Dynamische Industrie
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Die industriellen Wurzeln der Region sind unverkennbar: So ist der Erfinder des Automobils, Carl Benz, ein Sohn der Metropolregion Rhein-Neckar. Hier fuhren nicht nur das erste Auto, sondern auch das erste Fahrrad und der erste Traktor der Welt. Kein Wunder also, dass in der Region Weltmarktführer der Maschinenbaubranche ansässig sind, zum Beispiel die Heidelberger Druckmaschinen AG.
Ein weltweiter Siegeszug begann ebenfalls in der Metropolregion: „Indigo rein BASF", der blaue synthetische Farbstoff, machte die Jeans zur Blue Jeans. Und das war erst der Anfang. Heute ist die Region Heimat des leistungsfähigsten Chemie-Clusters
Europas und Spitzenstandort für Materialwissenschaften und Informationstechnologie.
Die Metropolregion ist ein attraktiver Industriestandort: Mehrere multinationale Konzerne haben hier ihren Stammsitz und auch der Mittelstand ist stark vertreten. Vom Mannheimer Hafen, einem der größten Binnenhäfen Europas, und dem zweitgrößten Rangierbahnhof Deutschlands aus werden Güter in die ganze Welt geliefert. Die Exportquote liegt mit rund 52 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die exportorientierten Industrien haben für die Region große Bedeutung, und auch die regionalen Handels- und Logistikunternehmen pflegen intensive internationale Verbindungen. Außerdem haben Dienstleistungsriesen wie die SAP ihren Sitz in der Metropolregion.
Das Modell für den Weg in die Zukunft: Etablierte Kooperationen, ausgeprägte Netzwerke und die hohe Innovationskraft der traditionellen Industrien sorgen für die erforderliche Dynamik, um intelligente Lösungen mit überdurchschnittlicher Wertschöpfung zu entwickeln.

