – Die Wanderausstellung
- Die Metropolregion Rhein-Neckar - Modellregion für kooperativen Föderalismus. Von der Utopie zur Realität – Das Buch zur Geschichte der Region seit 1970


