Metropolregion Rhein-Neckar

Zukunftskonzepte

Die Förderlinie „Zukunftskonzepte“ stärkt Exzellenz-Universitäten als ganze Institution, um ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich langfristig zu sichern. In einem Zukunftskonzept entwickelt eine Universität eine langfristige Strategie, wie sie ihre Spitzenforschung und ihre Nachwuchsförderung konsequent ausbauen und verbessern will. Dazu müssen in allen Bereichen vorhandene Stärken identifiziert und Prioritäten gesetzt werden. Um in dieser dritten Linie gefördert zu werden, müssen Universitäten ein herausragendes und ganzheitliches Konzept entwickeln und zudem mindestens jeweils eine Graduiertenschule und einen Exzellenzcluster aufweisen. Die Zukunftskonzepte werden fünf Jahre lang mit jährlich bis zu 13,5 Millionen Euro gefördert. Zu diesen bundesweit bislang neun Eliteuniversitäten zählt die Ruprecht-Karls-Universität.

"Universität Heidelberg – Zukunft. Seit 1386." - Heidelberg: Realising the Potential of a Comprehensive University

Die Universität Heidelberg positioniert sich mit ihrem Konzept "Heidelberg: Realising the Potential of a Comprehensive University" (Heidelberg: Zukunft einer Volluniversität) als klassische "universitas" und international starker Partner. Ihr hoher Anspruch ist es nicht nur „Heidelberg als geistige Lebensform" weiterzuentwickeln, sondern auch das Wissen zu entfalten, das auf die Beantwortung großer Fragen der Menschheit zielt. Dazu pflegt die Ruperto Carola den interdisziplinären Dialog über traditionelle Fächergrenzen und -kulturen hinweg. Zu ihren herausragenden Forschungsbereichen gehören Medizin, Physik und Astronomie, Chemie, Mathematik und Wissenschaftliches Rechnen ebenso wie Transkulturelle Studien und Molekulare Lebenswissenschaften. Um die Forschungssituation nachhaltig zu verbessern und den Nachwuchs zu fördern, baut die Universität Heidelberg in einem weiteren Schritt die Kontakte zu nationalen und internationalen Partnern aus und stärkt ihre bestehenden Netzwerke weltweit. So stellt die Allianz zwischen dem Zentrum für Molekulare Biologie und dem Deutschen Krebsforschungszentrum eine neue Ebene der Kooperation zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung dar.

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