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Organisationen - schlagkräftige Strukturen



Im Juli 2006 hat die Metropolregion Rhein-Neckar die letzten politischen, rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für die Regionalentwicklung aus einer Hand geschaffen. Eine schlanke und schlagkräftige Struktur institutionalisiert heute den engen Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung.

 

Die dazu erforderliche operative Plattform und Drehscheibe bildet die neu gegründete Metropolregion Rhein-Neckar GmbH (MRN GmbH). Sie führt unter anderem Projekte in eigener Trägerschaft durch, bündelt Potenziale und initiiert die Bildung von regionalen Netzwerken. Neben der Wirtschaftsförderung ist eine ihrer weiteren zentralen Aufgaben die öffentlichkeitswirksame Positionierung der Metropolregion Rhein-Neckar – in der Region selbst, aber auch bundes- und europaweit.

 

Träger der MRN GmbH sind der Verband Region Rhein-Neckar, der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und die Industrie- und Handelskammern der Region. Dadurch ist gewährleistet, dass alle regionalen Kräfte in den Prozess der Regionalentwicklung eingebunden sind. Gleichzeitig wird so die mehr als 35-jährige Tradition der Kooperation fortgesetzt, die 1969 mit dem ersten Staatsvertrag zwischen Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz begann. Bereits 1970 folgte die Gründung des Raumordnungsverband Rhein-Neckar; ab 1989 bzw. 2000 förderten der Verein Rhein-Neckar-Dreieck und das IHK Wirtschaftsforum die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

 

Entscheidende Impulse zum weiteren Ausbau der Regionalentwicklung vermittelte ab 2003 die "Initiative Zukunft Rhein-Necker-Dreieck", in der sich auf Initiative des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der BASF AG, Eggert Voscherau, Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung engagierten.

 

Nach der Aufnahme in den Kreis der Europäischen Metropolregionen am 28. April 2005 haben die drei Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz den Gestaltungsspielraum der Region und ihrer Akteure schon am 26. Juli 2005 mit einem neuen Staatsvertrag deutlich ausgeweitet.

 

Das ist Ansporn, auf allen Ebenen verstärkt regionale Verantwortung wahrzunehmen. Das Ziel lautet, bis zum Jahr 2015 eine der attraktivsten und wettbewerbsfähigsten Regionen in Europa zu sein. Dazu werden Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung künftig noch enger zusammenarbeiten.

 

Denn im globalen Wettbewerb um Investitionen, die besten Fach- und Führungskräfte und um Besucher werden diejenigen Regionen erfolgreich sein, die ihre Kräfte bündeln und nach innen und außen ein klares Profil kommunizieren. 

 

Auf der Grundlage eines einmaligen Dreiklangs aus innovationsstarker Wirtschaft, brillanter Wissenschaft und höchster Lebensqualität wird die Metropolregion Rhein-Neckar ihre Chancen nutzen.