Die Politik misst den „Europäischen Metropolregionen“ eine hohe Bedeutung zu. Als Motoren der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung sollen sie die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und Europa sichern.
Der am häufigsten verwendete Indikator für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP). In der MRN liegt es mit rund rd. 31.700 € pro Einwohner im Jahr 2008 über dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Chemie- und Pharmaindustrie, Baugewerbe, IT-Sektor, Automobil- und Maschinenbau, Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie Versicherungen und weitere Finanzdienstleister, ein leistungsfähiges Handwerk, ein starker Großhandel und ein attraktiver Einzelhandel tragen gemeinsam dazu bei.
Von den rund 1,1 Mio. Erwerbstätigen in der Region ist ein großer Teil (über 36%, 2008) im produzierenden Gewerbe tätig. Mehr als 63 % der Bruttowertschöpfung entfallen auf den Dienstleistungsbereich, in dem mit 70% die überwiegende Mehrheit der Erwerbstätigen beschäftigt ist.
Weitere statistische Daten erhalten Sie über das Raumbeobachtungssystem Rhein-Neckar.


