Die wichtigsten Daten und alles Wissenswerte zur Metropolregion Rhein-Neckar und der gemeinschaftlichen Regionalentwicklungsarbeit im handlichen Hosentaschenformat.
Das akademische Leben und Forschen in der Metropolregion Rhein-Neckar konzentriert sich in und um 22 Hochschulen (Staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen) mit insgesamt über 89.000 Studierenden (Stand WS 2011/12). Nationale und internationale Ranglisten belegen seit Jahren deren Exzellenz vor allem in den Bereichen Lebens-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften.
Größte Universität und wichtiger wissenschaftlicher Impulsgeber ist mit rd. 29.000 Studierenden die Universität Heidelberg. Seit 2007 wird sie als eine von deutschlandweit neun Elite-Universitäten im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Im Rahmen dieser wurden zusätzlich zwei Exzellenzcluster und drei Graduiertenschulen bewilligt. An Deutschlands ältester Universität fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) derzeit neun Sonderforschungsbereiche. Allein zwischen 2005 und 2007 wurden ihr Fördergelder in Höhe von über 215 Mio. Euro bereitgestellt. Nur die LMU München und die TH Aachen konnten national mehr Mittel einwerben.
Während die Ruperto Carola das Konzept der interdisziplinär vernetzten Volluniversität verfolgt, liegt der Fokus der mit rd. 11.000 Immatrikulierten zweitgrößten Universität der Region in Mannheim klar auf den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Ihr Aushängeschild ist die Betriebswirtschaftslehre, die zusammen mit der angeschlossenen Mannheim Business School die Management-Elite von morgen ausbildet. Einen exzellenten Ruf genießen außerdem die Geisteswissenschaften sowie Mathematik und Informatik. Die dritte Universität der Region im pfälzischen Landau zählt über 6.400 Studierende und hat sich in Feldern wie Erziehungswissenschaft, Umweltwissenschaften und Psychologie einen überregionalen Namen gemacht.
Zu den Denkfabriken mit hohem Praxisbezug gehören die Fachhochschulen (Heidelberg, Ludwigshafen, Mannheim, Worms) und Dualen Hochschulen Baden-Württemberg (Mannheim, Mosbach). Was sie alle auszeichnet, ist eine moderne Mischung vielfältiger internationaler Studiengänge und eine enge Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft. Einen Alleinstellungscharakter verbindet dagegen so unterschiedliche Spezialisten wie die bundesweit einzigartige Popakademie Mannheim, die Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, die DHV Speyer als nationale Kaderschmiede der Verwaltung oder den Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaft der Uni Mainz im südpfälzischen Germersheim als weltweit größte universitäre Ausbildungsstätte für Übersetzer und Dolmetscher.


